Thema: Die Geschichte eines Meuchelmörders
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Die Geschichte eines Meuchelmörders. So, hab ein bisschen weitergeschrieben, ich liefere euch das alles jetzt in kleineren Portionen, da ich vermute, zu lange Texte schrecken die "unerfahrenen" Leser unter uns ein bisschen ab. Kapitel 11 (Teil 2) Wenig später kam der Pfarrer zurück, setzte sich und schnitt ein Stück ...
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Alt 07.05.2009, 18:11   #41
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Avatar von Blackhair
 
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

So, hab ein bisschen weitergeschrieben, ich liefere euch das alles jetzt in kleineren Portionen, da ich vermute, zu lange Texte schrecken die "unerfahrenen" Leser unter uns ein bisschen ab.

Kapitel 11 (Teil 2)

Wenig später kam der Pfarrer zurück, setzte sich und schnitt ein Stück vom Spanferkel ab. Lauernd beobachtete der Mörder, wie der Pfaffe sein eigenes Grab schaufelte, in Form eines Spanferkels. Nach einigen Bissen blickte der Gläubige mit vollem Mund von seinem Mahl auf und schaute Shalidar an.
„Mmmpff hmmpf hrmmf?“
Lern erstmal runter schlucken, Fettsack.
„Wie bitte?“ , erkundigte sich Shalidar in möglichst freundlichem Tonfall. Der Pfarrer schluckte mehrmals.
„Entschuldigt. Ich wollte fragen, ob ihr nicht kosten wollt. Es ist herrlich, wahrhaftig.“ , wiederholte der Pfarrer sein Anliegen.
„Nein, danke. Ich habe bereits gegessen.“ Shalidar deutete auf den Brotkorb vor ihm, aus dem er zwei Stück Weißbrot gegessen hatte.
„Nun, wie ihr wollt. Bleibt eben mehr für mich.“

Nach einer Viertelstunde hatte der Pfarrer das Spanferkel vollständig aufgegessen. Shalidar wunderte sich, dass das Gift noch nicht seine verheerende Wirkung zeigte.
Wahrscheinlich, weil das Gift nicht so schnell zirkulieren kann, kein Wunder bei diesem fetten Pfarrer. , dachte er.
„Nun, habt Dank für das Essen, werter Herr, aber ich muss nun wirklich zum Schmied. Bestellt euch ruhig noch ein Bier, ich zahle später alles.“ Wenn nachher noch jemand am Leben ist, um Bezahlung zu verlangen. , fügte er in Gedanken hinzu.

Nachdem Shalidar das Gasthaus verlassen hatte, suchte er nach der Schmiede und fand sie nach kurzer Suche auch. Er trat ein,
der Schmied setzte zu einer freundlichen Begrüßung an, doch Shalidar schnitt ihm genervt das Wort ab. „Hört zu, ich will euch nicht reden hören, ich will euch arbeiten sehen.“ Er zog seine Waffen und legte fünf Wurfmesser, zwei Schwerter, einen Dolch und ein Stilett, dass er im Stiefel versteckt hatte, auf den Arbeitstisch des Schmieds. „Schärft diese Waffen so gut ihr könnt. Die Wurfmesser nicht unbedingt, sie sind unbenutzt, jedoch werden sowohl die Schwerter als auch der Dolch oft benötigt, also tut euer Bestes.“ , sagte er.
Einen Moment war der Schmied verwirrt, fasste sich dann und sagte: „Wie ihr wünscht, Herr. Es könnte ein bisschen dauern, wollt ihr nicht unser Gasthaus besuchen? Dort gibt es das beste Spanfer....“ Der Mann wurde durch einen lauten Schrei und ein ebenso lautes Klirren unterbrochen. Shalidar lächelte boshaft und antwortete: „Ja, ich glaube, ich werde das Gasthaus aufsuchen. Schärft inzwischen meine Waffen.“ Mit diesen Worten verließ er die Schmiede und ging wieder in Richtung Gasthaus.
Das, was er sah, als er eintrat, entsprach seinen kühnsten Träumen. Nein, es war viel besser als seine kühnste Träume. Der Pfarrer wirbelte mit der Wut des wahrhaft Wahnsinnigen durch den Raum. Seine Augen glühten, wie die des Scarlets zuvor, blutrot, Speichel und Blut rann aus seinen Mundwinkeln. Offensichtlich hatte er sich eines der Langschwerter von der Wand genommen, und für seine Körpermasse bewegte er sich erstaunlich schnell. Einige der Anwesenden versuchten durch die Türe zu fliehen, doch er holte sie ein und richtete ein Blutbad an. Shalidar fing einen vorbeifliegenden Finger im Flug auf, betrachtete ihn und warf ihn weg. Der stämmige Pfarrer wirbelte wie ein Kriegsgott durch die Taverne und zerteilte alles, was sich ihm in den Weg stellte. Einige der Gäste versteckten sich hinter der Theke, doch das Holz war zu dünn, als dass es einen wuchtigen Schwerthieb des Pfarrers aufhalten könnte. Mit einigen Schlägen hackte er sich durch den Tresen und massakrierte alle, die dahinter Schutz gesucht hatten. Seine Schläge waren so wuchtig, dass sogar die Decke Blutspritzer ab bekam. Shalidar beobachtete das Geschehen gelassen lächelnd. Kelgath war wirklich ein Genie.
Nachdem alle Anwesenden außer Shalidar und dem Pfarrer tot oder tödlich verwundet waren, blickte der Pfarrer auf das Schwert in seinen Händen, ebenso wie es der Scharlachrote Krieger tat, und versenkte die Waffe so tief in seiner monströsen Brust, dass die Spitze beim Rücken hinaus stach. Leise gurgelnd sank er zu Boden.
Shalidar schaute sich zufrieden in dem Raum um, der eher an einen Massenfriedhof erinnerte als an eine Taverne. Einige Momente später kroch ein Überlebender unter den Trümmern der Theke hervor. Es war der Wirt. Ihm fehlten an der rechten Hand vier Finger, und eine Kopfwunde entstellte ihn. Sein linkes Auge fehlte ihm. Trotz des hohen Blutverlustes kroch er auf Shalidar zu.
„Wa-was zur Hölle war das?“ , stammelte er blutspuckend.
„Was das war? Das war ich.“ , antwortete Shalidar dem am Boden Liegenden. Ungläubig riss der Gastwirt die Augen auf, besser gesagt das ihm verbliebene Auge.
„Aber, ihr, wie könnt ihr, ich meine...“ Die Worte des Mannes überschlugen sich regelrecht.
Shalidar ging näher zu ihm hin und wollte gerade seine Klinge in der Brust des Mannes versenken, als er fluchend feststellte, dass er seine Waffen beim Schmied gelassen hatte. Er trat näher, bückte sich, umfasste den Kopf des Mannes mit den Händen und brach dem Wirt mit einer kräftigen Drehung das Genick. Danach verließ er die Taverne vorsichtig, darauf bedacht, nicht auf irgendetwas Glitschiges zu steigen.
Wieder in der Schmiede angekommen nahm Shalidar seine frisch geschärften Waffen an sich und wollte gerade gehen, als der Schmied ihn ansprach.
„Was war denn in der Taverne los?“ , fragte er. Mein Gott ,dachte der Assassine, er hat nichts davon gemerkt.
„Eine kleine Kneipenschlägerei, ihr wisst schon.“ Shalidar gestikulierte wage. „Jemand beleidigt die Mutter eines anderen, und schon fliegen die Fetzen.“
Der Schmied nickte nachdenklich. „Ja, so etwas kommt selbst im besten Gasthaus vor. Ein bisschen zu viel Alkohol und schon werden Sachen gesagt, die besser ungesagt geblieben wären.“
„Ja, so etwas in der Art.“ Shalidar nickte bestätigend. „Nun dann, ich danke euch für eure guten Dienste, lebt wohl.“ Shalidar ging zur Türe. Dort drehte er sich noch einmal um und sagte zum Schmied: „Ach, ihr solltet die Taverne aufräumen, dort sieht es nicht schön aus. Ich fürchte, der Gastwirt wird nicht mehr dazu kommen.“ Mit diesen Worten und einem schelmischen Lächeln verließ Shalidar das Dörfchen.

Freue mich auf Feedbacks und Verbesserungsvorschläge zur Geschichte.
Lg
Blackhair

Geändert von Blackhair (08.05.2009 um 00:16 Uhr)
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Alt 07.05.2009, 18:11  
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AW: AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Alt 07.05.2009, 20:30   #42
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Zitat:
Zitat von Blackhair Beitrag anzeigen
Der Wirt nickte nachdenklich. „Ja, so etwas kommt selbst im besten Gasthaus vor. Ein bisschen zu viel Alkohol und schon werden Sachen gesagt, die besser ungesagt geblieben wären.“
Ich glaube das sollte Schmied heissen oder?
storm47 ist offline  
Alt 08.05.2009, 00:17   #43
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Zitat:
Zitat von storm47 Beitrag anzeigen
Ich glaube das sollte Schmied heissen oder?
Selbstverständlich, entschuldige bitte, ich weiß auch nicht, bei Schmied und Wirt komme ich iwie immer durcheinander^^ Ist mir schon ganz am Anfang mal passiert... Aber danke, dass du mich darauf hingewiesen hast.

btw, wie gefällts euch bis jetzt? *braucht Kritik*
Blackhair ist offline  
Alt 09.05.2009, 16:19   #44
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Die Geschichte ist echt sehr interessant
und du bist schon ganz schön weit und hast ja auch schon viel geschrieben ^^
Wenn du deine Geschichte mal fertig hast, musst du alles zusammenstellen.
Die wird richtig gut, immer weiter so
twenty ist offline  
Alt 09.05.2009, 18:02   #45
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Ich schreib die Geschichte sowieso im OpenOffice, ich kopiere das euch nur immer rein^^
Im OO hat sie so um die 30 Seiten, ~15k Wörter sind es.
Blackhair ist offline  
Alt 09.05.2009, 18:02   #46
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Super story muss man sagen alle achtung dem Autor
5*
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Alt 09.05.2009, 18:05   #47
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Zitat:
Zitat von Predalien Beitrag anzeigen
Super story muss man sagen alle achtung dem Autor
5*
Vielen, vielen Dank. Bei so viel Lob ist der Drang zum Weiterschreiben gleich um einiges größer. *gg*
Blackhair ist offline  
Alt 10.05.2009, 11:35   #48
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Kein ding
Predalien ist offline  
Alt 10.05.2009, 20:04   #49
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

Ich habe gerade die gesamte Geschichte auf scribd.com hochgeladen, wer sie runterladen möchte, kann das selbstverständlich tun. Ihr findet sie hier.

Lg
Blackhair
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Alt 11.05.2009, 12:56   #50
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AW: Die Geschichte eines Meuchelmörders

EINFACH GENIAL, ich finde den Witz am ende am geilsten.
Dragetus ist offline  


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