Thema: Postapokaliptische Geschichte
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Postapokaliptische Geschichte. Hallo zusammen. Ich habe aus langeweile angefangen eine Geschichte zu schreiben. Habe Stoff für ein paar Kapitel im Kopf nur leider weiss ich nicht wie sie bei anderen ankommt Weiss nicht ob das hier erlaubt ist aber lest sie bitte mal durch und sagt mir ...
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Alt 23.08.2013, 15:20   #1
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Postapokaliptische Geschichte

Hallo zusammen. Ich habe aus langeweile angefangen eine Geschichte zu schreiben. Habe Stoff für ein paar Kapitel im Kopf nur leider weiss ich nicht wie sie bei anderen ankommt Weiss nicht ob das hier erlaubt ist aber lest sie bitte mal durch und sagt mir wie sie euch gefallen hat und ob ich weiter schreiben soll. Denke das hier ist die richtige Zielgruppe.

Liebe Grüsse & Viel Spass Delarios








Capt. 1


Kühl, friedlich – fast schon beruhigend tropfte der kühle Nachtregen auf meinen Körper. Ich blickte zum kleinen Stück des Himmels hinauf, das die dichten Blätter freigaben. Grau, wie er schon seit Ewigkeiten war, als hätte es nie etwas anderes gegeben. Mein Körper beruhigte sich langsam. Nun merkte ich erst dass ich allein war. Das Licht des Mondes erhellte die düstere Lichtung zu der ich geraten war in einem ruhigen Licht. Auch gaben sie die etlichen Fussabdrücke frei, die sich vertikal über die Erde zogen. „Die sind frisch“, meinte Yelor, der nun plötzlich hinter mir stand, und wohl ebenfalls soweit voraus gerannt war, denn der Rest unserer Meute war nirgends zu sehen. Das sie frisch sind wussten wir auch ohne einen Blick darauf zu werfen – nicht weil wir die Fähigkeit besassen, die Natur so gut zu deuten, sondern weil sich sonst einfach keine Menschen in den Wald wagten.

Als wir unsere Beine weiter in Bewegung setzten, stach aus dem dunklen Waldboden ein kurzes Blitzen heraus. Abrupt stoppte ich. Yelor der keine zwei Schritte hinter mir rannte, konnte im letzten Moment noch zur Seite hechten und landete in einer riesigen Delle im Boden, die sich mittlerweile mit Regenwasser und Schlamm gefüllt hatte. „ Nur ein lumpiges Schmuckstück..“ liess ich
enttäuscht verlauten. Überrascht darüber dass ich keinen Kommentar Yelors' dafür einstecken musste, warf ich einen Blick zu ihm rüber. „I-irgendetwas hat mich gestochen“ stöhnte er schmerzerfüllt. Er griff nach seinen mit Leder gepanzerten Hosen und zog in einer schnellen Bewegung eine kleine Klinge aus seinem Oberschenkel. „Pah! Kein Symbol, kein Wappen gar nichts! Nur eine schmierige kahle Klinge. Das sieht den Hunden ähnlich!“ Er rappelte sich langsam auf, und ich merkte dass der Schmerz beissender war als er zugeben würde.


Ohrenbetäubendes Kläffen durchbrach die Stille des Waldes, die Vibrationen des Bodens liessen die Blätter an den Büschen tanzen. „Alon, Yelor! Auch wenn ihr die Naturburschen unter uns seit, lasst eure elenden Gewehre nicht im Schlamm liegen! Die sind teuer und verdammt schwer zu bekommen! Ihr könnt froh sein dass ich euch nicht mit Pfeil und Bogen kämpfen lasse!“ krächzte Sheriff Goldon, gefolgt von zehn schwitzenden, keuchenden Männer.“Los jetzt, weiter!“.

Sieben stunden jagten wir nun schon rastlos durch den Wald, und er wollte sich einfach nicht zu Ende neigen. Die Bande Streuner die uns letzte Nacht überraschte, plünderte alles was nicht Niet und Nagelfest war. Zu unserem Leid auch der grösste Teil unserer hart erkämpften Ernte, die uns durch den bevorstehenden Winter bringen sollte. Ohne diese würden wir wohl wenn der Frühling dann doch mal kommt, nur noch einen Bruchteil unserer Leute zählen. Vor allem die ältesten, schwachen im Dorf wären betroffen. Als ich noch ein kleiner Junge war, lauschte ich oft den Geschichten der Alten. Sie meinten , Es gäbe weit über dem Meer noch weiteres Land. Und unser Land das wir bewohnen hiess mal Europa, und war eine zivilisierte Gegen mit Regeln, Freiheit und Wohlstand. Irgendwie konnte ich mir dies nie vorstellen. In diese Gegend in die ich hineingeboren wurde, herrscht nur Schatten, Gewalt und Unwissen. Unwissen über das was kommen wird, Unwissen über das was geschehen ist und Unwissen darüber, ob man in 2 Tagen noch lebt.

Auch Yelor und ich trotteten mittlerweile im erbärmlichen Tempo der ganzen Gruppe voran. Zwar war der Wald nun mehr nicht mehr so dicht, doch auch der Boden wurde felsiger und zerschnitt unsere Schuhe. Selbst wenn wir die Halunken jetzt treffen würden, würde wohl kaum ein Mann hier noch genug Motivation und Kraft aufbringen können, um einen Kampf zu führen. Zwei Männer mussten wir schon zurücklassen. Sie wurden in der Nacht von Bären angegriffen, weil selbst die Wache irgendwann lauter Erschöpfung eingenickt ist. Wir wussten alle dass es keinen Sinn hatte. Wir dachten auch an unsere Familien und Frauen Zuhause, die jetzt sozusagen schutzlos waren.

Es dauerte nicht lange da brachte Goldon die jämmerliche Truppe zum Stillstand. Sein rundliches Gesicht war mit einer finsteren Miene überzogen. Er erklärte uns dass dies kein Sinn hätte und wir unsere Ernte wohl nie mehr sehen würden. „Dann wird halt diesen Winter nur Fleisch gefressen, und von dem spärlich!“ trompetete er durch die Gegend, während er uns umkreiste. „Sollen diese Gauner an unserem Korn ersticken!“ Ich beobachtete einen merkwürdigen Blick in Yelors' Gesicht. Als würde er etwas aushecken. Ich kannte ihn einfach gut genug um zu wissen, dass die nächsten Stunden nicht Ereignislos vorüberstrichen. Der kleine Trupp setzte sich wieder Richtung Heimat in Bewegung. Diesmal in normalem Marschtempo.

Die Erleichterung war den Männern ins Gesicht geschrieben und ehrlich gesagt war auch ich froh, diese ewige Hetzjagd zu beenden. Es dämmerte bereits und mit der Helligkeit sank auch die Moral der Männer, denn die Bäume wurden wieder dichter. Es gab viele Schauergeschichten von den Wäldern gen Norden. Es schlichen sich Berichte durch Tavernen die besagten, dass es im Wald böse Winde gibt die in der Nacht zu einem flüstern. Eine Gruppe, etwas kleiner als wir, durchstreifte den Wald mal auf der Suche nach Wild. Im Schlaf habe eben dieser Wind den Verstand der Männer vergiftet, so dass sie sich, ehe die Sonne aufging, alle gegenseitig erwürgt oder erschossen hatten. Mein Vater erzählte mir mal, dass die Menschen nicht immer so waren. Seit die Welt irgendwie den Bach runtergegangen ist, hätten die wenigen Überlebenden wieder begonnen Abergläubisch zu werden. Man sprach sogar von dunklen Okkultisten im Norden die dämonische Götter verehrten und abscheuliche Rituale praktizierten. „Mein Sohn, in diesen Tagen verloren die Menschen ihren Stolz, ihre Menschlichkeit. Schau um dich! Unsere Vorväter lebten in luxuriösen Häusern die im Winter geheizt und wenn der Sommer kam gemütlich gekühlt werden konnten. Schau um dich! Der lächerliche Rest der Menschheit lebt hier in den Baracken, wie Hunde im Wald oder beten ihre aufgespiessten Ziegenköpfe an! Weisst du wieso ich nie die Hoffnung aufgab mein Junge?“ Er schwieg nur und blickte mir in die Augen. Danach fasste er sich an den Hals und Glitt mit seinem Daumen über seinen goldenen Anhänger der an seiner Kupferkette hing. Irgendwie hatte das Symbol Ähnlichkeit mit 2 überkreuzten Balken, der eine etwas Kürzer als der Andere. Ich fragte nie nach. Bis mein Vater irgendwann starb, und mir mit letzter Kraft den Anhänger ans Herz drückte. Ich bereute es jeden Tag neu, nicht gefragt zu haben was das für ein Symbol sei.
Delarios ist offline  
Alt 23.08.2013, 15:20  
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AW: Postapokaliptische Geschichte

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Schäppchen für WoWler
 
Alt 04.09.2013, 11:15   #2
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Beiträge: 2

AW: Postapokaliptische Geschichte

Was meint ihr dazu? Bitte um Meinungen
Delarios ist offline  
Alt 04.09.2013, 15:20   #3
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Avatar von Lupi

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AW: Postapokaliptische Geschichte

Um wirklich was über die Idee dahinter zu sagen fehlt da noch etwas an Inhalt, fürchte ich. Es passiert halt quasi gar nichts. Postapokalyptische Geschichten funktionieren aber fast immer recht gut- bieten halt Freiraum ohne Ende, das wird sicher.
Zum Stil: Joar, kann man lesen, wirklich grobe grammatikalische Fehler sind mir nur zwei oder drei aufgefallen, hier und da ist ein recht unangenehmer Tempusfehler- aber man weiß was du meinst, auch wenn die Formulierungen hier und da etwas unbeholfen sind. Die Wogen lassen sich mit der Zeit aber glätten, denke ich. :)

Was das Lesen zumindest mir etwas erschwert hat sind die Zeitsprünge. Sowas ist verdammt schwer lebendig und nicht zu verwirrend einzubauen, aber auch hier hab ich schon schlimmeres gelesen (und auch selbst geschrieben ).

Im letzten Absatz musste ich dann doch schmunzeln. Das der Mensch in einer anarchistischen Nachgesellschaft das Wort "Kreuz" verloren hat erscheint mir relativ unwahrscheinlich, letztendlich ist doch dass erste was Leute machen,wenn die Obrigkeit weg ist, sich gegenseitig zu Steinigen, Kreuzigen und auf den Scheiterhaufen zu werfen. Aber hier ist wohl künstlerische Freiheit möglich.^^
Lupi ist offline  


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