Thema: Auf ein neues...
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Auf ein neues.... Ich hab an der Geschichte ein wenig was umschreiben müssen Wie gesagt, so viel hab ich lange nicht mehr geschrieben.:p Ich poste es hier noch einmal, hoffentlich gefällt es Es ist wie mit allen Geschichten, wenn der Wind der Zeit darüberweht... Manche Erinnerungen gehen, wie ...
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Alt 01.06.2008, 23:57   #1
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Auf ein neues...

Ich hab an der Geschichte ein wenig was umschreiben müssen
Wie gesagt, so viel hab ich lange nicht mehr geschrieben.:p

Ich poste es hier noch einmal, hoffentlich gefällt es

Es ist wie mit allen Geschichten, wenn der Wind der Zeit darüberweht... Manche Erinnerungen gehen, wie die Farbe meines ehemals Blauschwarzen Haar's... Ich werde da beginnen, von wo ich sicher bin, daß ich noch alles weiß...

Die Jagd

Es war Nacht, der Vollmond, der so helle schien, kam aber durch die kleinsten Lücken des dichten Blattwerks der Baumkronen. Hoch waren die Stämme dieses uralten Waldes, moosbewachsen die Wurzeln und die Bäume, die vor längerer Zeit schon umgefallen waren. Der Durchmesser der meisten Bäume war wirklich enorm. Nur wenige Büsche standen hie und da, sie bekamen wohl zu wenig Licht, um hier wirklich zu gedeihen. Das dichte, weiche Moos, das den Boden bedeckte, dämpfte jeden Laut.
Leise schlich sich eine Gestalt durch die Dunkelheit, jeden Schatten ausnutzend, der auf ihrem Weg lag. Der junge Mann war sehr kräftig von seiner Statur her, die behenden Bewegungen die er
jedoch ausführte, hätte man ihm, wenn man ihn nicht kannte, nicht zugetraut. Sie zeugten davon, daß er ein erfahrener Jäger war. Die Dunkelheit an manchen Stellen, die dichter bewachsen waren, war für ihn anscheinend absolut kein Problem. Er trug eine grobe Lederweste. Seine Hose war von der gleichen Machart und ging ihm fransig nur bis zu den Knien.
Lederne Gamaschen trug er an den Füßen, die schon etliche Löcher aufwiesen. An einem Riemen hing ein Köcher quer über seinen Rücken, der nur wenige Pfeile enthielt. Ein schwarzer Dolch aus einem Spitzen, langen und scharfem Stein war durch das Seil, aus geflochtenen Lederstreifen, das wohl auch als Gürtel fungierte und in ein paar windungen um seine Hüfte gewickelt war, befestigt. In der linken Hand trug er einen einfachen aber mit Sicherheit wirkungsvollen Bogen, der mit einfachen Kerben ein wenig verziert war.
Leicht wie eine Feder sprang er über einen moosbewachsenen Baum, wich einem kleinen Ast geschickt aus, um keinen Lärm zu machen. Nur ganz selten hörte man ein Ästchen ganz leise rascheln oder knacken, er war fast so lautlos wie ein Schatten. Abrupt blieb er stehen , seine langen, spitz zulaufenden Ohren zuckten leicht. Er blickte sich suchend um. Geduckt schlich er um einen Busch herum, der direkt vor ihm stand. Dann sah er es, seine Nase hatte ihn nicht getäuscht. Auf einer kleinen Lichtung, mitten im hellsten Mondschein, wühlte ein halbwüchsiger Eber im weichen Boden nach allerlei Verdaulichem.
Langsam zog er einen Pfeil aus seinem Köcher und legte ihn auf die Bogensehne. Danach spannte er den Bogen sehr vorsichtig, denn er war dem Schwein doch recht nah und wollte nicht riskieren, von ihm gehört zu werden. Aller Mühe zum Trotz ertönte ein leises Quitschen der Sehne auf dem Holz des Bogens. Der Eber schaute sich nicht erst um. Er rannte los, aber es war zu spät, der Pfeil des Jägers durchbohrte seinen Rumpf. Das Schwein rannte jedoch weiter. In seinem Schrecken merkte es nicht, was geschah.
Quer über die hell erleuchtete Lichtung, gegenüber durch die Büsche und im leichten Zickzack rannte es weiter durch den Wald. Er konnte ihm ohne Schwierigkeiten folgen, im hellen Mondlicht aber auch im Schatten, hatte er keine Probleme die wenigen spärlichen Blutspritzer zu sehen und zu riechen. Wahrscheinlich hätte er das Tier auch blind gefunden. Nach ungefähr dreihundert Metern war die Flucht vorbei, der Eber brach zusammen.
Leise röchelnd lag es auf dem weichen, moosigen Waldboden, als es der Jäger erreichte.
Er hatte durch den schnellen Schuß sein Herz verfehlt und die Lunge des Ebers durchlöchert. Deswegen auch das wenige Blut, es lief in die Lunge.
Schnell wickelte er das Seil von seinem Körper und knotete es um die Hinterläufe des Schweines, das nur noch apathisch dalag. Das andere Ende warf er schnell über einen tiefer hängenden, kräftigen Ast und zog den Eber hoch.
Dann schnitt er ihm mit seinem Dolch, der erstaunlich scharf war, die Kehle durch.
Plötzlich sah er ungefähr zwanzig Meter entfernt ein kleines hellblaues Licht, das unstet zwischen den Bäumen hin und her fuhr.
Trotz seiner Neugier schaute er sich besorgt um.
Als er jedoch nichts ausmachen konnte, widmete er seine Aufmerksamkeit wieder dieser seltsamen Erscheinung...

...To be Continued...

Geändert von Thorak (05.06.2008 um 12:27 Uhr)
Thorak ist offline  
Alt 01.06.2008, 23:57  
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AW: Auf ein neues...

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Schäppchen für WoWler
 
Alt 02.06.2008, 00:08   #2
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Hier der zweite Teil der Geschichte

Fortsetzung gibt's nur auf Wunsch. Zugegeben, der Anfang ist etwas lang und weilig, aber wer weiß..

Magie

Das geheimnisvolle Fünkchen hatte sich ihm neugierig bis auf etwa zehn Meter genähert, wahrte aber diesen Sicherheitsabstand. Unruhig bewegte es sich von links nach rechts, von oben nach unten und umgekehrt. Erstaunt, über diese Erscheinung legte sich ein verwunderter Ausdruck über sein recht grobes, aber nicht unintelligentes, Gesicht. Als er ein paar Schritte auf dieses geheimnisvolle Wesen zu machen wollte, wich es zurück und vergrößerte den Abstand wieder.
Er beschloss, herauszufinden was es damit auf sich hatte und ging langsam hinter diesem... was auch immer es war, hinterher. Es führte ihn langsam eine ganze Strecke von seiner Beute weg und er sah sich immer wieder besorgt um. Vielleicht lockte es ihn in eine Falle?
Er mußte sich den Rückweg auf jeden Fall merken, wenn er das Schwein nicht verlieren wollte.
So ging es eine ganze Weile, dann sah er, daß sie sich auf eine Felswand zu bewegten. Dieses kleine Leuchtfeuer zog sich durch einen Busch zurück, von denen recht viele vor dem Fels standen. Als er vor den Büschen stand, sah er, daß sich hinter ihnen ein schmaler Spalt im Massiv öffnete, der sich aber nach kurzer Zeit erweiterte, wohin sich dieses kleine Wesen zurückgezogen hatte. Er kämpfte sich durch das Geäst in den Durchlaß und folgte weiter dem Licht, das ihn in leichten links- und rechtsbiegungen ungefähr zweihundert oder zweihundertfünfzig Meter duch den Spalt führte. Nachdem er aus dem schmalen Pfad auf eine riesige Lichtung trat, schaute er sich um. Vereinzelt standen riesige Bäume mit breiten Kronen in einer wunderbar duftenden Wiese. Es roch nach allen möglichen Kräutern und Blumen. Als er nach links schaute, sah er, daß der Baumbestand in einiger Entfernung wieder dichter, und zu einem Wald wurde.
Sein Blick wanderte zurück zu dem nur fingernagelgroßen, unruhigen flackern. Plötzlich raste es, eine Fahne aus Licht hinter sich herziehend in die Krone des nächsten Baumriesen. Die Baumkrone schien daraufhin in einem lautlosen Feuer zu explodieren. Hunderte dieser Funken in allen Farben stieben in alle Richtungen auseinander und sanken wieder etwas tiefer hinab. Gleich darauf explodierten noch ein paar weitere Kronen, etwas weiter entfernt. Die Lichter schienen sich zu sammeln. Sie kreisten wild umeinander. Dann kamen sie auf ihn zu. Ächzend machte der Jäger ein paar kleine Schritte rückwärts.Wirbelnd begannen die Lichter um ihn herum zu tanzen. Wie gebannt blieb er stehen, er fürchtete sich, wusste nicht, was er tun sollte. Doch sie taten ihm nichts zuleide. Sie wurden langsamer, einzelne kamen dichter an ihn heran. Einige berührten ihn. Sie waren klein, bleich leuchtend, aber nicht warm oder heiß. Angenehm kühl war ihre Berührung. Plötzlich rasten sie wieder auseinander, fegten über die Wiese, und in die Baumkronen zurück. Der Spuk war vorbei, so lautlos, wie er begonnen hatte. Er fühlte sich wie verzaubert. Mit einem leisen Stöhnen drehte er sich weiter nach rechts, was er sah verschlug ihm den letzten Atem...

Mysteriöses Wasser

Er blickte auf einen See, der zu leuchten schien, in den schönsten Blau- und Türkistönen lag er glitzernd im schimmernden Mondlicht da. Langsam ging er mit einem fassungslosen Gesicht darauf zu. Ungläubig fasste er mit der Hand ins Wasser, welches angenehm kühl und klar war wie frisches Quellwasser. Er nahm eine hohle Hand voll und roch daran. Es roch so frisch und rein, er MUßTE es einfach probieren. Dieses Wasser war so belebend und machte hellwach. Er trank und trank und trank, bis er das Gefühl bekam, er müsse platzen. Dann streckte er sich lang am wunderbar weichen, moosbedeckten Boden aus. Er genoß die süßen, schweren Düfte um ihn herum. Das Wasser des See's plätscherte leise gegen das Ufer. Er fühlte sich gut wie schon lange nicht mehr... Doch dann dachte er an seine Frau, an seine beiden Söhne. Wie lange war er schon fort von zu Hause?? Waren es jetzt nicht schon drei Nächte? Er hatte nicht viel Wild angetroffen, als er unterwegs war. Mal abgesehen von den zwei unnötig verschossenen Pfeilen, weil ihn die Beute zu früh wahrnahm und flüchten konnte. Er mußte so schnell wie möglich heim, um seine Familie zu versorgen. Außerdem wollte er diesen Ort seiner ganzen Sippe zeigen, das stand fest.
So erhob er sich und machte sich auf den Weg zu seiner Beute. Als er vor dem Spalt stand, sah er sich noch einmal um.
Den Weg zurück zu finden war kein Problem, er hatte sich immer wieder gründlich umgesehen. So fand er das Schwein schließlich nach kurzer Zeit, am Ast hängend, so wie er es zurück gelassen hatte.
Er weidete das Tier so schnell es ihm möglich war aus und zog ihm das Fell ab. Dann legte er die besten Stücke in die frische Haut und schnürte sie zusammen. Nachdem er sich das Bündel über die Schulter geworfen hatte, machte er sich auf den langen Heimweg.
So weit entfernte er sich eigentlich nie von Zuhause und dieses mal nur, weil ihn die Not dazu veranlasst hatte.
Sie mussten ein neues Jagdgebiet finden, das Wild um sie herum wurde langsam knapp.
Als er haltmachte, war es schon fast Mittag, er war nicht Müde aber doch recht erschöpft, von der langen Wanderung.
Normalerweise ruhte ihr Volk am Tag und wurde erst mit dem Einbruch der Nacht aktiv.
Deswegen hatten sie eine recht helle Haut.
Er schürte ein Feuer und suchte sich zwei Astgabeln, die er neben dem Feuer in den Boden steckte. Dann spießte er das Fleisch auf einen langen frischen Stab, den er sich aus einem Busch herausbrach und die Enden mit seinem Messer spitze, was ihn einige Mühe kostete.
Wenn er vermeiden wollte, daß das Fleisch verdarb, mußte er es zubereiten. So briet er bis zum Abend sein Beutegut, währendessen er sich auch daran sättigte.
Er wurde langsam müde, als die Dunkelheit hereinbrach, aber es war Eile geboten. Also schnürte er wieder sein Bündel und machte sich auf den Weg.

...To be Continued...

Geändert von Thorak (05.06.2008 um 12:30 Uhr)
Thorak ist offline  
Alt 02.06.2008, 08:32   #3
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AW: Auf ein neues...

Hallo Thorak,
also ich lese über 30 Jahre schon Fantasy und SF. Der Start ist sehr gut gelungen und ich hoffe die Geschichte nimmt weitere Formen an. Ich würde gerne wissen wie es weiter geht und die Sippe des Jägers kennen lernen.

Habe wirklich nur einen kleinen Lapsus gefunden:

Dann legte er die besten Stücke in den Pelz und schnürte ihn zusammen.

Bären haben Pelze und ein Wollschwein hat einen aber das ist sehr selten. Ansonsten haben Sie Fell oder Haut. Du kannst auch Balg sagen.

Also bitte eine Fortsetzung.

Tronjer

Geändert von Tronjer (04.06.2008 um 07:32 Uhr)
Tronjer ist offline  
Alt 02.06.2008, 18:30   #4
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AW: Auf ein neues...

Danke Tronjer, das nenne ich konstruktive Kritik
Freut mich, daß es dir gefällt Jetzt hast noch was zu lesen

Hier ist die versprochne Fortsetzung und ich hoffe mal, daß auch andere was dazu zu sagen haben

Zuhause

Bei Sonnenaufgang stand er vor dem Dorf. Primitive Zelte aus Fellen, die über ein Holzgerüst gespannt waren, bildeten die Unterkünfte. Es waren nur noch wenige Dorfbewohner auf den Beinen, da es schon wieder recht hell war. Leise betrat er sein Zelt und von hinten schloßen sich die Arme seiner jungen Frau um ihn."Wo warst du so lange", fragte sie ihn vorwurfsvoll. "Deine Söhne haben Hunger, Balgatnas". "Ich weiß, Limara", lächelnd wand er sich seiner Frau zu. "Und ich habe auch Beute mitgebracht. Bereite uns doch ein kleines Mahl. Ich briet das Fleisch schon, damit es nicht verdirbt, so brauchst du es nur ein wenig anzuwärmen." "Papa", ertönte ein freudiger Ruf und Tral'nok, sein älterer Sohn sprang ihm um den Hals, sieben Jahre war er jetzt alt. Er drückte ihn kurz und sagte dann zu ihm" gleich gibt's noch ein wenig zu essen. Ich muss aber kurz noch mit Veritan sprechen. Es dauert nicht lang, bin gleich zurück, dann erzähl ich euch was los ist." Und schon stand er wieder vor seinem Zelt und machte sich auf den Weg zum Dorfältesten.
Er betrat das Zelt ohne Vorwarnung, was nicht ungewöhnlich war, da Veritans Frau seit zwei Jahren tot war. Sie starb bei der Geburt von Galithus'bar, dem Sohn Veritans, der wenige Stunden nach der Geburt auch starb.
Veritan hob den Kopf, er hatte sich schon zur Ruhe gelegt. Er lag zwischen den Fellen, die er im laufe der Zeit erbeutet hatte, von denen einige wirklich ausergewöhnlich groß waren.
"Balgatnas..., hat das nicht Zeit bis heut Abend?" fragte er unwillig. Er hatte ihn wohl aufgeweckt und in seinem Alter war es nicht mehr gerade schön, geweckt zu werden, wenn man gerade eingeschlafen war.
"Verzeih, Veritan. Aber ich halte es für wichtig. Ich bin zwar kein Mitglied des Rates, aber ich möchte, daß heute Abend eine Ratsversammlung einberufen wird. Ich möchte gehört werden."
Nun war Veritan einen Moment lang wieder wach," Hrrm, wenn du mich nochmal aufweckst, werd ich dafür sorgen, daß du nie Ratsmitglied wirst, hehe",knurrte er und grinste." Also gut, ich werde den Rat einberufen und jetzt geh schlafen, du siehst aus, als könntest du's brauchen". Damit drehte er sich um und versuchte wieder einzuschlafen während Balgatnas sich nach Hause aufmachte...

Als er sein Zelt betrat, roch es angenehm nach frischem Braten, sein Sohn saß müde am Boden vor dem Feuer und schaute hypnotisiert in die Flammen."Hmm, so muß ich ausgesehen haben, als die Lichter auf mich zukammen", dachte er.Er setzte sich zu seinem Jungen und legte seine große Hand auf dessen Schulter."Vielleicht werde ich bald nicht mehr tagelang fortmüssen um Beute zu finden", sagte er lächelnd zu ihm. Tral'nok lächelte müde seinen Vater an,"das wäre wirklich schön,Papa. Aber bald bin ich schon groß, dann gehe ich mit dir zur Jagd und du wirst mir alles zeigen, nicht wahr?", fragte er.
" Ja, das wird deine Schönste Zeit sein, mein Sohn, ich freue mich schon darauf",antwortete er.
Seine Frau kam mit einem frischen Stück Fleisch, das sie ein wenig mit dem Messer zerkleinert hatte, zum Feuer. Sie setzte sich neben die beiden und sie begannen schweigend zu essen. Nach der Mahlzeit kroch Tral' zwischen seine Felle und war eingeschlafen, bevor er überhaupt richtig lag. Seine Füße schauten unter den Fellen hervor, Balgatnas sah seine Frau an und deutete darauf.
Sie konnten sich ein leises Lachen nicht verkneifen. Dann wurde Limara wieder ernst. "Ich hörte gerade, was du zu Tral' sagtest.Wie meintest du das?" Balgatnas erzählte ihr alles in kurzen Sätzen und ihre Augen wurden immer größer. Ungläubig schüttelte sie den Kopf. "Das werden dir viele der Ältesten nicht glauben." "Das ist mir egal, wirst du auch allein mit mir dorthin gehen?" fragte er.
Sanft nahm sie sein Gesicht in beide Hände und erklärte feierlich:
"Wo DU bist, da sind WIR zuhause, Ich und auch unsere Söhne. Ich würde mit dir überall hin gehen."
"Du bist die beste Frau der Welt", sagte er. "Lass uns schlafen gehen, ich habe sehr lange nicht mehr ausgeruht." "Dann ruh dich jetzt SEHR gut aus, das wirst du bitter nötig haben", lächelte sie ihn verschmitzt an und er fing an zu grinsen. "Ich bin wirklich sehr müde", sagte er und legte bedauernd die Stirn in Falten. Er bedauerte es wirklich sehr.
Während der Abenddämmerung erwachten die Dorfbewohner so langsam alle wieder und wurden geschäftig. Die Nachricht, daß es heute Abend eine Ratsversammlung geben würde, machte in Windeseile die Runde.

Der Ratsschluß

Als der jetzt wieder abnehmende Mond langsam das Firmament eroberte, und die Dunkelheit die Abendröte ablöste, kamen die Ratsmitglieder zusammen. Das Zelt des Rates war sehr groß und geräumig. Es stand etwas abseits vom Rest des Dorfes und wurde von Belophan, einem jungen Krieger bewacht. Niemand durfte die Versammlung stören oder gar belauschen, und er nahm diesen Job sehr ernst. Höflich nickte er Balgatnas, der einige Jahre älter als er war, zu, als dieser sich auf einem Stein in der Nähe niederließ.
Die sieben Dorfältesten saßen im Kreis um das Feuer.
" Was wollte Balgatnas denn nun von dir, Veritan?", fragte Belad'gir, der fast genauso alt war wie Veritan. Veritan antwortete" Er sagte, daß es wichtig sei und ihr alle kennt ihn. Ohne Grund würde er nicht eine Versammlung einberufen. Dafür, daß er erst 27 Jahre alt ist, ist er fast so weise wie du, Geris", und blickte den angesprochenen an. Geris lächelte," ich weiß nicht, ob du von meiner Haarfarbe ableitest, daß ich Weise sei", frotzelte er." Aber du hast recht. Balgatnas ist kein Dummkopf." bekräftigte er Veritans Worte. "Nun dann, Den'gilash, du sitzt dem Eingang am nächsten, bitte ihn herein". sagte Veritan.
Als Den'gilash's Kopf im Zelteingang erschien, und er ihn rief, fiel ein Stein vom Herzen Balgatnas'. Er hatte schon fast befürchtet, daß der Rat ablehnte, ihn zu hören.
" Komm, sprich" sagte der wortkarge Den'gilash.
Balgatnas betrat das Zelt. Alle Augen richteten sich auf ihn. Schweigend sah er in die Runde.
Es war Brauch, daß man wartete, bis man aufgefordert wurde zu sprechen.
"Nun Balgatnas, seit dem vorletzten Frühjar ist der Rat nicht mehr zusammengetreten. Damals ging es darum, daß wir in ein neues Jagdgebiet ziehen mußten, weil die Beute zu gering wurde.Also, was gibt es wichtiges?" eröffnete Veritan das Gespräch.
"Wir werden bald wieder fortziehen müssen",sagte Balgatnas." Wie kommst du darauf?" fragte Bragol. Er war noch nicht so alt wie die meisten anderen Ältesten.
Balgatnas' Antwort gefiel den wenigsten von ihnen." Ich mußte drei Tage weit fortziehen um Beute zu machen. Abgesehen von den Tigern, die hier in der Gegend immer zahlreicher werden, ..wer weiß, vielleicht sind sie hier auch bald so zahlreich wie in den Hügeln.
Wir müssen neue Jagdgebiete erschließen, um den Winter zu überleben. Zugegeben, ich könnte das nächste mal vielleicht mehr Jagdglück haben, aber den nächsten Winter wird die Hälfte des Stammes nicht überleben, wenn wir hier bleiben. Unser Stamm ist dafür einfach zu sehr angewachsen. Zu viele Mäuler sind zu stopfen. Zu viele Männer des Stammes sind in den letzten beiden Jahren durch Tiger gestorben. Ich mußte einen Weg wählen, der verrufen ist, weil ich einfach keine Beute fand. Dir'bag und Geshik wurden in diesem Frühjahr in den Tigerhügeln zerissen aufgefunden, deswegen geht dort niemand mehr jagen. Aber mir blieb keine andere Wahl. Hier im Umkreis gibt es einfach nicht mehr genug Wild. Also überquerte ich diese Hügel und begab mich dahinter auf einen Pfad den ich nicht kannte. Ich fand einen riesigen Wald, für einen Jäger ohne großes Gepäck, drei Tagesreisen von hier entfernt. Dort gibt es noch Wild, ich fand viele Fährten, doch jetzt kommt der eigentlich interessante Teil meiner Geschichte."
Balgatnas machte eine kleine Kunstpause, wohl vor allen Dingen, weil er nicht wußte wie er anfangen sollte.
Dann begann er mit seinem Jagdglück, dem Licht dem er folgte, bis zu seinem Rückweg erzählte er ohne Ausschmückungen sein Erlebnis.
Sprachlos lauschten die Ältesten seinen Worten. Als er alles erzählt hatte trat kurz Stille ein, doch plötzlich redeten alle mit- und durcheinander und Balgatnas kam sich ein wenig überflüssig vor.
" Ruhe", donnerte Veritan, dem das alles zu bunt wurde. Sofort wurde es wieder Ruhig.
"Balgatnas, wir werden jetzt beraten und uns dann entscheiden, was zu tun ist. Wenn der Beschluß feststeht, wirst du noch einmal hereingebeten werden und wir werden dir den Ratsschluß verkünden. Geh jetzt erst heim, wir werden dich holen lassen."
Damit war Balgatnas entlassen.

Er ging zurück nach Hause, aber er fand nicht die nötige Ruhe, etwas sinnvolles anzufangen. Limara, stoppte ihn im vorbeilaufen und sagte lächelnd," Du läufst hier im Kreis wie ein gefangenes Tier, geh nach draussen, da hast du mehr Platz".
Wortlos drückte er ihr einen dankbaren Kuss auf die Lippen, strich ihr über die Wange und ging hinaus in die Nacht. Er wußte nicht so recht was er jetzt noch machen könnte, so ging er zurück zum Ratszelt und setzte sich wieder auf den großen Stein.
Belophan traute sich erst nicht, gesellte sich dann aber doch zu ihm. Er unterhielt sich mit ihm über das Jagen, Fischen und alltägliches. Balgatnas war froh über diese kleine Ablenkung, das verkürzte ihm die Wartezeit und Belophan lernte vielleicht einiges dazu.

"Was denkt ihr", fragte Veritan in die Runde.
" Blödsinn, alles Blödsinn", sagte Bragol.
"Du glaubst ihm also nicht?", fragte Geris.
" Nein, diese Geschichte ist ein wenig zu fantasiereich, wenn du mich fragst. Ich weiß nicht, welche Beeren er gegessen hat, oder was für ein Kraut er verbrannt hat, als er unterwegs war, aber das ist wirklich ein wenig zu viel des Guten. Was das Wild angeht mag er recht haben, aber ich glaube nicht an diesen "Mondquell und diese "Feuergeister".
Veritan blickte in die Runde." Gut", sagte er." Wer ist noch der Meinung, daß Balgatnas diese Geschichte erfunden hat".
Keshon'bey, der Onkel von Balgatnas meldete sich zu Wort.
"Jaja, Bragol, ich weiß,"der Onkel des Jungen" werden vielleicht einige von euch sagen. Mag sein, daß er mein Neffe ist, aber hier geht es um das Wohl unseres Stammes. Ich spreche also nicht für Balgatnas, sondern seiner Geschichte wegen. Wenn er diese Phantasiegeschichte erdacht haben sollte, finden wir es sowieso heraus, wenn wir dorthin ziehen sollten. Das wäre schon einmal Grund genug, daß er sich seine Worte sehr wohl überlegt hat. Wir sollten entscheiden, ob wir in ein anderes Gebiet gehen. Und wenn ja, wohin wir uns wenden sollten. Es ist mehr als riskant, durch die Tigerhügel zu ziehen, das wissen wir alle und es war nicht gerade klug von ihm, da allein auf die Jagd zu gehen. Gut, wenn wir alle zusammen ziehen wird der Weg natürlich sicherer. Wenn er diesen gefährlichen Weg wirklich wählte, weil er kein Wild fand, hatten wir anderen bis jetzt vielleicht einfach nur Glück oder genug Vorräte um diese Not zu bemerken. Die meisten von euch kennen Balgatnas von klein auf. Er tat nie etwas unüberlegtes. Wer ihn kennt, weiß, daß er seine Worte wohl wählt. Ich kenne ihn gut. Er ist manchmal ein Hitzkopf, aber er hat die Gabe sich zu beherrschen wie sein Vater, als er noch bei uns war. Deswegen zweifle ich nicht an seinen Worten. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen."
" Wahr gesprochen, mein Freund" sagte Veritan, der Balgatnas sein Leben blind anvertrauen würde.
"Ich kann es immer noch nicht glauben", sagte Bragol." Also bin ich dafür, daß wir seine Lügen aufdecken",rief er aufgebracht." Bevor ich es nicht mit eigenen Augen sehe..." damit beendete er seine Ansprache.
"Rishak, was sagst du dazu", fragte Belad'gir, der Vero'tak'las, Balgatnas' Vater und auch den Jungen sehr gut kannte."
Rishak sah nachdenklich in's Feuer," Nun ja, daß das Wild knapp würde sagte mein Sohn Luk'birom schon vor zwei Wochen zu mir, aber ich wollte es erst nicht glauben. Es scheint wirklich ernst zu werden. Was den Winter angeht hat Balgatnas somit auf jeden Fall recht, das sollten wir auf keinen Fall auf die Probe stellen. Was sein "Erlebnis" anbelangt... Es klingt wirklich seeehr fantastisch. Ich bin dafür, dorthin zu ziehen. Aber wir brauchen eine Strategie für die Tigerhügel. Die Männer unseres Stammes sind in den letzten Jahren weniger geworden. Zu viele Opfer darf unser Stamm nicht bringen." Damit hatte auch er seine Meinung kundgetan.
Belad'gir fing an zu sprechen.
"Auch ich kannte Vero'tak'las. Und ich kenne auch Balgatnas sehr gut. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß er sich so eine Haarsträubende Geschichte einfach aus den Fingern saugen würde."
"Das werden wir ja sehen," rief Bragol dazwischen. Strafende Blicke aus der Runde des Rates spickten ihn wie Pfeile und er verstummte auf der Stelle wieder. Es war fast unverzeihlich jemandem ins Wort zu fallen, der im Ältestenrat sprach.
"Ich würde nicht gern durch die Tigerhügel gehen, aber wenn wir dafür vielleicht für längere Zeit nicht mehr umher ziehen müßten, würde ich dies in Kauf nehmen.
Balgatnas ist ein sehr geschickter Jäger, und dir, Bragol, und auch uns anderen würde er wahrscheinlich sogar einiges vormachen können. Also, wenn ER hier keine Beute macht, dann müssen WIR uns wirklich sorgen.
Ich bin dafür, dorthin zu gehen, und wenn es nur einer sichereren Umgebung wegen wäre." Damit war auch sein Standpunkt klar.
Dann trat Schweigen ein und jeder dachte über diese Lage nach. Sie berieten sich sehr sorgfältig, denn durch die Tigerhügel zu ziehen war alles andere als ratsam.
Sie planten immer noch, als Den'gilash plötzlich sagte,"die Sonne geht bald auf, was sollen wir Balgatnas sagen?"
Wer ist dafür, daß wir zu diesem Ort ziehen sollten?" fragte Veritan, der als Vorsitzender des Rates fungierte, ohne daß dieses jemand offen in Zweifel zu ziehen, je wagen würde.
Er war der Älteste unter ihnen und er hatte sich diese Stellung mehr als verdient.
Alle rechten Hände wanderten nach oben.
"Gut", sagte er,"damit wäre diese Frage geklärt. Wegen seiner"Phantasiegeschichte", wie du sie nanntest, Bragol, wird kein weiteres Wort verloren werden. Wir werden alle sehen, ob Balgatnas ein Narr ist, oder ob wirklich mehr dahinter steckt. Hat irgend jemand noch etwas dazu zu sagen?"
Stille.
"Den'gilash, bitte hole Balgatnas herein",sagte Veritan.
Den'gilash trat vor das Ratszelt." Balgatnas", rief er den jungen Mann an, der in kurzer Entfernung vor dem Zelt auf dem großen Stein saß.
" Komm herein, der Rat hat entschieden". "Erwarte nicht zu viel", fügte er etwas leiser hinzu, als Balgatnas neben ihm stand." Es war wohl doch ein wenig zu viel", sagte er, lächelte ihn aber ermutigend an." Ich und auch andere glauben dir, was deine Geschichte angeht, aber nicht alle, sprich dieses Thema erst einmal nicht wieder an".
"Ich danke dir", antwortete Balgatnas erfreut über diese wirklich gute Nachricht. Dann traten sie ein.

Abwartend blieb Balgatnas in der Nähe des Eingangs stehen, nachdem er das Zelt betreten hatte.
" Setz dich zu uns Balgatnas", lud Veritan ihn ein.
Verlegen sezte er sich auf eines der Felle, die als Sitzplätze um das Feuer verteilt waren. Vom Rat eingeladen zu werden sich zu setzen, war eine Ehre für ihn.
" Sag, Balgatnas, wann glaubst du, sollten wir weiterziehen", fragte Geris.
Nachdenklich zog Balgatnas die Stirne kraus.
" Ich denke, wir sollten noch ein paar Tage hierbleiben und verstärkt auf die Jagd gehen, damit wir einen kleinen Vorrat an Fleisch haben, die Frauen könnten vielleicht noch ein wenig fischen und die Kinder Beeren sammeln, während die Männer jagen. Mit den Frauen und Kindern werden wir wahrscheinlich so um die fünf Tage brauchen, um dorthin zu gelangen.Wenn diese Vorbereitungen abgeschlossen sind, können wir abreisen".
" Sind damit alle einverstanden?", fragte Veritan.
Zustimmend nickten die Mitglieder des Rates.
" Gut, du hast sehr klug gesprochen, Balgatnas. So soll es geschehen. Du wirst unseren Zug führen. Heute Abend werden wir es dem Stamm verkünden".
Damit war die Ratssitzung beendet und die Ratsmitglieder gingen hinaus, sie bildeten noch einige kleine Gruppen, die von Neugierigen belagert wurden.
Die Sonne stand schon recht hoch, weshalb sich das ganze schnell beruhigen würde.
Balgatnas machte sich nachdenklich auf den Weg zu seiner Behausung.

...To be Continued...

Geändert von Thorak (08.06.2008 um 18:01 Uhr)
Thorak ist offline  
Alt 03.06.2008, 09:45   #5
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AW: Auf ein neues...

Respekt, erstmal sehr gutes Deutsch und fast völlig Fehlerfrei. Das ist für ein derartiges Forum sehr sehr selten. Echt spannend und die Sache entwickelt sich. Ich suche nur noch den zweiten Sohn des Balgatnas, überhaupt bei den Namen fühle ich mich in so manchen SF Roman versetzt es war immer ein Problem die Namen zu behalten und zuzuordnen.
Das macht die Sache mega interessant. Ich würde gerne mehr lesen...was meinen den die anderen dazu?
Gruß Tronjer
Tronjer ist offline  
Alt 03.06.2008, 13:57   #6
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Danke Tronjer
Es macht echt Spaß, diese Geschichte zu schreiben, das mit den Namen ist am Anfang gar nicht so leicht
Was den zweiten Sohn von Balgatnas angeht Der ist doch noch kleiner als Tral'nok und hat schon lange geschlafen, deswegen konntest du ihn noch nicht kennenlernen:p

Hab im Moment nur n kleines Problem....
Die Geschichte war schon sehr viel weiter entwickelt, aber jetzt habe ich nach mehr Hintergrundmaterial gesucht und auch gefunden. Dabei mußte ich feststellen, daß ich, wenn die Geschichte so halbwegs echt und richtig sein sollte, einiges falsch gemacht habe.
Natürlich werden jetzt einige Passagen ganz gestrichen werden müssen, andere muß ich berichtigen. Dauert natürlich ne Zeitlang, das ganze in geordneten Bahnen über die Bühne zu bringen
Ich verspreche, daß die Geschichte noch weiter erzählen werde, den nächsten Teil wirst du vieleicht heut Abend noch lesen können
Aber was danach kommt,... muß ich noch so einiges dran berichtigen. und dann kanns natürlich etwas dauern, es sei denn meine Muse Küsst mich
Thorak ist offline  
Alt 03.06.2008, 15:33   #7
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AW: Auf ein neues...

So, bei diesem Teil ging's noch recht schnell
Vor morgen gibt's erstmal noch nichts neues soweit und danach warscheinlich nur noch zwei Teile wöchentlich, ich hoff, das ist Ok so


Aufbruchsstimmung

Die Jungen schliefen schon als er sein Zelt betrat. Leise kam seine Junge Frau auf ihn zu. Diesen Blick von ihr kannte er nur zu gut. Sie hatte ihm Gestern nicht grund los gesagt, er solle sich GUT ausruhen. Er fing an breit zu grienen. Jetzt war alles andere unwichtig. Limara legte ihre Hände sanft in seinen Nacken und zog sein Gesicht etwas herab. Heiß, verlangend und vielversprechend war ihr Kuß. Er hob sie auf seine kräftigen Arme und trug sie auf ihr gemeinsames Lager, das durch das große Fell eines Furbolgs, den er erlegt hatte, vom Schlafplatz ihrer Söhne getrennt wurde. Sie zogen sich gegenseitig aus und küßten sich leidenschaftlich. Er liebte seine Frau über alles, und Sie ihn ebensosehr. Als sie lauter wurden, hielt Balgatnas kurz inne." Ssht..,nicht so laut" wollte er sagen, doch Limara legte ihm einen Finger auf den Mund und sagte lächelnd," Ich habe die beiden heute ganz schön beschäftigt, sie waren wirklich froh, als sie sich schlafen legen durften". Er grinste verstehend. Dann zogen sie ein Fell über sich und genossen ihre Leidenschaft füreinander.

In der Abenddämmerung erwachten sie wieder. Als Balgatnas seine Frau ansah fing er an zu lachen, sie sah ihn an und kicherte." Wie du aussiehst", sagte sie." Deine Haare stehen zu Berge, in alle Richtungen".
"Naja, du bist auch nicht die Schöne, die mich heute Morgen noch verführte. Wo hast du sie versteckt?" fragte er und schaute unter ihre Decke. Sie schlug das Fell herunter und sie mussten lachen. Verschlafen schob Tral'nok den Furbolgpelz beiseite und schaute seine Eltern an. Sie sahen ihn an und bei seinem Anblick konnten nicht mehr aufhören zu lachen. Guron, ihr dreijähriger Sohn, krächzte leise, er würde wahrscheilich auch gleich wach sein.
Nach kurzer Zeit beruhigten sie sich aber." Was hat denn der Rat gestern beschlossen?", fragte Limara." Ich dachte eigentlich, daß das nicht so wichtig wäre, sonst hättest du doch heute Morgen noch gefragt", antwortete er, breit grinsend." Nein, jetzt mal ernsthaft, wir werden noch ein paar Tage hierbleiben. Ihr Frauen werdet fischen gehen, die Kinder Beeren und Wurzeln sammeln und die Männer werden jagen. Wir müssen einen kleinen Vorrat an Nahrungsmitteln anlegen. Ich denke, wir werden so um die fünf Tage brauchen, bis wir dort sind. Wir müssen nämlich durch die Tigerhügel ziehen, dort können wir nicht jagen. Und ausserdem ist es natürlich komfortabler, wenn wir ohne Umstände zu machen dorthin ziehen können." "Durch die Tigerhügel? Bist du von den Geistern verlassen? Du bist doch wohl nicht dorthin zum Jagen gegangen?" fragte sie ihn besorgt." Das ist nicht dein Ernst".
" Doch meine Liebe, das wird unser Weg sein", sagte er langsam und nachdenklich. Damit war soweit alles erklärt. Sie zogen sich an und richteten sich gegenseitig die Haare, so gut es ging, dabei lächelten sie sich die ganze Zeit an. Sie mußten sich zusammenreißen um nicht wieder in schallendes Gelächter auszubrechen.
Als sie aus dem Zelt hinauswollten, drehte sich Limara noch einmal kurz um und bat Tral'nok, sich um Guron zu kümmern, sie würden gleich wieder da sein. Tral'nok verstand es sehr gut, mit ihm umzugehen.

Als sie aus ihrem Zelt traten, winkte ihnen Dil'ashani, die Frau von Geris zu. Sie wohnten praktisch direkt nebeneinander." Die Dorfversammlung findet jetzt gleich statt, beeilt euch." sagte sie freundlich.
Die Dorfversammlung wurde in der Dorfmitte abgehalten, um die die Zelte im Kreis herum aufgebaut waren. Neben dem Zelt von Veritan stand ein etwas erhöhter Sitz, auf dem er selbst schon Platz genommen hatte.
Langsam füllte sich der Platz vor dem Zelt. Als die meisten Erwachsenen angekommen waren, fing Veritan an zu sprechen. Er hatte eine angenehme Stimme die kräftig aber nicht zu laut war.

"Ihr wißt, daß gestern eine Ratsversammlung abgehalten wurde. Wir werden wieder weiterziehen müssen, weil das Wild in dieser Gegend knapp wird." Er machte eine kurze Pause. Gemurmel machte sich breit, welches aber sofort verstummte, als er weitersprach." Wir werden jagen, fischen und sammeln gehen, weil wir einen Vorrat brauchen werden. Wir werden durch die Tigerhügel gehen, das heißt, wir werden unterwegs nicht jagen können.
" Durch die Tigerhügel, seid ihr wahnsinnig?", ertönte eine Stimme. Erst als Arkashon weitersprach erkannte Balgatnas, wer das von sich gegeben hatte. Sie waren ungefähr gleichen Alters, Arkashon mochte vielleicht zwei Jahre älter sein. Seine Frau war vor drei Jahren beim sammeln im Wald von einem Bären getötet worden. So mußte er alleine, seinen jetzt neun Jahre alten Sohn, Zandalar und den sieben Jahre alten Dagesh aufziehen. Balgatnas konnte ihn nicht besonders gut leiden, sie hatten sich nie gut verstanden, von klein auf nicht. Er war zwar ein guter Fährtenleser, Späher und ein geschickter Jäger. Im krassen Gegensatz dazu stand aber seine Faulheit. Arkashon ging nicht oft jagen, meistens tauschte er die Pelze, die er erbeutete, beim nächstenmal wenn er auf die Jagd müßte, gegen Fleisch oder andere Nahrungsmittel ein. Balgatnas hielt ihn für hinterlistig und schlau und wenn's darauf ankam, würde er sich niemals auf ihn verlassen. Beliebt war er nicht gerade, niemand gab sich gern mit ihm ab.
" Die Tiger haben sich letztes Jahr sehr stark vermehrt. Wollt ihr sie mit uns füttern? Verdammt nochmal, wer hat euch denn diesen Unfug eingesäuselt?" rief er.
" Schweig auf der Stelle", brüllte Belad'gir ihn an, er stand nicht weit entfernt von ihm. Arkashon zuckte kurz zusammen. Der Mann, der niemals unnötig sprach, verlor selten die Beherrschung, aber wenn, dann war man besser nicht der Urheber seines Ärgers." Zeige gefälligst ein wenig mehr Respekt, wenn der Ratschluß der Ältesten verkündet wird", röhrte er. Etwas ruhiger fügte er hinzu," Deine Meinung kannst du immer noch sagen, wenn er fertig ist". Dankbar nickte Veritan ihm zu.
" Ja, sie haben sich stark vermehrt", bestätigte Veritan." Deswegen gibt es hier nur noch wenig Wild, und wenn sie mit diesem fertig sind, dann werden wir wohl die nächsten sein, die sie fressen." Zustimmend nickten viele der Zuhörer." Also, wenn wir Vorräte haben, brauchen wir unterwegs nicht zu jagen, das heißt, daß alle unsere Männer ständig den Stamm beschützen können. Balgatnas, wird unseren Zug anführen und die Organisation übernehmen".
Puuh, darauf war er nicht gefasst gewesen. ALs Veritan sagte, daß er sie führen würde, dachte er eher an einen Wegweiser, nicht an Anführerschaft.
"Ahja, Balgatnas" höhnisch ließ Arkashon sich wieder vernehmen und gleich darauf konnte man ein lautes Klatschen hören. Belad'gir hatte endgültig die Nase voll von diesem Störenfried. Er hatte sich nach dem ersten Zwischenfall, von ihm unbemerkt, in unmittelbarer Nähe dieses Naseweises aufgebaut. Er schlug Arkashon mit der flachen Hand in den Nacken, dieser flog der Länge nach in den Sand und blieb ohnmächtig liegen. Allgemeines Gelächter ertönte und sogar Veritan mußte grinsen.
" Ihr könnt alles, was ihr in den nächsten Tagen nicht braucht, reisefertig machen. Dann muß niemand am letzten Tag etwas überstürzen. Jetz bin ich fertig", schloß Veritan." Hat irgendjemand Einwände gegen den Ratsschluß?"
Niemand hatte dieser Diskussion noch etwas beizutragen. Langsam löste sich die Menge wieder auf. Die meisten Mitglieder der Sippe waren Balgatnas gegenüber recht freundlich zugetan und einige gingen sogleich zu ihm, um ihn zu fragen wie es jetzt weitergehen sollte.
Arkashon kam währendessen wieder zu sich. Er warf einen gehässigen Blick auf Balgatnas und verschwand dann in entgegen gesetzter Richtung.
Balgatnas war wirklich überrascht, nicht im Traum hätte er daran gedacht, daß die Ältesten ihm die Führung des Stammes anvertrauen würden.
Seine Frau stand neben ihm und sah ihn Stolz an.
Verlegen stand er vor ihnen und wußte nicht so recht, was er ihnen antworten sollte.
" Leute, ich bin nicht euer neuer Anführer", sagte er betonend." Alles wird ganz normal sein, nur daß wir uns jetzt darauf konzentrieren müssen zu jagen, fischen und Beeren und Wurzeln zu sammeln. Ansonsten könnt ihr euch einfach nur reisefertig machen."
Sogleich holten die Männer ihre Waffen, sie hatten ja noch die halbe Nacht zum jagen. Die Frauen machten sich daran, die Sachen zu packen und zu schnüren, die sie erst einmal nicht mehr brauchen würden. Die Kinder liefen mit einfachen Lederkörben in den Wald, sie wurden von einem älteren, erfahrenen Krieger begleitet.

Fünf Nächte jagten, fischten und sammelten sie, soviel wie sie bekamen. Sie hatten einen kleinen Vorrat, der zumindest durch die Tigerhügel, für alle reichen würde.
Alles andere war eingepackt und verschnürt, dies sollte der letzte Tag sein, den sie hier verbrachten.
Als die Sonne aufging, legten sich alle ein letztes mal zur Ruhe.

...To be Continued...
Thorak ist offline  
Alt 04.06.2008, 07:28   #8
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AW: Auf ein neues...

Hallo Thorak,
das geht echt gar nicht und ist wirklich gemein. Nun geht es los und ich hänge hier und bin gespannt wie ein Bogen wie es weiter geht.
Tigerhügel ----- gibt bestimmt Kampf.
Also bitte mehr davon. Gruß Tronjer
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Alt 05.06.2008, 10:39   #9
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AW: Auf ein neues...

So Tronjer, ab jetzt wird es ein wenig langsamer mit der Geschichte vorwärtsgehen, hoffe das tut dir keinen Abbruch
Scheinst der einzige zu sein, den die Geschichte interessiert
Also, viel spaß beim lesen


Im Auge des Tigers

In der frühen Abenddämmerung, bauten sie in aller Eile ihre Zelte ab und wickelten die langen Stangen in die Felle, die darüber angebracht wurden. Jeder half hier jedem. Wo eine Hand frei war, griff sie zu, wo es nötig war. Das Dorf war geräumt und die Bewohner hatten sich in einer doppelreihigen Schlange zu einem Troß aufgestellt.
Nur ein Zelt stand noch. Arkashon's. Balgatnas ging ein letztes mal zu ihm, klopfte auf die Felle und schaute dann ins innere. Viele konnten ihn hören, da er nicht so weit entfernt war.
" Arkashon, jetzt komm schon. Alle warten auf dich", sagte er.
"Verschwinde",mit blutunterlaufenen Augen sah dieser ihn an." Verschwinde mit dieser Bande von Versagern. Ihr habt euer Urteil selbst gefällt. Ich werde sonstwohin gehen, aber mit Sicherheit nicht in die Tigerhügel." Zandalar saß, hinter einem Fell verborgen an der Wand und hielt Dagesh fest, der weinte und zu seinem Vater wollte.
" Wir werden DURCH die Tigerhügel gehen, aber wir müssen noch drei Tagesreisen weiter, wenn wir hindurch sind. Niemand will sich in den Hügeln ansiedeln", erläuterte Balgatnas noch einmal.
" Verschwinde, sagte ich" schrie Arkashon wütend. Die Demütigung, die Belad'gir ihm verpaßt hatte, würde er niemals verzeihen, niemals vergessen. Allerdings würde auch keiner der Dorfbewohner, der dort anwesend war, vergessen, wie Respektlosigkeit gegenüber der Stammesführung belohnt wurde.
Balgatnas erhob sich vom Zelteinang Arkashon's. Er bedauerte sehr, daß es so gekommen war, sie brauchten jeden Mann in den Hügeln. Dort waren Tiger so zahlreich, wie Mücken in einem Sumpf, jedenfalls könnte man das glauben, nach allem was man sich über dieses Gebiet erzählte.

Er ging zur Spitze des Zuges und gab das Zeichen für den Aufbruch. So wanderten sie los, sechsundreißig Männer, zweiundvierzig Frauen und dreizehn Kinder, die alle unter zwölf Jahren alt waren.

Nur langsam kamen sie voran. Balgatnas machte sich langsam Sorgen. Sie waren jetzt schon sechs Stunden unterwegs. Allzuweit waren sie aber noch nicht gekommen. Mit den Frauen, Kindern und dem ganzen Gepäck waren sie wirklich extrem langsam. Aber ihm fiel nichts ein, womit er die Lage hätte verbessern können.
Wenn er es richtig einschätzte, müßten sie morgen Nacht, wenn der Morgen wieder graute, hinter den Tigerhügeln sein.
Unterwegs konnten sie nicht viele Pausen machen. Es gab nicht viele Stellen, die gut genug geschützt waren.
Die Tiger streiften ungehindert und in dieser Gegend anscheinend auch sehr zahlreich herum. Aus weiterer Entfernung konnten sie zweimal einen erblicken, aber in ersten Nacht der Wanderung, gab es soweit keine Zwischenfälle.
Morgens kamen sie an eine lange Schlucht, durch die sie hindurch mußten. Sie lag zwischen zwei riesigen aber nicht sehr hohen Hügeln. Etwa nach vierhundert Metern, ungefähr in der Mitte, verbreiterte sie sich zu einem Kessel.
Balgatnas gab das Zeichen zum anhalten. Die Männer versammelten sich um ihn herum. Die meisten Frauen und Kinder sanken erschöpft neben ihren Gepäckstücken zu Boden.
" Wir werden Wachen aufstellen, zwei Männer hinter uns, zwei vor uns. Gegen Mittag werden sie abgelöst. Wer möchte die erste Wache übernehmen?"
Belophan und Pilak , ein anderer junger Krieger meldeten sich. "Gut", sagte Balgatnas," Ihr werdet hinter uns Wachen. Zwei brauchen wir noch. Bitte freiwillig, ich möchte euch nicht einteilen müssen. Es wird sowieso jeder mal drankommen. Ich werde zur ersten Ablösung bereitstehen". Galanas'bek und Larinot, einer der engsten Freunde Balgatnas', der allerdings etwas älter als dieser war, traten vor.
" In Ordnung, ihr beiden werdet vor uns Wachen. Besprecht euch mit den Ablösungen. Die andern können jetzt ruhen. Hier sind wir durch die Schlucht einigermaßen geschützt. In der Abenddämmerung werden wir weiterziehen. Nur noch eins..., wenn wir von den Tigern angegriffen werden sollten... kein lautes Geschrei, das könnte noch mehr von ihnen anlocken. Sagt bitte auch den Frauen und Kindern bescheid."

Damit entließ er sie.
Der Tag verstrich ereignislos. Die meisten Stammesmitglieder schliefen, so gut es eben ging, auf, zwischen und um die Gepäckstücke verteilt.
Am Abend machten sich alle fertig. Manche der Frauen murrten ein wenig, sie waren es nicht gewohnt so weit zu laufen, und das auch noch schwer bepackt. Aber das waren sie alle, auch die Männer. Balgatnas selber trug neben seinem Gepäck auch noch seinen jüngsten Sohn, Guron, auf den Schultern.
Sie zogen los, als Balgatnas das Zeichen gab.

Sie bewegten sich aus der Schlucht heraus und kamen wieder in leicht hügeliges Gelände. Nur leichtes Strauchwerk stand weiträumig verteilt um sie herum.
Weit waren sie noch nicht gekommen, da hörten sie ein bösartiges Knurren von rechts. Sofort blieben sie stehen. Balgatnas rief" Bleibt stehen, wo ihr seid. Ich will kein Geschrei hören. Die Männer alle rüber nach rechts". Er hob Guron seiner Frau in die Arme.
Die Männer warfen ihre Gepäckstücke ab und griffen ihre Waffen. Hinter den Büschen auf dem Hügel regte sich etwas. Dann kamen Sie.

Zwei Tiger, riesige Raubtiere, die sehr hungrig waren.
Der eine war schwarz wie die Nacht. Sein Schwanz war sehr kurz, wahrscheinlich hatte ihn irgendetwas oder jemand im Kampf abgeschlagen oder -gebissen. Er war etwas kleiner, als der silberne Kater, der Balgatnas aus giftgrünen Augen anstarrte und mit halboffenem Maul vor ihm stand. Dann patrouillierten sie vor den Männern, wollten die schwächste Stelle finden.
Grollend gierten sie nach dem Fleisch der Wanderer. Bolaref, ein kühner Krieger, trat ihnen furchtlos entgegen, so schien es jedenfalls für die Umstehenden.
Sie alle hatten Angst. Tiger waren unberechenbare Bestien, erst recht, wenn sie ausgehungert waren.
Bolaref hielt seinen Speer in den starken Händen. Elak und Larinot stellten sich zu ihm, sie streckten alle drei die Speere vor und gingen auf die schwarze Katze zu. Der Geifer tropfte ihr von den langen, elfenbeinfarbenen Reißzähnen.
Balgatnas, Belophan und Galanas'bek traten dem andern Biest in den Weg. Die Katze lehnte ihren sehningen Körper etwas nach hinten. Fauchend, den Kopf schräg haltend, schlug sie nach den Speeren. Galanas' sprang etwas zur Seite und trieb dem Biest seinen Speer zwischen die Rippen. Laut brüllend hieb der Tiger auf die Lanze. Sie brach mit einem knackenden Geräusch. Die Reste des Speer's flogen Galanas'bek um die Ohren.
Währendessen riss auch der Schwarze sein mächtiges Gebiss auf und sprang auf Bolaref zu.
Dieser rammte ihm den Speer zwischen den Zähnen hindurch in's Hirn. Auf der Stelle brach das riesige Vieh zusammen.
Der silberne war anscheinend etwas erfahrener. Er verstand es besser sich zu decken, aber gegen so viele kampferprobte Männer konnte er nichts ausrichten. Sie umzingelten ihn. Fast wie ein Mann, stachen und schlugen sie zu. Der Tiger brüllte ein letztes mal auf und verendete röchelnd.
Wie durch ein Wunder war niemand verletzt worden.
" Zieht ihnen die Felle ab und lasst die Reste hier, für die anderen Katzen, vielleicht haben wir dann ein wenig Ruhe vor ihnen", sagte Balgatnas.
Auch dies lief in sehr kurzer Zeit ab. Mit vereinten Kräften brauchten sie dafür keine zehn Minuten.
Eilig begaben sich alle wieder auf ihre Plätze im Zug. Es ging weiter.
Nach diesem Angriff ging es plötzlich viel schneller vorwärts.

...To be Continued...

Geändert von Thorak (08.06.2008 um 18:06 Uhr)
Thorak ist offline  
Alt 06.06.2008, 08:41   #10
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AW: Auf ein neues...

Ich weiß ja nicht ob ich der Einzige bin, der die Geschichte verfolgt aber noch immer sehr sehr spannend. Laß Dich nicht unterkriegen und schreib bitte weiter. Einen Fan hast Du auf jeden Fall.

Gruß Tronjer
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