Thema: Aus dem leben eines zivis
Diskutiere im Off-Topic Forum über Aus dem leben eines zivis. Ich liege im Bett und träume von schönen Sachen als ich von einem "Piep-piep-piep ..." gestört werde. Ohne wach zu werden schnellt meine rechte Hand reflexartig zu meinem Wecker um diesen sofort wieder abzustellen. 7 Minuten später: Zum Glück habe ich den Wecker auf "Snooze" ...
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Alt 06.10.2003, 14:12   #1
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Beiträge: 326

Frage Aus dem leben eines zivis

Ich liege im Bett und träume von schönen Sachen als ich von einem "Piep-piep-piep ..." gestört werde. Ohne wach zu werden schnellt meine rechte Hand reflexartig zu meinem Wecker um diesen sofort wieder abzustellen.

7 Minuten später:

Zum Glück habe ich den Wecker auf "Snooze" gestellt, damit er das Klingeln nach 7 Min. immer wieder wiederholt - ich schalte den Wecker wieder ab.

Um 7:31 Uhr fängt die Masse in meinem Gehirnpott an zu werkeln - Ich werde langsam wach [wie viel mal hat der Wecker jetzt schon geklingelt ???]. Als ich auf die Uhr schaue ist es 7:40 [Wann muss ich noch mal arbeiten ? ... ... 8:45 !]. Ich schiebe meine Bettdecke zurück weil ich sonst aus dem schön warmen Bett nie herauskomme. Ich versuche aufzustehen, aber meine Füße, welche noch unter der warmen Bettdecke liegen wollen einfach nicht. Ich bleibe noch etwas liegen und zwinge mich dann aufzustehen. "ööähh" - Ich sehe viele lustige Sterne weil ich dann doch irgendwie zu schnell aufgestanden bin und mein Kreislauf anscheinend nur kreiselt aber noch nicht läuft. Ich stehe jetzt und konzentriere mich darauf, das Gleichgewicht einigermaßen zu halten [waren die zwei Pullen Wein gestern abend vielleicht doch ein wenig viel ???]. Ich versuche die Augen aufzumachen [Buähh ist das hell]. Ich muss feststellen, dass ich ein wenig verwirrt bin [Wein gestern abend ? Neee ! heute morgen ! Wie lange habe ich geschlafen ?? 7-4= ... ähm ... 3 ... nur 3 Stunden !?]. Ich schaue mich um: Mein Zimmer ist immer noch genauso durcheinander wie vorher, mein PC läuft und irgendein Bildschirmschoner mit nackten Frauen flimmert auf meinem Monitor [wer war an meinem Computer ????]. Ich höre ein komisches klackerndes Geräusch [Ja ... das war gestern auch schon ... das muss die Waschmaschine von denen über uns sein].

"Blöööörps !" macht mein Magen [Oh-oh !, das fühlt sich aber gar nicht gut an] - mir ist schlecht [Hirn an Bauch: Defragmentiert mal den Magen !].

Ich will zur Tür gehen aber irgendwie habe ich einen ganz schönen Drall nach rechts und torkele vor mein Sofa [Hirn an Gleichgewichst ... äh Gleichgewichtssinn: Rekalibriert das mal]. Nach zwei weiteren Versuchen stehe ich dann endlich im Flur [erstmal kalt duschen !], es ist absolut dunkel. "POCK ! ... auja" [ach ja - die Badezimmertür]. Ich klettere in die Dusche [na - mit der Motorik klappt es aber auch noch nicht so ganz...]. "Huuuuhhhhh" [das war zu kalt !] - jetzt bin ich wach.

Ich gehe zurück in mein
Zimmer und hole mir ein paar Sachen zum anziehen. Als ich die Rolläden hoch mache, finde ich noch einen Stuhl auf der Terrasse [Dominik !]. Dann rutsche ich an der rechten Wand (ich habe immer noch einen Drall nach rechts) zur Küche. Mein Magen rumort wieder: "blööörblurps". Ich mache die Kaffeekanne voller Wasser und werfe eine Ladung Kaffee in den Filter, ich schalte ein - nichts passiert [Nanu !?]. Dann kippe ich das Wasser in die Kaffeemaschine [Idiot !] worauf es dann doch funktioniert [ich bin eben doch der beste "Knüsterkopp" der Welt !].

Ich gehe zum Wohnzimmer (die höheren Gehirnfunktionen arbeiten jetzt auch - ich kann die Drift nach rechts beim gehen jetzt ausgleichen).

Der ganze Tisch steht voller Wein- und Bierpullen mit entsprechenden Gläsern. Ich schaue auf die Uhr: irgendwas:43 Uhr. "Scheiße !!" [ich muß in zwei Minuten arbeiten !]. Nachdem die erste Panik verflogen ist stelle ich fest, dass das ja die kaputte Uhr war die zehn Sekunden für eine Minute hält.

Die Uhr vom Videorecorder zeigt 8:10 an [sehr schön !].

Ich packe die Flaschen weg und wende mich den Sesseln zu. Man kann genau sehen, wer wo gesessen hat (von rechts nach links): Stücke von Toastbrot auf dem Boden [war ich das ?], lange wuselige blonde Haare auf dem Sofa [Grüße an Tanja ... warum müssen Frauen immer so haaren ???], Krümel auf dem Sofa [Grüße an Thomas D.], Reste von Salzstangenbrezeln und bröselige runde Kekse in dem Sessel [Grüße an Blankenburg]. Nur in dem Einzelsofa war nichts zu finden [Stefan darf wiederkommen !]. Die Krümel sind schnell unter den Teppich geschoben aber die Haare auf der Decke, die auf dem Sofa liegt, sind hartnäckig. ["Klick !"] Ich drehe die Decke einfach um ... "Mist" [so was blödes] - auf der Rückseite ist ein doofes, hässliches Muster [so geht das nicht]. Zum Staubsauger holen habe ich dann auch keinen Bock und lasse die Haare einfach Haare sein [Das sind keine Haare - das ist Baumwolle und gehört zu dem Muster von der Decke ! (abgeleitet von "Der Vanillepudding ist nicht angebrannt ! Das sind Schokostückchen !!!")].

Dann noch die Gläser gespült und wieder schön ordentlich in den Schrank gestellt. Das klackernde Geräusch ist immer noch da. Da wo es am lautesten ist, haben die über uns das Schlafzimmer ... "hmmm !" [eine Waschmaschine im Schlafzimmer ?]. Schließlich stelle ich fest, dass das Geräusch gar nicht von oben sondern von unten kommt [Na klar ! Der kaputte Lüfter im Keller]. Ich schalte den Lüfter aus, den irgend jemand wohl aus versehen angemacht hat.

Ich hole mir den Kaffee. Das Toastbrot hat die Defragmentierung im meinem Magen erneut gestartet: "blubber ... örgel".

Eigentlich würde ich jetzt noch gerne auf den Pott gehen und etwas in die Keramik pressen aber ich habe keine Zeit mehr.

Ich schließe die Tür ab [dieser blöde Schlüssel - nun mach schon] und mache die Garage auf. Als ich im Auto sitze stelle ich fest, dass ich gar keine Autoschlüssel habe "Hoach !". Also noch mal zurück.

Ich rase über die Landstraßen. Das Gaspedal ist bis zum Anschlag durchgedrückt [Scheiß Feinmotorik !]. Die lustigen runden, rot umrandeten Schilder auf denen 5 0 steht, rasen mit fast 100 km/h an mir vorbei.

Plötzlich wechselt der Sender von meinem Autoradio [Höh !?] ich widme mich kurz dem Radio und als ich wieder nach vorne schaue, steht ein Baum mitten auf der Straße. Mein rechter Fuß haut mit voller Kraft auf das Bremspedal. Ich werde sehr unsanft in die Gurte gedrückt, mein Kopf fängt an zu dröhnen. Als wieder nach vorne schaue, steht der Baum ganz unschuldig, wie es sich gehört, am Straßenrand. Er sieht fast so aus als wollte er sagen: "war was ?".

Ich mache die Tür auf und Ute kommt mir entgegen "Guten morgen !". Verwirrt darüber, dass keiner merkt wie dreckig es mir geht, antworte ich mit einem freundlichen, leicht leiernden "morgen".

Als ich wenig später in den Keller gehe treffe ich Günter. Ich schaue zufällig in die Lampen an der Decke "Üähhh - ist das hell !" [Autsch ! Das tut ja in den Augen weh]. Günther wird auf mich aufmerksam. "Du hast nicht zufällig eine Sonnenbrille für mich oder ?" frage ich ihn. Jetzt ist der Groschen gefallen und ich tue allen irgendwie leid [so ist das richtig ... mir geht's aber auch wirklich schlecht ...].

Ich soll schon mal Teller und Besteck zusammenzählen. Ich bücke mich, um die Teller unten aus dem Schrank zu nehmen, mir wird schwindelig (stöhn) [Aua - mein Kopf !]. Dann fange ich an zu zählen und springe dabei mit dem Finger immer um zwei Teller weiter: [3-6-9- äh ... 9+2=? ... 11-14-17-20 ... Moment !]. Mir wird langsam klar, dass ich heute morgen eigentlich gar nicht hätte fahren dürfen.

Neuer Versuch: [2-4-6-8-10-] mir rutscht der Finger weg "Scheiße !". Nachdem ich die Teller dann noch ein paar mal nachgezählt habe, hatte ich letztendlich keinen Bock mehr. Ich habe dann später noch 5 Teller, 3 Gabeln und 2 Messer rausgeben müssen.

Endlich habe ich Zeit, auf die Toilette zu gehen [was für ein Aroma !]. Als ich mir die Hände wasche, sehe ich zum erstenmal mein Gesicht im Spiegel: Die Augen sind rot und die Pupillen sind bis zum Anschlag geöffnet. Ein dreitage-Bart sprießt aus meinem Kinn und auf meinen Lippen sind noch Reste von Zahnpasta zu erkennen [so kriege ich ja nie Trinkgeld].

Mittags, wir sind gerade in der Essensausgabe, (=VIEL Stress) kommt plötzlich ein greisiger Wanderverein herein.

Ich stehe rein zufällig in der Klappe.

"Guten Tag"

"Guten Tag" antworte ich freundlich [ist die Klumpennase echt ?]

"Wir können doch sicher noch etwas zu Essen bekommen" [natürlich nicht du halbvergammelte, wandergeile Tusnelda]

"Sind sie denn angemeldet ?" [biste' ja sowieso nicht ...]

"Nein, was gibt es denn heute ?" [gelben Nikolaus mit Sahne !]

"Wir verkaufen Mittagessen nur gegen Voranmeldung" [Pass mal auf du dumme Tucke: Ich bin schlecht drauf ! Wenn du mir auf den Sack gehst, werde ich dich ankotzen !]

"Wie, dann kriegen wir gar nichts warmes zu essen ?" [Wir hätten da so lila-Brennpaste für Sie]

"Nein" [bleib schön so stehen - ich werde dich jetzt vollkotzen]

Ich werde von Ute an die Seite geschoben, da sie anscheinend meinen Gesichtsausdruck während der Unterhaltung gesehen hat.

Letztendlich ist es dann darauf hinausgelaufen, dass ich Apfelkuchen für die netten Wandersleut' aus dem Keller holen musste [und wehe du läufst weg ...].

Später sollte ich dann die Zimmer durchgucken, alle Fenster zumachen und alle Heizungen abstellen. Ich habe mich allerdings auf das erstbeste Bett gelegt und die Augen zugemacht [ich ja soooo müüüde]. Irgendwann bin dann durch Hundegebell von draußen wieder aufgewacht.

Ich gehe in die Küche wo man sich anscheinend schon sorgen um mich gemacht hat:

"Wir haben uns schon Sorgen um dich gemacht" sagt Anneliese. "Wir dachten schon, du wärst umgekippt" sagt Ute. "Nee, inzwischen geht es wieder einigermaßen". "Was hast du denn die ganze Zeit gemacht ?". Ich schaue auf die Uhr [oh je ... ne halbe Stunde ...]. "Ich ..." [was jetzt ???] "Ich ... Die haben ihre Bettwäsche nicht zurückgebracht, ich war unten in der Wäsche ... und hab' die noch gefaltet!". "Achso !".

Es ist 17 Uhr - Feierabend !. Ich bin tot [endlich frei !].

Ute meinte dann noch: "Willst du nicht hierbleiben, noch'n bisschen zusammen sitzen. Sie sieht wie ich mein Gesicht verziehe und man kann deutlich das "Klick" in ihrem Kopf hören - sie fängt an zu lachen "Nee, fahr mal lieber nach hause ...".
Xalf ist offline  
Alt 06.10.2003, 14:12  
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Frage AW: Aus dem leben eines zivis

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Schäppchen für WoWler
 
Alt 06.10.2003, 16:05   #2
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hehe sehr lustige geschichte...hab ich ein glück das ich T5 bin :P
SnoRbeY ist offline  
Alt 06.10.2003, 16:37   #3
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hehe lustig ich hab auch ne t5 das es von einem freund von mir
Xalf ist offline  
Alt 06.10.2003, 17:47   #4
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Lool nice so wirds das bei mir auch später aussehen ganz sicher
Puma D. Ace ist offline  
Alt 06.10.2003, 23:51   #5
Ark
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Naja lustig fand ich das überhaupt nicht. Eher traurig, dass mal wieder so ein schlechtes Licht auf die Zivis geworfen wird. Was ich mich frage ist, warum "dein Freund" nicht zum Bund gegangen ist. Besaufen kann er sich da auch ... und das sogar während der Arbeitszeit.
Ark ist offline  
Alt 06.10.2003, 23:56   #6
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natürlich kann er sich beim bund besaufen...... aber das wird nicht das einzige sein was er beim bund machen muss,darf.....

und von anderen menschen befehle entgegen zu holen es auch net sein ding...(kann ihn verstehen.... kann mich auch net gut unterordnen)
Xalf ist offline  


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