Thema: Die Geschichte vom Tauren
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Die Geschichte vom Tauren. Info: Die Geschichte beschreibt den Werdegang eines Tauren. Dieser Taure kommt auch in der Geschichte vom Zwerg und seiner Katze vor denoch sind es 2 geschlossen Geschichten die auch unhabhängig voneinander gelesen werden können. Denoch empfehle ich euch die Geschichte vom Zwerg und seiner Katze ...
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Alt 07.02.2011, 19:50   #1
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Die Geschichte vom Tauren

Info: Die Geschichte beschreibt den Werdegang eines Tauren.
Dieser Taure kommt auch in der Geschichte vom Zwerg und seiner Katze vor denoch sind es 2 geschlossen Geschichten die auch unhabhängig voneinander gelesen werden können. Denoch empfehle ich euch die Geschichte vom Zwerg und seiner Katze zulesen um ein paar Vorinformationen zu erhalten. Auch wenn sie beginn qualitativ nicht gut ist, da es meine erste Geschichte war, muss ich sagen das sie zur Mitte hin durchaus angenehm lesbar ist.
Also viel Spaß mit der Geschichte vom Tauren!


Die Geschichte vom Tauren

Die Geschichte vom Tauren
Starke Böen und Regenfälle suchten die saftig grünen Ebenen der flachen Landschaffts Mulgore heim. Einheimische Tauren zogen sich in ihre durch Feuer erhellt und erwärmten Zelte zurück. Die Tiere suchten, vor dem zerrenden Unwetter, Schutz unter raren Hügeln und Erdlöchern.
Nur ein sehr junger, sehr kräftiger Taure bewegte sich über die durchnässten Weiten.
Er liebte den Regen. Den nur bei Regen, welcher sich sehr selten in Mulgore blicken ließ, hatte er diese endlos grünen Weiden für Sich ganz allein. Er träumte von einem Tag mit Sonne bei dem er den gleichen Blick hat wie bei Regen.
Mulgore, ganz ruhig, unberührt und still. Nur die leichten Winde würden durch seine Ohren pfeifen. Und ihn leichte frische , bei der gnadenlosen Hitze der Sonne, gewähren. Das Gras tänzte im Takt mit dem Wind. Kodos Gängen friedsam und entspannt ihre Wege und hielten an besonders saftigen Gräsern. Die Natur nähme ihren Lauf, niemand der sich einmischt, niemand der etwas zerstört.
Von so einem Tag träumte er jedes Mal, wenn er mal wieder durchnässt auf seinem kleinen Hügel saß und in die Ferne blickte.
Die Wolken legten sich und das Unwetter zog weiter. Nur noch kurz zeigte sich die Sonne bevor sie ihm Westen, hinter den hohen Gebirgen, die Mulgore umgeben, versank.
Er beobachtete noch eine Weile wie sich die Tiere aus ihren Verstecken kamen und wie sich langsam aber sicher das Sternenzelt über Kalimdor aufbaute.
Der Taure schließt einmal seine Augen, atmet tief ein und sprach für sich selbst:
„ Welch herrlicher Tag.“

„Da bist du ja endlich“ sprach der Vater des Taurens kalt, als sein Sohn endlich wieder das Heimische Zelt betrat. „Hast du
schon wieder den ganzen Tag nur geträumt?“ fügte er hinzu während er aufstand, um etwas Holz in das Feuer, welches in der Mitte dieses kleinen Zeltes stand, zu werfen. „Tut mir Leid Vater, aber Üben hätte ich doch, bei diesem Wetter, auch nicht gekonnt.“ Entgegnet er seinem Vater etwas ängstlich. „Wenn du bei dem Wetter eh immer draußen bist, kannst du die Zeit auch nutzen um etwas mit den Puppen zu kämpfen!“ sprach der Vater lauter werdend. Er war zwar sehr fürsorglich dennoch streng in seinen Ansichten. Während er einem frisch gebrühtem Kräutertee seinem Sohn überreicht sagte er ihm: „Wenn du später eine starker Krieger werden möchtest, wie ich es bin, musst du viel und hart Üben. Aber mach dir keine Sorge. Ich bin mir sicher du schaffst das!“ Schweigend nahm er den Tee und bepustet ihn leicht. „Gute Nacht, Vater“ flüsterte er lautgenug damit es sein Vater hört, stellt sein Tee unter seine Bett, dreht sich zur Seite, schleißt seine Augen und versinkt schnell im Reich der Träume.
„Gute Nacht, Keanyo“

Während der großteils Mulgores noc htief schläft, marschiert Keanyo bereits bei mit den ersten Sonnenstrahlen los. Jeden Morgen geht er diesen Weg. Er führt ihm zu einem großen leicht beschädigten Felsen, der mit glorreich ausgeschmückten Horde-symbolen bezeichnet war.
Dies war sein ganz persönlicher Übungsstein. Sein Vater sagte einmal zu ihm, wenn du es schaffst diesen Stein zu zerschmettern, bist du bereit für deine Aufnahme in die Reihe der Alten. Und so klopfte und haute er Tag für Tag auf diesen Felsen ein, in der Hoffnung das er eines Tages unter seinen Fäusten zerschellen würde.
Am spätem Morgen beschloss Keanyo sich ein Schluck kalten Tee, den er über Nacht unter seinem Bett gelagert hatte. Während die ersten Tropfen aus dem, mit leichtem Leder umhüllten, Trinkgefäß kamen sprach sein Vater zu ihm: „ Deine Mutter hat ihn auch lieber kalt getrunken.“ „Ich hab die gar nicht bemerkt, wie lange bist du schon hier?“ „Ich beobachte dich schon ein Weilchen.“
Er trat zu dem Stein und streichelte leicht über ihn. „ Bald schaffst du es, da bin ich mir ganz sicher“ sprach er sehr zuversichtlich, fuchtelte seinem Sohn über die Mähne und ging fort. Keanyo trainierte noch bis zum Abendgrauen und beschloss sich dann auf den Heimweg zu machen, schließlich wollte er das große festliche Essen im Gasthaus nicht verpassen.
Angekommen sah er schon einige bekannte Gesichter, die ihn freundlich begrüßten. Er setzte sich schnell zu seinem Vater und schwieg. Wie es für gut erzogene Kinder üblich war. Der einzige Grund warum er überhaupt jeden Monat zu diesem Essen kam. War das saftig zarte Kodofleisch welches von dem Besten Koch ganz Mul’Gores in Stundenlanger Arbeit führsorglich zubereitet wurde. „Ein Kodo zu erlegen ist die eine Sache doch es schmackhaft zuzubereiten, das ist eine Kunst für sich.“
Keanyo erinnert sich als er einmal bei einer Kodojagd mitgenommen wurde:
„Du kannst dich glücklich schätzen, es ist ein Wunder das die erfahrenden Jäger einen Knaben deines Alters mitnehmen. Zeig ihn deine Wertschätzung dafür und jetzt beeil dich du möchtest doch nicht zu spät kommen.“ Sprach sein Vater an diesem Morgen zu ihm, bevor Keanyo das Zelt verließ.
Als er am großen Platz angekommen war schaute er sich um. Noch niemand da? Dies konnte nicht sein. Er sprach in den schweigenden Morgen hinein: „ Ist da jemand?“ Und wie aus dem nichts tauchen 4 große grimmige Tauren hinter ihm. „Zügel deine Zunge, das Dorf schläft noch.“ Sprach einer von ihm relativ nett. „Mach dir nichts draus, wir haben alle einmal angefangen. Ich geb dir einen Tipp. Sei ruhig und beobachte, mach einfach nichts. Du kannst froh sein so früh schön Erfahrungen in der Kodojagd sammeln zu dürfen.“ Sprach ein anderer beim Vorbei gehen.
Los, schlag da keine Wurzeln, sonst verpassen wir noch die große Kodoherde im Norden und wir dürfen wieder einen Monat warten“. Er folgte den erfahrenden Tauren und war stolz mit ihnen mit Ziehen zu dürfen. An einen kleinen grünen Fläche umgeben von kleinen Hügeln hielten sie.“ Hier ist es, jeden Monat kommt die Herde zu diesem Punkt und grast die Wiese ab. Und genau hier haben wir perfekte Bedingungen einen Kampf gegen einen Kodo zu gewinnen. Mögen die Ahnen uns heute ein prächtiges Tier überlassen. Das Dorf brauch viel neues Leder, das Unwetter in letzter Zeit hat viele Zelte beschädigt.“ Keanyo bewunderte das selbstlose Verhalten dieser Vier, sie riskierten ihr eigenes Leben, nur zum Wohle des Dorfes. Er wollte auch einmal so werden wie sie.
„Da kommen sie“ flüsterte einer von ihnen. Keanyo kam es wie eine Ewigkeit vor. Die ganze Zeit lagen sie auf dem Hügel und beobachteten das Verhalten des Rudels. Der Jagdführer gab ein kleines Zeichen und meinte mit fast unhörbaren Worten: „ Dieser soll es sein.“ Nach einer weiteren Ewigkeit machte sich das Rudel wieder auf. Und wie durch Geisterhand bewegen sich alle Kodos weiter nur das Auserwählte nicht. Keanyo fragte sich nur wie das möglich sei, doch er befolgte den Rat des Tauren und hüllte seine Worte weiter ins Schweigen. Nur noch kurz hat es gedauert bis das Rudel aus Sichtweite kam, der Kampf beginn. „Los!“ sprach der Jagdführer laut. Alles ging sehr schnell. Der erste Jäger lenkte die Aufmerksamkeit des Tieres, durch gezielte Schüsse auf die Schwachstellen des Kodos, auf sich. Es wendete sich außergewöhnlich rasch zu ihm und stöhnte leicht erschöpft. „Stop!“ sprach der Jagdführer diesmal lauter als vorher. Der Taure der das Ablenkungsmanöver durchführte nickte nur und meinte: „ Du hast Recht, es ist krank. Die Ahnen ließen ihn uns, um ihn von seinem Leid zu erlösen.“ „Gut erkannt“ sprach der Jagdführer als er näher zum Kodo gang. Er streichelte das prachtvolle Exemplar. Begutachtete das Tier und meinte etwas enttäuscht: Das Festessen fällt diesen Monat aus, das einzig Gebrauchbare ist das Leder, nunja lasst uns beginnen. Keanyo nun übergeben wir das Tier friedvoll in das Reich der Ahnen.“ Jeder Taure nahm ein Totem von seinem Rücken und steckten je ein Totem in eine Himmelsrichtung. Sie begannen eine alte Wörter zusprechen und synchron pressten sie ruckartig ihre Hände auf den Boden. Der große Körper der Kodos sackte plötzlich leblos zu Boden und ein großer Schein viel auf diese kleine Fläche. Erst jetzt bemerkte Keanyo wie mystisch dieser Ort eigentlich ist. Nachdem Häuten, stritten sich die Tauren um das etwas klein geratenen Hörner des Kodos. „Oh man, so eine großes Kodo und dann so eine kleine Trophäe, naja ich Opfer mich und nimm sie an mich“ sprach einer von ihnen. „Halt Stop. Aber ich finde Keanyo sollte sie bekommen, er war sehr Aufmerksam und hat keinen Unsinn gemacht.“ Der Jagdführer nickte und übergab Keanyo die Hörner. Hochachtungsvoll nahm sie entgegen und drückte seine Ehrfurcht und bedingungslose Dankbarkeit aus. Er war Überglücklich und strahlte für den ganzen Heimweg so wie die langsam Aufgehende Sonne.
„Woran denkst du? Ess lieber dein Stück Kodo bevor es kalt wird“ riss sein Vater ihm aus seinen Gedanken und fuhr mit dem Verzehr seiner Speise fort.
„Ach, nichts Vater“ antwortete er, nahm sich seine Kodokeule und beißt gut gelaunt in sie hinein.

Geändert von Raito (20.02.2011 um 23:32 Uhr)
Raito ist offline  
Alt 07.02.2011, 19:50  
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Alt 08.02.2011, 11:06   #2
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Hallo,

die geschichte ist ja nicht besonders lang. Aber nicht schlecht. gefält mir.
kannst ja mal meine lesen wen du willst. Allianz und ihre Brüder heißt sie.
Hab foll lag gebraucht =) Kennste ja denk ich mal.

Liebe Grüse Hemi
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Alt 08.02.2011, 18:55   #3
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AW: Die Geschichte vom Tauren

ich find sie auch ganz gut.....ein paar fehler sind zwar drinnen wie:

Zitat:
säftig grünen Ebenen der flachen Landschaffts Mulgore heim.
Zitat:
tänzte
Aber ansonsten ist sie gut!

Vielleicht könntest du die Fehler noch ausbessern....vorallem den im ersten Satz.....es liest sich ein bisschen seltsam wenn gleich im ersten satz ein fehler drinnen ist!

Geändert von Grushnack (08.02.2011 um 18:57 Uhr)
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Alt 08.02.2011, 19:11   #4
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Zitat:
Zitat von Grushnack Beitrag anzeigen
ich find sie auch ganz gut.....ein paar fehler sind zwar drinnen wie:




Aber ansonsten ist sie gut!

Vielleicht könntest du die Fehler noch ausbessern....vorallem den im ersten Satz.....es liest sich ein bisschen seltsam wenn gleich im ersten satz ein fehler drinnen ist!
1. @ helmi: Zu der Geschichte kommt noch viel dazu, es wird hin und wieder erweitert
aber da du Geschichten anderer kopierst und sie als deine Ausgibst nehm ich dein Kommentar mal nicht für voll
2. tänzte = würden tanzen jedoch versuch ich dieses würde nicht so oft zu benutzen da es mir zu sehr im Volksmund liegt und Worte wie tänzte u.Ä. aus der Sprache verdrängt. Dies ist Konjunktiv II.

3. Ich weis das der erste Satz sich schwierig lesen lässt, jedoch hab ich dies mit einer bestimmten Absicht getan.
Rein grammtikalisch ist dieser vollkommen richtig.
Starke Böen und Regenfälle suchten die [säftig grünen] Ebenen der [flachen] LandschafftsMulgore heim.
Les den Satz mal ohne die in Dimensionsklammer gesetzen Wörter. ;)

Sie beschreiben lediglich die Nomen.

Geändert von Raito (08.02.2011 um 19:13 Uhr)
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Alt 08.02.2011, 19:38   #5
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AW: Die Geschichte vom Tauren

das wort tänzte gibt es so allerdings gar net
Aber egal.........zu 2.
es würde eher heißen:
Zitat:
saftig grünen Ebenen
nich säftig........
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Alt 05.04.2011, 07:07   #6
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Hi du,

ich muss sagen bis auf die paar kleinen Fehlerchen, die mir nich so wichtig sind, ist die Geschichte wunderschön geschrieben. Die Idee mit dem Übungsstein hat mir besonders gefallen. Wär nich auf sowas gekommen!

Du hast Talent, mach auf jeden Fall weiter, was auch immer du schreibst!!

LG Dein Schreiber-Kollege asphalon
asphalon ist offline  
Alt 09.04.2011, 19:50   #7
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Am nächsten Morgen hatte Keanyo schon sein Gefühl im Bauch, so eines wie man es nur selten hat. Welches einem schon richtig Lust auf den Tag gab. Gut gelaunt zog sich der Taure an und rupfte etwas von dem, auf dem kleinen Tisch der am Ende des Zeltes stand, Brot ab. Und wie jeden Morgen machte er sich auf den Weg zu seinem Stein.
Besonders Energie geladen, klopfte er auf den Stein ein. Und da geschah es! Ein kleiner Riss zeigte sich! Es motivierte Keanyo noch mehr. Er konnte es kaum glauben. Stärker und stärker haute auf den Stein ein. Doch sein Erfolg schien nur von kurzer Dauer, denn der kleine Riss blieb halt nur ein kleiner Riss. Er wurde durch seine Enttäuschung sehr Aggressiv. „ Das kann doch nicht dein Ernst sein! Du dummer Stein!“ schrie er den Stein an. Voller Wut und klopfte er unglaublich stark auf den Stein ein. Er erlebte ein Gefühl was er nur selten vorher kennenlernte. Die Wut in ihm löste etwas aus. Er atmete schneller, schlug schneller und stärker. Er merkte wie er immer stärker wurde. Seine Fäuste umgibt ein leichter roter Schimmer, wie er es schon bei den großen Krieger des Stammes gesehen hatte. Ein großartiges Gefühl durchströmte seinen Körper! Und da geschah es. Es zerschlug den Stein in tausend kleine Teile. Der Schimmer um Keanyos Hände ließ nach und wurde wieder ruhiger. „ Unfassbar, was ein Gefühl! Das muss ich gleich Vater erzählen.“
„Vater ! Vater!“ rief er aufgeregt als in das heimische Zelt gerannt ist. Etwas überrascht lauscht der Vater , seines Sohnes Worte. „Das ist ja großartig!“ sprach er sichtlich erfreut und stolz. „Ich wusste du schaffst es!“
Am selben Tag nur später. Die Nachkommen und Kinder hüteten bereits die Betten. Während die Alten des Dorfes im großen Gemeinschafftzelt die Wöchentliche Zusammenkunft des Dorfrates einberuften.
„Ich bitte um das Wort, Ältester.“
„Erzählt was ihr zu berichten habt.“
„Es geht um meinen Jungen. Er hat heute den Stein zerschlagen, ihr wisst was das bedeutet.“
„Dein Kind ist gerademal 13 Jahre, was verlangt ihr ? Die Kriegerprüfung ? Wollt ihr Euer Kind in den sicheren Tod schicken?“
„Gewiss nicht, Ältester. Ich bin zuversichtlich. Er wird es schaffen.“
Skeptisch schaute der Älteste durch die schweigende Runde.
„Auf eure Verantwortung!“
„Er wird das Dorf nicht enttäuschen!“
„Hooooochmut!“ …. Der Älteste unterbrach den Satz. „ Ich bin überrascht, einem so erfahrenden Krieger so reden hören. Zügel deine Worte, den sollte er versagen, hast du eine gewaltige Last auf deinen Schultern zu tragen. Bereite deinen jungen auf das Ritual vor! In einer Woche ist es soweit.“
Etwas beschämend, verneigte er sich hochachtungsvoll und ging aus der Mitte des Zeltes zurück auf seinen Platz.
„Mögen die Ahnen mit Euch sein!“ sprach der Älteste zur Verabscheidung des Rats. Die Tauren verließen das Zelt und kehrten allesamt heim. Die Nacht zog über das grüne Land her.

Grauer Nebel zieht über das Land. Es ist ruhig. Aus der Ferne sieht man ein kleines Licht immer größer werden. Dem Feuer folgten drei Tauren.
„Unsere Wege trennen sich hier, junger Taure. Du hast drei Tage Zeit!“
Keanyo nickte.
Nicht viel trug der Taure bei sich, als seine Vater und der Dorfälteste ihn in die Wildnis entließen.
Außer seine abgenutzten Lederfetzen, einen Krug Wasser, und ein kleines Beil bleib sein sonstiges Gut zurück in seinem Dorf. Nun heißt es für ihn 3 Tage in der Wildnis zu überleben, ein Lager aufzubauen und den Kopf eines Wolfes zu erbeuten.
Die benebelte Sicht hindert dem Tauren sich zu orientieren. Er schaut auf den Boden. Erdiger Boden, keine Wiese. Das heißt er muss nahe den Gebirgen sein. Doch in den Gebirgen kannte er sich nicht sonderlich aus. `` Ich sollte mir ein ruhiges Plätzchen suchen und warten bis der Nebel sich legt.‘‘ dachte er in diesem Moment. Leichter gesagt als getan. Desto weiter er ging, desto dichter wurde der Nebel. Es schien unmöglich ein konstanten Weg zu halten.
Stur köpfig saß er sich einfach hin und wartete. Doch Nebel ließ nicht nach, es muss bereits Mittag sein. Wo ist die Sonne Mulgores, fragte sich Keanyo und entschlos seinen blinden Marsch fort zu führen. Doch nun , nach nur einigen Metern stand er plötzlich vor eine Klippe. Einer sehr erwähnenswert hohen Klippe, wo war ? Ist er etwas bereits auf einem der Berge ? Schließlich sah er nicht viel durch den Nebel, wie er hier hingekommen ist. Er hob einen Stein vom Boden und schmiss ihn die Klippe runter. Doch auch nach einigen Sekunden Warten kein Geräusch. Doch dann. Ein plumpen. War dort unten etwa Wasser ? Keanyo packte all sein Mut und rutschte die Klippe runter. Anfang war dies kein Problem da sie einen niedriges Gefälle hatte doch nach ein paar Metern rutschen wandelte sich das Geschehen in einen freien Fall. Es war stock duster, Keanyo sah nichts, er wusste nicht wann er aufkommen würde er fiel und wartet.

Keanyo riss urplötzlich seine Augen auf. Wo war er ? Er realisierte den Moment.
Schweißgebadet liegt er in seiner Matte. Der Vollmond regiert die Nacht und eine leichte Brise frischt den Tauren auf während er vor dem Zelt die Nacht betrachtet.
„Schlecht geschlafen ?“
„Oh Vater, du bist es. Ich wollte dich nicht wecken.“
„Das hast du nicht.“
„Nun Vater, ich weiß noch nicht ob ich bereit für die Prüfung bin.“
„Du musst lernen dir selbst zu Vertrauen. Sohn ich bin überaus stolz auf dich und in meinem geistigen Auge sehe ich dich schon als großer Held der Horde. Es wird nicht immer leicht sein. Doch ich habe großes Vertrauen in dich. Und das solltest du auch haben. Aber nun geh wieder schlafen. Die nächsten drei Tage werde sehr lang für dich werden.“
„Danke, Vater.“ Bekräftigt durch die aufbauenden Worte seine Vaters legt sich der junge Taure zurück in seine Matte, nimmt noch einen Schluck Wasser zu sich und schließt dann seine Augen.
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Alt 11.04.2011, 16:31   #8
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Der nächste Tag begann später für den Tauren er schlief heute ausnahmsweise einmal aus. Den sein großer Tag sich zu beweisen ist gekommen.
Auf dem Kampffeld am Rand des Dorfes, bersten die ersten auf sich ein. In alten rostenen Metallrüstungen und mit stumpfen Holzkeulen, kämpfen sie und üben ihre Künste im Nahkampf.
Sie waren alle 4-5 Jahre älter als Keanyo und so wurde er auch behandelt.
Im Gegensatz zu ihren Eltern waren diese Tauren nicht besonders Weise und Hilfsbereit, ganz im Gegenteil sie waren stur köpfig hochnäsig und ungerecht.
„Was willst du den hier ? Hast du dich verirrt?“ sprach einer der Tauren am Rand der Feldes.
„Nein , ich hab heute die Kriegerprüfung wo wie ihr alle hier auch.“ Entgegnetet er dem Tauren.
„Na dann zeig mal was du drauf hast kleiner Bursche“ sprach ein weiter Taure und warf im gleichzeitig eine Holzkeule entgegen. Keanyo fang sie und sprach selbstbewusst: „ Kein Problem.“
Obwohl er noch nie wirklich gekämpft hatte war er fest entschlossen den Kampf zu gewinnen und sich somit Respekt bei den Älteren zu erschaffen.
„Wer den ersten Treffer landet, gewinnt!“ sprach Keanyos Herausforderer.
Keanyo nickte leicht und gab ihm ein Zeichen das er bereit war.
Es bildete sich ein Kreis aus Tauren um die beiden , die alle schaulustig waren wie der kleine gleich ordentlich eine verpasst bekommen würde. Es geht los. Keanyo hält die Holzkeule kampbereit vor sich und achtet auf die Bewegungen des Feindes. Der Feind täuscht an. Keanyo fällt nicht drauf ein.
Keanyo versucht einen Gegenangriff zu starten der jedoch gleich abgewehrt wird.
„Nicht schlecht für einen Neuling.“ Sprach sein Gegner während des Kampfes.
Doch Keanyo ließ sich nicht auf sein Spielchen ein und schwieg. Er stürmt auf ihn zu, macht einen großen Satz vor ihm holt in der Luft aus um dem großen einen kräftigen Schlag von Oben zu geben, der jedoch rutschte unter dem Springenden Tauren durch. Keanyo landet, dreht sich um, um seinen Gegner wieder im Blickfeld zu haben. Da sieht er schon die Holzkeule seine Gegners mit brachialer Gewalt auf ihn zu kommen. Nur ein lautes dumpfes Geräusch ertönt.
„Voll ins Gesicht!“ sprach einer der am Rande stehenden Tauren. Ein Gelächter bricht aus.
Keanyo liegt blutend am Boden und verkneift sich die Tränen.
„Das ist noch nicht für dich, geh wieder mit deinem Stein spielen!“ sprach seine Gegner, während sich dieser von seinen Freunden feiern ließ. Sie machten sich grade auf um an den Puppen zu trainieren als Keanyo sprach: „Nein! Stop! Nocheinmal!“
„Du willst nocheinmal etwas auf die Nase bekommen?“
Keanyo stand langsam auf und bewaffnete sich wieder. Das Blut quoll förmlich wie ein Wasserfall aus seiner Nase.
„Eins muss ich dir lassen du bist hartnäckig, jedoch ändert das nichts!“ sprach der Gegner immer lauter werdend, während er erneut zum Schlag ausholt.
Diesmal pariert Keanyo grandios , wie ein großer Kämpfer. Und das ist es wieder, dieses Gefühl in ihm. Er möchte nicht wie der schwache da stehen, er möchte nicht als Versager des Dorfes gehandelt werden. Er ist sauer. Nein er ist Wütend. Und da packt es ihn wieder. Der Schimmer umgibt seine Fäuste und umhüllt auch die Waffe. Alles um ihn wird langsam, er sieht erneut die Keule des Gegners auf ihn zu fliegen, er weicht dem Schlag aus in dem er nach hinten zuckt. Der andere Taure versucht nun seinen bereits aufgebauten Schwung zu nutzen um in einer Drehung Keanyo seinen Ellbogen ins Gesicht zu rammen. Doch Keanyo erkennt diesen Versuch schnell genug um wieder zurück zu weichen. Sein Gegner stoppt den Angriffsrausch. Nun holt Keanyo zum Angriff aus. Ein Schlag von der linken, pariert. Ein Schlag mit der Rechten, pariert. Ein Schlag von Oben, ebenfalls pariert. Erneut versucht es Keanyo mit einem Schlag von der Seite, doch sein Gegner ist schneller. Der Taure schlägt mit seiner Holzkeule, gegen die ankommende von Keanyo. Sie fliegt Keanyo aus der Hand. Und ganau als die Waffe Keanyos Hand verließ, verschwand auch der Schimmer um sie. Den Augenblick nutzte der Gegner und verpasste ihm einen Schlag in die Magengegend.
Keanyo fällt auf die Knie und köchelt vor sich her. Der Schimmer um seine Hände verschwand.
Etwas Blut aus seinem Mund spritzte aus seinem Mund während seine Lippen versuchten Worte zu formen.
„Und schon wieder verloren!“ Die etwas Älteren Tauren lachten Keanyo erneut laut aus.
„Momente, seit mal ruhig Freunde. Ich glaube er versucht etwas zusagen.“
„N.... N…. No…Nochmal“ hustete Keanyo aus sich raus während er aufstand.
Der Herausforderer scheut in Richtung Freunde die vor Freunde grinsten und sprach: „ Ein letztes mal! Ich möchte dich ja nicht komplett kaputt schlagen, haha!“
„Diesmal geht es um 3 Treffer“ sagte Keanyo als er seine Holzkeule vom Boden aufhob.
„Ganz schön großes Mundwerk für so einen kleinen Versager. Aber nun gut, komm her!“ sagte der Taure sauer und stürmte mit vollem Tempo auf Keanyo zu.
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Alt 12.04.2011, 16:05   #9
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Och nööööö! Grade wurde es spannend! ich will weiter lesen =)
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Alt 30.06.2011, 12:04   #10
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AW: Die Geschichte vom Tauren

Nach langem gehts weiter :

Keanyos blick widmet sich dem zustürmenden Tauren. Doch anstatt zum Konter auszuholen bleibt er regungslos auf der Stelle stehen. Sein Gegner erreicht ihn, holt mit all seine Kraft zum Schlag aus, um diesen Kampf nun sofort zu beenden. Die Holzkeule fliegt direkt aus Keanyos Kopf zu, als er plötzlich sein Arm hebt. Und die Holzkeule abfängt. Der Schlag hinterließ überhaupt keine Wirkung. Erneut umgibt der Schimmer seine Hände, doch diesmal war es ein kein roter Schimmer. Nein seine Hände leuchteten blau auf. „Wa—Wa…“ Seinem Gegner bleibt die Sprache weg. Er versucht seine Keule aus Keanyos griff zu lösen. Doch vergeblich. Tortz aller Bemühungen, blieb die Holzkeule fest in Keanyos Hand. „Was ist mit dir los! Verdammt los komm schon!“ sprach sein verwunderter Gegner trotz der etwas unwirklichen Situation. Als plötzlich Keanyo all seine Kraft bündelte um seinen Gegner nun endlich auch zuzusetzen. Viel zu schnell für Keanyos Gegner holt er aus und erwischt ihn, hart am Kopf. Ein ängstliches Raunen geht durch die Runde der Zuschauer. Keanyo steht vor dem zu Boden gegangenen Tauren, als der blaue Schimmer nachließ. „ Ah was ist..?“ Keanyo sieht seinen Gegner vor sich liegen. Er begreift was eben vorgefallen sein muss. „Hab ich etwa …?“ Keanyos Gemurmel wird von einer erwachsenen Stimme unterbrochen. „Lasst mich durch!“ sprach eine Taurin etwas hektisch als sie dich durch den Zuschauerkreis drängelte um zum Tauren auf den Boden zu gelangen.
„Was ist passiert?“ erkundigt sich die Taurin als sie ihre Hand am Halse den Tauren hielt.
„Keanyo , war es, er hat ihm Übel zugesetzt, sie duellierten sich, als Keanyo, ihm völlig zusammen schlug“ verriet einer der Tauren im Kreis.
„Man soll sich messen. Und nicht totschlagen sprach sie als sie den bewusstlosen Körper des Taurens auf ihre Arme stemmte und das Zelt des Heilers trug. „Das Ritual, wird auf Morgen verschoben“ sprach sie noch beim Weg gehen.
Keanyo macht sich stumm schweigend auf den Weg nach heim.
Am gleichen Abend, im Zelt der Rates.
„Aufgrund jüngster Ereignisse, auf dem Übungsplatz, ruf ich diese Sonderversammlung ein. Zuerst geht das Wort an Rihak, verteidige deinen Sohn!“
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