Thema: Die Schlacht um den Ostwall
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Die Schlacht um den Ostwall. ich hab die auf verschiedenen Foren gepostet, deshalb vl ^^...
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Alt 12.11.2010, 22:22   #21
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

ich hab die
auf verschiedenen Foren gepostet, deshalb vl ^^
Vehcra ist offline  
Alt 12.11.2010, 22:22  
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AW: AW: Die Schlacht um den Ostwall

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Alt 13.11.2010, 19:36   #22
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

Vor nen paar Monaten schon?
Selfeso ist offline  
Alt 14.11.2010, 12:17   #23
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

ich hab damit im August begonnen wenn ich mich recht erinnere ^^

Verfasser sollte n Vehcra sein o_O
Vehcra ist offline  
Alt 14.11.2010, 19:33   #24
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

Hmm k.A mag sein =PPP
Selfeso ist offline  
Alt 20.11.2010, 12:47   #25
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

Ne kurze Frage an alle die das hier lesen: Ich hab mich umgeschaut und festgestellt, dass die meisten Stories hier wesentlich kürzer sind als meine *hust*... soll ich n bissl weniger ausladend schreiben und schneller zu nem Ende kommen? Der Großteil der Story is eh schon geschafft, aber es könnte durchaus noch n paar Kapitel dazukommen...wird es zu anstrengend? Sind die Kapitel zu lang?

das war auch schon von mir, viel Spaß noch und danke fürs brave Lesen :)


Vehcra
Vehcra ist offline  
Alt 22.11.2010, 14:10   #26
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

mehr kapitel ;)

nice work bislang !!!

ließt sich gut
Bardo ist offline  
Alt 29.11.2010, 13:46   #27
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

Will mehris verdammt gut
Niki194 ist offline  
Alt 04.12.2010, 16:52   #28
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

Tagchen, mla wieder was neues :)
Danke fürs Lesen!



8.

Beneathas stürmte mit den anderen tapferen Kämpfern der Horde immer weiter ins Schlachtfeld hinein, die Geißel kam immer näher.

Es war nicht so einfach, schnell vorwärts zu kommen, da der blutige Matsch an manchen Stellen dickflüssig und klebrig war und sich mit der Rüstung verklebte. Zudem durchnässte der stete Regen den Boden immer weiter und machte ihn immer rutschiger.

Beneathas passte auf, den in einer Schlacht auszurutschen und wehrlos dazuliegen, war nicht besonders vorteilhaft.

Neben ihm sprintete ein ziemlich dünner, mit Kettenrüstung geschützter Troll vorbei. Seiner Statur nach war er kein Krieger, ausserdem trug er keine Plattenpanzerung. "Ein Schamane...!" schlussfolgerte der Verlassene.

Der Troll gröhlte einen entsetzlich klingenden Schwall von Flüchen und Beleidigungen, soweit Beneathas ihn verstehen konnte.
Sein blauhäutiger Kampfgefährte beschwor einige Meter vor Ihm ein Totem in den Boden, und mit einem weiteren Zauber bewirkte er eine mächtige Flammenwelle, die die Anstürmenden Geißelsoldaten verbrannte.
Die langen orangefarbenen Haare des Trolls flogen umher, als er sich mit einer Drehung mit seinem Streitkolben und seinem Schild rüstete und einen sabbernden Ghul abwehrte.

Beneathas wandte seinen Blick ab und erkannte gerade noch den Explosivpfeil, der direkt aus den Rauchschwaden der verbrennenden Geißel auf ihn zuschnellte. Sofort duckte Beneathas sich, der Pfeil flog über seinen Kopf hinweg.

"Verdammt! Das war knapp! Na warte, Geißeldreck!" sagte er sich.
Als Beneathas sich wieder aufrichtete, erkannte er an einem ohrenbetäubenden Knall und einer enormen Hitzewelle, dass der Pfeil unglücklicherweise ein anderes Ziel gefunden hatte.

Er wandte sich um. Zwei Meter hinter ihm ging ein Krieger der Verlassenen gurgelnd zu Boden.
Beneathas kniete sofort hin, um seinem Verbündeten zu helfen, doch er erkannte augenblicklich, dass es zu spät war.

Der Schaden, den der Pfeil angerichtet hatte, war viel zu groß. Benathas schüttelte einen Hauch von Schuldgefühl ab, gedachte kurz des Gefallenen und schloss sich dann wieder den vorwärtspreschenden Kämpfern an.

Immer wieder weichte der Verlassene Kämpfern und entgegenkommenden Geschossen aus, arbeitete sich verbissen vorwärts, immer weiter in die Schlacht hinein.

Inzwischen hatte Beneathas mitten in dem tobenden Kampf den mächtigen General der Orks erspäht, der sich mit rasender Wut durch die Feinde metzelte. Der Untote beschloss, seinem tapferem Gefährten den Rücken zu decken.
Die Krieger der Horde, die sich um ihn herum befanden, hatten sichtlich Schwierigkeiten, ihren Stand zu halten, da die Geißel mit gewaltiger Überzahl angriff.

Plötzlich sank mit einem klagenden Stöhnen Beneathas' Vordermann auf die Knie. Etwa 10 Meter entfernt spannte ein Untoter bereits den nächsten Pfeil aus seinem Köcher in die Armbrust. Sofort packte Beneathas sein mächtiges Schwert und lief auf den Gegner zu.
Als der Verlassene den toten Körper seines Vordermannes passierte, feuerte der Geißelschütze seinen Pfeil ab, der mit voller Wucht in seinem Ziel einschlug.

Beneathas stockte der Atem. Der Pfeil hatte ihn direkt in den Bauch getroffen, er steckte tief in der Plattenpanzerung des Verlassenen.
Ein leichter Schmerz durchführ seinen Körper und fraß sich in seine Gemüt fest.
Der Schütze veränderte seinen Gesichtsausdruck und setzte ein grässliches Grinsen auf, als Beneathas' Blick wieder auf sein Ziel wanderte.
Mit einer ungeheuren Wut, die nun in ihm aufflammte, machte legte Beneathas die verbleibende Entfernung zu seinem Ziel zurück, und und schmetterte dem Untoten, der nun vergeblich versuchte, seine Nahkampfwaffe zu ziehen, sein Claymore entgegen.

Das vertraute Geräusch von berstenden Knochen und dem Verheeren von Fleisch war dem Verlassenen wie eine Heimat, zu der er gerade zurückgekehrt war. Diese Geräuschkulisse vermittelte ihm ein absurdes Gefühl von Sicherheit.

Aus den Augenwinkeln sah der Verlassene einen Skelettkrieger der Geißel, der gerade einem Ork von hinten seine Axt in den Rücken jagte.

Voller Blutdurst stürmte Beneathas auf den feigen Mörder zu und holte zu einem gewaltigen Schlag aus.
Ein heller Lichtblitz blendete den Verlassenen, so dass er innehielt und mit einem Handrücken seine Augen schützte.
Das grelle Licht schmerzte ihn in den Augen.
"Was zum Teufel....?" fluchte er. Lautes Scheppern von Metall und Stöhnen klang an seine Ohren. Beneathas spürte einen erquickenden Hauch von Magie , der seine Sinne schärfte und seinen Körper erbeben ließ.

Langsam verschwand das Licht, so dass der Verlassene seine Augen öffnen konnte und direkt vor ihm den Blutelfengeneral Theo Silberblatt erblickte.
Er wirbelte sein Schwert elegant in seiner Rechten und schenkte dem Verlassenen einen geringschätzigen Blick.

An der Stelle, wo vor wenigen Augenblicken noch der Geißeldiener stand, war nun nur noch ein Haufen verbrannter Erde und Stahlsplitter zu sehen.

"Na? Auch schon auf das Schlachtfeld gefunden? Während du rumgegammelt hast, habe ich bereits ein ganzes Bataillon der Geißel vernichtet!" Der Blutelfe grinste breit. Seine gesamte Erscheinung war, abgesehen von einigen Schlamm-und Blutspritzern, makellos.

"Oh Mann...was für ein Angeber....so wie er auftritt, könnte er eine Parade abhalten!" dachte Beneathas, während er sich aufrichtete, den Blick nicht von Theo gewendet.
"Danke für den Stärkungszauber...wir müssen nehmen, was wir kriegen können! Die Geißel scheint ziemllich mächtig.", sprach der Verlassene, betont ruhig.
"Nun denn, Zombie!" rief ihm der Elf zu, während er sich umdrehte und in den kämpfenden Massen verschwand.

Beneathas schluckte und blies einen Schwall seines Atems in die Luft.

Noch während der Atem als Rauch in der kalten Luft hing, ballte das Schicksal zum ersten Mal die Faust gegen die Verteidiger.
Vehcra ist offline  
Alt 18.12.2010, 11:10   #29
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

9.

Die Schlacht tobte mit fortwährender Gewalt. Die Geißel war zwar erfolgreich aus dem Reich Sylvanas in die Pestländerzurückgedrängt worden, war aber noch längst nicht besiegt.

Unterdessen dezimierte Batos, der General der Orks, die gegnerischen Streitkräfte in konstant hohem Ausmaße weiter.
Über und über mit Blut und Eingeweiden besudelt, kämpfte der Krieger aus Orgrimmar mit eisernem Willen gegen die Geißel an.
An der Spitze einer kleinen Gruppe aus Orks drängte er die Angreifer immer weiter zurück.

Mit einem gewaltigen Schlag zerschmetterte Batos seinem Gegner den stachelbewehrten Schild. Der untote Soldat ließ sich davon nicht beeindrucken und holte mit einem rostigen Streitkolben zum Gegenschlag aus. Mit einem schnellen Hechtsprung zur Seite wich der Ork der Waffe des Untoten aus und schwang seine gewaltige Axt zum Gegenangriff.

"Stirb endlich!" brüllte Batos und versenkte seine Waffe im Brustkorb des Untoten, der unter lautem Bersten von Metall und Knochen zusammensank.

"General! Vorsicht!", rief einer der orkischen Kämpfer seinem Anführer zu.
Instinktiv warf sich Batos Blutklinge auf den schlammigen Boden, keine Sekunde zu Früh. Ein Feuerball zischte knapp über ihm hinweg und wurde von einem Ork mit einem gewaltigen Schild abgefangen. Batos spürte die Hitzewelle, die über ihm hinwegfegte.
Sofort sprang er wieder auf die Füße und wandte sich in die Richtung, aus der der Angriff kam.

Ihm stockte der Atem.

Etwa 200 Meter vor ihnen, inmitten einer Schar von furchterregenden Untoten, wandelte träge eine Monstrosität herum.
Sie war in blutige Fetzen gekleidet und ihre ekelhafte Haut war übersäht von rituellen Sprüchen und Narben.
Zudem schien diese absurde Kreation die Magie zu beherrschen und die Untoten schienen sie zu beschützen. Kein Zweifel! Das musste der Anführer dieser Streitmacht sein!

Zu'tul musste schon mehrere Male einen Goblin anherrschen, ihm neue gefüllte Köcher zu bringen, da er seine Munition in höchster Frequenz in die Feinde schickte.
Mittlerweile brannten seine Arme vor Anstrengung, das unablässige Abfeuern der Pfeile ohne jede Rast forderte seinen Tribut. Doch der Schütze der Dunkelspeere hatte kein Empfinden für den Schmerz in seinen Gliedern, auch nicht für die klaffenden Wunde an seiner rechten Schulter, als ihm ein Feuerball seine Rüstung und seinen Körper verzehrte.

Oh, er verfluchte sich selbst dafür, einen Moment unachtsam gewesen zu sein, als die Zauberer der Geißel ihre Angriffe auf die erhöhten Stellungen der Fernkämpfer konzentrierten. Er verfluchte sich selbst dafür, nicht schnell genug gewesen zu sein, auszuweichen, oder seinen Gefährten eine Warnung zukommen zu lassen. Er verfluchte sich selbst, da er den Tod vieler guter Trolle verschuldet hatte, die zuhause auf ihre Familien hoften. Er wusste, dass er sie rächen musste.

Als er gerade einen Seuchenghul in die ewigen Jagdgründe geschickt hatte, holte er einen neuen tödlichen Pfeil aus seinem Köcher und spannte ihn in den Bogen ein. Just in dem Moment, in dem er ein neues Ziel ausgemacht hatte, sah er einen mächtigen Feuerball über das Schlachteld fliegen.Mit seinem Blick verfolgte er den Angriff zurück zu seinem Ursprung. Zu'tul musste den Kopf schütteln und ein zweites Mal hinsehen, um zu glauben, was er sah.
Diese Monstrosität unterschied sich erheblich von den zahllosen anderen, leidig zusammengeflickten Fleischbergen. Diese hier schien die Masse der Geißel zu kontrollieren. Sie musste vernichtet werden. Aber wie sollte es Batos erfahren? Der General der Trolle überlegte kurz, wiegte den Kopf hin und her und ließ den nassen Wind gegen sein Gesicht preschen.

Der Dunkelspeer gab seinem Hauptmann Giro'Ji ein Zeichen, ihm zu folgen, und sprang dann hinab auf das Schlachtfeld, um zu Batos zu gelangen.


Beneathas machte sich ebenfalls auf den Weg zu Batos, dem Ork. Er war nur noch einige Meter entfernt.

Unterwegs hatte Beneathas einige Verlassene Krieger versammelt, die sich ihm auf seinem Weg anschlossen, zusammen dünnten sie die Reihen der Geißel weiter aus und verschafften den nachrückenden Hexenmeistern und Schamanen mehr Platz.

Die Mitstreiter der Orks machten ihren General darauf aufmerksam, dass die Verlassenen zu ihnen aufschlossen.
Batos nahm seinen Mundschutz aus Leinenstoff ab und wischte damit das tote Blut aus seinem Gesicht. Er ballte seine dreckige Faust, Schweiß und Blut tropften herab und vermischten sich mit dem Regen. Er wandte seinen Blick dem Schlachtfeld vor ihnen zu.

Sie hatten die Geißel aus den Landen der Horde zurückgedrängt und dem Feind große Verluste zugefügt, was großteils dem taktischen Vorgehen der Verteidiger geschuldet war. Im Moment schien es für die Horde gut zu laufen, die Geißel wurde immer weiter zurückgeworfen. Aber niemand wusste, wie groß die Armee der Geißel wirklich war, man wusste nur, dass sie zahlenmäßig unterlegen waren und dem Gegner nicht ewig standhalten können würden.

Sie mussten der Armada des Lichkönigs einen entscheidenden Schlag versetzten, von dem sie sich nicht erholen würden und der ihren Angriff zerschlagen würde.

Beneathas entrichtete den Gesandten von Orgrimmar einen respektvollen Gruß, als er mit seinen Mitstreitern die Orks erreichte. Batos erwiderte den Gruß knapp.

"Wie ist die Lage, General?" fragte Beneathas.
Batos grunzte. "Siehst du den Blutelf?", fragte er, den Blick starr auf das Schlachtengetümmel gerichtet.

Der Verlassene versuchte, dem Blick des Orks zu folgen, schaffte es aber nicht. "mmmhm...." antwortete er schließlich, den Versuch aufgebend, etwas zu erkennen.

"Dort!" Ein Verlassener mit schmutzverkrusteten, grünen Haaren zeigte auf einige helle Stellen inmitten der Untoten Horden.

"Gottesschilder und Weihe...." sprach Batos monoton, "sind mächtige Werkzeuge. Vor allem gegen untote Kreaturen."

Beneathas kreiste seinen Kopf, seine Knochen knackten laut. "Ja, sie kämpfen fleißig. Ihre Hitze im Kampf steht im krassen Widerspruch zu ihrem kalten Auftreten. Ich werde sie nie verstehen."

"Ihre Fähigkeiten sind außergewöhnlich. Ihr Körperbau ist so schmächtig und dürr wie die Äste einer Tanne. Trotzdem sind sie in jedem Kampf unangenehme Gegner." Batos hustete mehrmals, bevor er sich seinen Mundschutz wieder anlegte.
"Wie ist die Postition deiner Truppen, Untoter?"

"Mein Hauptmann führt den Großteil meiner Kämpfer an der Front! Die Nachhut rückt als Rückendeckung der Stoßtrupps kontinuierlich nach, und ein Teil meiner Brüder und Schwestern kämpft mit der rechten Flanke" Beneathas senkte den Blick auf den verderbten Matsch unter seinen Stiefeln. "Oh...und einige liegen hier bereits und füttern die Ratten und Schaben."

Batos blickte den Verlassenen an. Nach einer kurzen Pause entgegnete er: "Wir haben noch weit grössere Probleme vor uns, Beneathas." Der Ork nickte mit dem Kopf in die Richtung des Gemetzels vor ihnen.
Vehcra ist offline  
Alt 20.02.2011, 12:15   #30
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AW: Die Schlacht um den Ostwall

new stuff


10.


Aus den Schatten tachte neben Beneathas plötzlich Bethor, der Kommandant der Schurken auf.
Seine Lederrüstung war nun vollends zerschlissen und hing ihm in Fetzen vom Körper. Die Anwesenden wechselten kurze, nicht zu deutende Blicke.
"Seht! Trolle!" rief er mit einer Armbewegung nach vorne.

Zu'tul und Giro'Ji hatten sich einen Weg zu Batos gebahnt und rangen kurz nach Atem.

Die Aufregung in den Augen der Trolle war nicht zu übersehen, und Batos ahnte böses.
"Hey Mann, seht ihr den grässlichen Koloss dort vorn?" fragte er aufgebracht, sein Hauptmann unterstützte ihn durch heftige Gestik.

Ohne den Kopf zu drehen, antwortete Batos: "Ja!"
"Das muss der Anführer der Geißel sein!", fiel ihm Beneathas ins Wort, was von Batos mit einem wütenden Blick quittiert wurde.
"Sie beschützen ihn, Mann, seht nur, wie die untoten Kreaturen des Lichkönigs diese Montrosität umschwirren!" sagte Zu'tul, "Sobald sie tot ist, werden wir ein leichtes Spiel haben!"

Batos wischte einige Blutflecken von seiner Plattenpanzerung. "Wie gehen wir vor?"
Ohne eine Antwort abzuwarten, stampfte der Ork in den Schlamm,so dass die Umstehenden einem Schwall von stinkendem Dreck ausgesetzt waren.
"Zuerst müssen wir die Blutelfen herbeiholen, sie müssen uns unterstützen!"
"Wieso denn?", warf Zu'tul ein, "wir haben doch genug Orks und Verlassene!"
"Troll, sprach Batos betont langsam, "meine Kämpfer halten seit Anbeginn der Schlacht die Frontlinie aufrecht und Sylvanas' Verlassene helfen dabei, die Geißel zu vernichten! Genauso wie deine Brüder und Schwestern! Die Paladine von Silbermond haben jedoch die richtige Magie, um den Kreaturen die diese Montrosität beschützen, schnell genug zu Fall zu bringen!"

Zu'tul machte einen seltsamen Gesichtsausdruck, widersprach aber nicht.
Batos blickte ihn durchdringend an. Danach erhob er erneut seine Stimme und erklärte den Plan.

Windböen schlugen Beneathas ins Gesicht, als er mit seinem Trupp auf den Koloss zustürmte. Je näher sie ihrem Ziel kamen, umso stärker schien die Gegenwehr zu werden. Immer zahlreicher wurden die auf sie zufliegenden Magie-Angriffe, immer schwerer wurde es, sich zu nähern, ohne von rasenden Kreaturen getötet oder von Magie aus dem Leben gerissen zu werden.

Oft mussten die Verteidiger Tirisfals einen Umweg suchen, da an manchen Stellen die Leichen sich bereits wie eine Mauer türmten.

Aus der zweiten Gruppe, die einige Meter paralell zu ihnen lief, wurde gerade das Leben zweier Streiter mit einem Schattenblitz beendet.

Aber im Großen und Ganzen funktionierte der Plan. Um dem gegnerischen Magiern möglichst wenig Ziel zu geben, hatte sich die Armada der Angreifer in Gruppen aufgeteilt und stürmten gleichzeitig auf den Anführer der Geißel und seine Schergen zu.

Die Blutelfen in den Gruppen beschleunigten nun wie geplant ihre Schritte und attackierten unter der Führung von Theo Silberblatt die Geißel, während die restlichen Kämpfer der Horde langsamer wurden und abwarteten.

Die Blutelfen sollten nun möglichst schnell die Kreaturen der Geißel mit ihrem Exorzismus vernichten und die mit Schildzaubern gestärkten Paladine sollten die Angriffe der Gegner auf sich lenken.

Die verrottenden Kreaturen des Lichkönigs stürzten sich sofort auf die Angreifer von Silbermond.
Doch die Blutelfen machten ihren Namen Ehre und konterten die Angriffe der Geißel mit scheinbarer Leichtigkeit - Theo arbeitete sich wie eine Maschine durch die stinkenden Körper der Angreifer, nur seine lächelnde Miene verriet seine Gefühle. Er war froh, die Geißel für ihre Gräuseltaten bezahlen zu lassen.

Batos packte Beneathas am Arm.
"Untoter, du und deine Gruppe, ihr lauft in einem Bogen links vorbei und überrascht von hinten! Fallt in den Rücken!" , Batos Ton verriet, dass er keinen Widerspruch duldete.

Benathas nickte und riss sich los. Er gab seinen Kämpfern ein Zeichen und lief los.

Batos hoffte, dass der Untote mit seiner Gruppe rechtzeitig zur Stelle sein würden. Es würde bestimmt Zusammenstöße mit der Geißel geben, sie mussten sich gegen eine Übermacht durcharbeiten, um hinter den Standpunkt des Ziel zu kommen.

Batos klopfte einem Ork-Krieger neben sich auf die Brustplatte und riss seine Hand in die Höhe. Zu'tul und sein Begleiter spannten neue Pfeile in ihre Bögen.
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