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Thema: Blood of War
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Blood of War. Blood of War Prolog Schweiß stand auf Jacobs Stirn und er hatte kaum mehr Kraft in den Beinen. Doch die Gegner die auf den Wall zustürmten wollten nicht enden. Er hatte schon mindestens hundert von ihnen erschlagen, doch für jeden den er erschlägt, kamen zwei ...
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Alt 24.12.2010, 03:00   #1
Level 49
 
Avatar von Grushnack
 
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Blood of War

Blood of War

Prolog

Schweiß stand auf Jacobs Stirn und er hatte kaum mehr Kraft in den Beinen.
Doch die Gegner die auf den Wall zustürmten wollten nicht enden. Er hatte schon mindestens hundert von ihnen erschlagen, doch für jeden den er erschlägt, kamen zwei neue Krieger auf ihn zu. Es war ein aussichtloser Kampf.
Plötzlich bekam er einen harten Schlag gegen den Helm und ihm wurde schwarz vor Augen.
Er hörte dumpf im Hintergrund das Donnern eines Hornes und er wusste was es bedeutete, doch jetzt war es schon egal. Langsam fielen ihm die Augen zu.
Er hörte die Feinde an ihm vorbeirennen und während er das Sieges Gejaule der Feinde hörte zog langsam sein Leben an seinen Augen vorbei.

Vor vielen, vielen Jahren, kurz nachdem Deathwing aus seinem unterirdischem Gefängnis ausgebrochen war, wurde der kleine Zwerg Karlyn in Ironforge geboren.
Niemand wusste damals, was das Schicksal mit Karlyn vorhatte.

„Schnell hol mir Wasser und mehr Tücher!“, schrie die Hebamme.
Mehrere Zwergen Frauen rannten aus dem Raum, und kamen kurze Zeit später mit mehreren Eimern Wasser und Tüchern zurück, genauso wie die Hebamme es wollte.
„Gut!“, meinte sie nur schnell und drehte sich dann wieder zu der Zwergin die am Bett lag, „Ganz ruhig, es ist gleich geschafft!“
Plötzlich schrie die Zwergin ganz laut auf.....doch nur für einen Moment, danach war es ganz still, bis die Hebamme glücklich aufstand und verkündete: „ES IST EIN JUNGE!“
Alle Zwerge und Zwerginnen in dem kleinen Raum jubelten und nachdem der Vater sein Kind in die Arme genommen hatte, wandte sich die Hebamme wieder der Mutter zu.
„Wie geht es dir? Bist du Okay?“
Die Frau nickte und griff nach dem Baby.
Der Vater gab es ihr und die Mutter schaute glücklich auf ihr Kinder herab.
„Karlyn....Karlyn.....Karlyn“, flüsterte die Mutter, dann schloss sie die Augen.
Die Hebamme schaute sie an und merkte erst jetzt, dass sie keinen Puls mehr hatte.
„Oh Nein! Schnell, nehmt das Baby weg und helft mir!“
Der Vater nahm das schreiende Baby in die Arme und rückte näher zu seiner Frau.
Mittlerweile waren alle anderen Zwerge draußen, bis auf die Ärzte.

Doch diese schüttelten nur mehr den Kopf und meinten: „Wir können nichts mehr für sie tun....tun uns leid!“
„nein...Nein.....NEIN!!!!“, schrie der Vater und obwohl Zwerge nur selten weinen, begann
er hemmungslos zu weinen, es war ihm egal wer ihn dabei sah!
„Wenigstens bist du mir geblieben!“, meinte er mit einem Lächeln und schaute Karlyn glücklich an.

--17 Jahre und 11 Monate später-

„Karlyn steh auf und mach dich fertig! Du kommst noch zu spät!“
Langsam öffnete Karlyn die Augen und schaute sich mit brummenden Kopf um.
Plötzlich bemerkte er wie spät es war.
„Oh Nein! Ich komm noch zu spät zum Kriegsritual!“, dachte er und war blitzschnell hellwach.
Schnell zog er sich an und rannte ins Esszimmer wo sein Vater schon das Essen hergerichtet hat.
„Na endlich! Jetzt iss noch schnell was und dann ab mit dir ins Krieger Viertel!“, meinte sein Vater.
„Ja Vater!“
Schnell stopfte sich Karlyn ein Stück Brot in den Mund und trank ein Glas Kaffee und dann nahm er sich noch schnell seine Axt und rannte ins Krieger Viertel.
„Puh....gerade noch rechtzeitig!“, dachte er erleichtert als er in sein Klassenzimmer kam.
Ein paar Sekunden später kam auch schon der Lehrer herein.
„Nun Gut! Schüler! Wie ihr wisst, findet heute das Kriegsritual statt! Das Ritual, das jeder von euch machen muss, bevor er als wahrer Krieger von Ironforge gegen die Mächte der Horde und die Handlanger von Deathwing antreten kann! Also, auf geht’s, alle mir nach!“
Alle Schüler standen auf und gingen dem Lehrer hinterher!
Dieser führte sie auf den Gipfel von Ironforge.
„Nun gut, wir haben in den letzten Tagen, das Thema Kriegsritual gründlich durchgenommen und jeder sollte wissen worum es geht! Für alle, die es vergessen haben oder wie immer in den Stunden geschlafen haben, hier nochmal eine Zusammenfassung: Jeder muss einen Tag und eine Nach hier oben am Gipfel überleben! Mindestens 1 Widder töten und mithilfe von seinem Fell einen Umhang herstellen UND ihr müsst ein Lager aufschlagen! Dazu geht ihr in 4er Gruppen zusammen! Also, auf geht’s! Jeder sucht sich seine Partner und ich komme morgen wieder!“
Alle Zwerge nickten und jeder suchte sich drei Partner.
Karlyn ging natürlich zu seinen 3 besten Freunden. Morinn, Maimyr und Starag,

Zu viert machten sie sich auf den Weg um einen guten Platz für das Lager zu finden.
Als sie einen gefunden hatten meinte Karlyn: „Ok, ich schlage das Zelt auf, das uns Meister Vapryn gegeben hat auf. Morinn und Maimyr ihr sucht nach guten Ästen um ein Feuer zu machen und Starag bleibt hier und geht dann mit mir auf Widder jagt! Alle Einverstanden mit dem Plan?“
Die anderen drei Zwerge nickten und jeder machte das, was ihm aufgetragen wurde.
Lange brauchte Karlyn nicht um das Zelt aufzustellen, er war geschickt.
Dann nahm er seine Axt und meinte: „Alles Klar? Jetzt gehen wir Widder jagen!“
Starag nahm ebenfalls sein Schild und seine Axt und beide gingen in zu einem Abhang, wo man die meisten Widder findet.
„Da ist einer“, flüsterte Karlyn.
„Ok, überlas ihn mir!“, meinte Starag und zog ein Wurfmesser.
„Nein Moment!“, meinte Karlyn, doch es war zu spät, das Wurfmesser traf den Widder genau in den Kopf und dieser gab noch einen kläglichen Ton von sich und fiel um.
Doch nicht in den Schnee sondern von der Klippe, mehrere hundert Meter nach unten.
„Na Toll! Schon vergessen wie man einen Widder jagt? Man muss ihn auf eine offene Fläche treiben, wo er nirgendwo runter fallen kann, wie bei einer Klippe!“
„Entschuldigung, tut mir leid!“
„Schon ok, suchen wir uns einen anderen!“

Langsam gingen sie weiter und fanden bald einen anderen Widder.
„Ok, jetzt schießt du ihn nicht gleich ab! OK?“
„jaja...“
Langsam ging Karlyn hinter den Widder und schrie plötzlich laut auf.
Der Widder erschrak und rann auf eine offene Fläche.
„JETZT!“, schrie Karlyn und Starag schleuderte ein Messer nach dem Widder.
Dieser fiel zu Boden, wand sich ein bisschen hin und her und erschlaffte dann.
„Gut, jetzt zieh ihm mal die Haut ab und ich schneide ihm das Fleisch runter!“, meinte Starag.

Nachdem das getan war streckte sich Karlyn und meinte: „So, jetzt können wir wieder zurück gehen, vielleicht haben sie schon Feuerholz gefunden!“
Gesagt getan. Beide gingen in Richtung Zelt, doch als sie dort waren erwartete sie ein Bild des Schreckens.

1. Kapitel
--zur selben Zeit als Karlyn mit Starag jagen war--

„Komm schon Morinn, es wird gleich dunkel und wir haben erst zwei dürre Äste gefunden!“
„Jaja, ich komm ja schon!“
Morinn und Maimyr rannten durch den Wald um nach trockenen Ästen zu suchen, was bei Schnee gar nicht so einfach war.
„Hey, hier sind ein paar“, schrie Morinn plötzlich begeistert auf.
„Hier auch! Das reicht locker, komm gehen wir wieder zurück zum Zelt und machen schon mal ein Feuer, dann können wir gleich Essen sobald Karlyn zurück kommt!“
„Gute Idee.....ähmm, in DIE Richtung geht’s zum Zelt, oder?“
„Keine Ahnung!“
„Egal, gehen wir einfach unseren Fußspuren nach, irgendwann kommen wir schon wieder raus aus dem Wald!“
Also gingen die beiden jungen Zwerge langsam ihre Schritte ab.
Doch das war gar nicht so leicht, da sich die Schritte mehrmals kreuzten und sie schon fast durch den halben Wald gerannt waren.
Doch nach einer gefühlten Ewigkeit waren sie endlich aus dem Wald heraus.

„ENDLICH FRISCHE LUFT.....und kein Grünzeugs mehr vor den Augen!“, schrie Morinn als sie endlich draußen ankamen.
„Und da vorne ist auch unser Zelt.....aber Moment mal, wer ist denn dort, das ist sicher nicht Karlyn und Starag!“
„Stimmt, das sieht mehr aus wie ein Zombie oder so......und es riecht auch so!“, meine Maimyr und hielt sich die Nase zu.
Plötzlich drehte sich das etwas zu ihnen um.
Nun konnten sie es genau erkennen.
Es war ein Zombie und dem brennenden Symbol auf seiner Brust zu urteilen, war er ein Diener von Deathwing.
Der Zombie schrie auf und rannte, so schnell wie man halt mit ein-ein halb Beinen rennen kann, zu den beiden Zwergen.
Diese zogen mutig ihre Axt und machten sich auf einen Kampf bereit.
Der Zombie sprang die Zwerge an und versuchte mit seinen verwesten Händen, die Zwerge zu erwürgen.
Dann wollte er Morinn beißen, doch in diesem Moment schlug ihm Maimyr die Axt in den Rücken.
Der Zombie schrie auf und viel zu Boden.

„Puhhh!“, meinte Morinn und wollte sich schon zum Lager wenden, als der Zombie plötzlich wieder aufstand und Morinn ein Schwert ähnliches Etwas in den Rücken rammt.
Das Ding durchbohrte sein Herz und Morinn fiel blutend zu Boden.
„MORINN!“, schrie Maimyr laut auf und meinte dann „Ok, du hässliches Etwas, DAS war ein Fehler, denn jetzt bin ich erst so richtig sauer!“
Mit diesen Worten stürmte er auf den Zombie zu und schlug ihm seine Axt in den Schädel.
Der Zombie schrie laut auf, kippte aber nicht um, sondern stand nur so da, mit einer großen Zwei Hand – Axt im Kopf.
Maimyr schaute ihn fragend an, als er plötzlich Maimyr eine Art Pfeil in den Magen stieß.
Maimyr zog so schnell er konnte den Pfeil heraus, doch auf den ersten Blick erkannte er, dass auf der Spitze Gift klebte.

Geändert von Grushnack (19.07.2011 um 17:32 Uhr) Grund: überarbeitung wegen der logik
Grushnack ist offline  
Alt 24.12.2010, 03:00  
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AW: Blood of War

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Schäppchen für WoWler
 
Alt 24.12.2010, 18:10   #2
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AW: Blood of War

Hier ist der nächste Teil! Gerade fertig geworden!

Kapitel 2

„Oh Nein! Morinn.......Maimyr! Was ist hier passiert!“, murmelte Karlyn während er durch den blutroten Schnee stapfte, bis er zu der Stelle kam, wo die beiden Leichen lagen.
Sie waren anscheinend von irgendeinem Tier angefallen worden, da ihnen die Brust mit einer Art Klaue aufgerissen worden war, zumindest sah die Wunde so aus, und man sah viele Bissspuren auf ihrem Körper.
Langsam legte Karlyn seine Hand auf den Griff seiner Axt und meinte nur „Wer auch immer das getan hat, er wird dafür büßen!“

Gleich nachdem er diese Worte ausgesprochen hatte, hörten sie ein Stöhnen und Gurgeln.
„Das......werden wir.....noch sehen!“, sagte eine raue Stimme hinter ihnen.
Beide Zwerge drehten sich um und hinter ihnen stand ein blutverschmierter Worg.
Doch es war kein normaler Worg. Es war eine Art Zombie – Worg. Sein rechter Arm war nur noch ein Knochen und die rechte Seite seines Kiefers hatte sich anscheinend vom Knochen gelöst.
Auch seine Beine sahen nicht gerade lebhaft aus. In dem einem Bein steckte ein halber Pfeil und das andere Bein war an der Mitte abgeschnitten, was wohl der Grund war, warum er hinkte. Trotzdem konnte er sich dank eines Stockes den er in das Fleisch des halben Beines gerammt hat noch relativ gut gehen.

Der Worg lachte als er Karlyn sah und meinte: „Endlich habe ich dich gefunden! Ich musste zwar hunderte, ach was tausende Zwerge ermorden und nichtmal der Tod konnte mich aufhalten, aber letzten Endes, hat es sich doch gelohnt! Ich habe dich gefunden und kann somit die Zukunft zum besseren Wenden!“
„Von was redest du?“
„Ich Rede von der Zukunft von Lord Deathwing! Er hat gesehen was passieren wird und er ihn aufhalten wird und er hat MICH, einen seinen stärksten Krieger damit beauftragt denjenigen zu töten, der ihn vom Thron stoßen will!“
„Und was hat das mit mir zu tun?“
„Verstehst du es immer noch nicht, Karlyn? DU bist dieser jemand und jetzt hat dein letztes Stündchen geschlagen!“
Noch bevor der Worg den Satz beendet hatte, fuhr er seine Klauen aus und machte sich Sprung bereit.
Doch Karlyn war schneller.
Er zog Blitzschnell seine Axt und schlug damit auf den Worg ein.
Die Axt traf ihn in die Schulter und der Worg jaulte laut auf, doch dann meinte er: „hast du nicht gehört was ich gesagt habe? ICH BIN SCHON TOT! Du kannst dich genauso gut auf den Boden legen und dich töten lassen oder wir machen es auf die schmerzhafte Art und Weiße!“
„Es wird nur schmerzhaft für DICH!“, schrie plötzlich Starag und rannte mit erhobener Axt auf den Worg zu.
Doch dieser war zu schnell für ihn und rammte ihm seine Klauen genau ins Herz!
„NEIN!“, schrie Karlyn und spürte plötzlich eine Wut in sich aufsteigen die er noch nie zuvor gespürt hatte.
Er spürte Kraft, Zorn und er wünschte sich nichts sehnlicher als dem Worg mit seiner Axt den Schädel zu spalten.
Plötzlich begannen seine Augen rot zu leuchten und als der Worg das sah wurden seine Augen groß.
„Nein......wie kann das sein....das ist unmöglich.....Alle von ihnen wurden getötet!“
Karlyn schrie auf und seine Axt begann zu brennen.
Dann rannte er mit erhobener Axt auf den Worg zu schnitt mit der Axt durch ihn durch wie durch Butter.
Der Worg schrie laut auf und brach zusammen. Dann zerfiel er langsam. Zuerst seine Arme, dann seine Beine und dann langsam der Oberkörper und der Kopf.
Alles zerfiel zu Staub und nur noch das Blut erinnerte daran, was hier passiert ist.

Dann brach Karlyn zusammen und weinte.
Er wollte aufhören und aufstehen, doch er konnte nicht, er hatte einfach keine Kraft dafür.
Und langsam wurde ihm schwarz vor Augen und er konnte endlich alles um ihn herum vergessen.

Kapitel 3

„Schnell, Schnell, schnell! Wir müssen ihn auftauen bevor er zu schwere Schäden davon trägt!, sagte eine dumpfe Frauenstimme Stimme.
Karlyn wollte den Mund öffnen, doch es ging nicht! Er wollte die Augen öffnen, doch es ging nicht!
Er war gefangen in seinem eigenen Körper und konnte nichts dagegen unternehmen.

Plötzlich spürte er wie wärme durch seinen Körper floss und er spürte es in jedem Körperteil kribbeln.
Langsam öffnete er die Augen und sah sich um.
Alles war verschwommen, doch er konnte erkennen, dass er sich auf einer Krankenstation befand und er in einer Badewanne mit heißem Wasser lag.
„Guten Morgen!“, sagte die Frauenstimme von vorhin, dieses mal etwas ruhiger.
„Wo...“, weiter kam Karlyn nicht da er plötzlich würgen musste und kurze Zeit später, sah er sein Frühstück auf dem Boden der Krankenstation wieder.
„Du bist hier auf der Krankenstation von Ironforge! Dein Lehrer hat dich im Eis gefunden, in einer gefrorenen Blutlache, du hast Glück, dass wir Zwerge so widerstandsfähig sind, jeder Mensch wäre schon längst Tot! Weißt du noch was passiert ist?“
„Da war dieser Worg......ein Untoter! Und Blut.....so viel Blut!“
„Ein Untoter Worg? Hat er dir irgendetwas gesagt?“
„Das er mich schon lange sucht! Und mich nun endlich gefunden hätte!“
„Und wo ist dieser Zombie jetzt?“
„Tot.....!“
„Hast du ihn getötet? Obwohl er schon tot war?“
„Ich weiß nicht wie.....ich hatte plötzlich Kraft, wie nie zuvor.......und die Klinge meiner Axt hat plötzlich begonnen zu brennen.....aber nicht rot, sondern blau!“
„Und weißt du wer den Worg geschickt hat?“
„Deathww....“
Bei diesen Worten musste er schon wieder würgen.
„Deathwing?“
Karlyn nickte nur.
„Weißt du warum?“
„Er dachte, ich könnte ihn stürzten.....ich weiß nicht warum!“
„Na gut.....ich lass dich mal alleine, aber schlaf nicht ein, sonst ertrinkst du noch!“
Mit diesen Worten ging die Zwergin aus dem Zimmer heraus.
„Schlafen.....als könnte ich jetzt schlafen.....!“, murmelte Karlyn.

Die Zwergin ging in den Warteraum wo Karlyn´s Vater, sein Lehrer und der Kriegsminister warteten.
„Und? Wie geht es ihm?“, fragten der Vater und der Lehrer gleichzeitig.
„Er lebt!“
Alle atmeten erleichtert auf und dann meinte der Kriegsminister: „hat er auch gesagt, was vorgefallen ist? Ich meine es wurden drei junge Zwerge getötet! Wenn das einer unserer Verbündeten getan hat, wird ihm sofort der Krieg erklärt!“
„Er ist noch nicht ganz bei Sinnen, aber er meinte es war so etwas wie ein Zombie – Worg!“
„Dann waren es die Forsaken, ich wusste es!“
„Nein! Der Zombie war anscheinend ein Diener von Deathwing!“
„DEATHWING? Sag bloß, der will jetzt auch Ironforge zerstören! Das wird der schön bleiben lassen!“
„Nein, nein, nein! Anscheinend war der Worg nur hinter ihm her!“
„Und wieso das? Und wo ist dieser Zombie Worg jetzt?“
„Karlyn hat ihn getötet! Er meinte er hätte plötzlich eine Kraft gespürt wie nie zuvor und seine Axt hat begonnen blau zu brennen!“
„Was? Ich glaube ihm hat einfach nur ein Widder zu stark auf den Schädel geschlagen! Wie kann so etwas sein? Die einzigen die das konnten waren die Drachenreiter und die sind schon sein vielen Jahrhunderten tot......Moment! Arnvald, ihr ward vor mehr als hundert Jahren Kommandant in unserer Arme im Norden. Dort soll es angeblich noch Drachenreiter geben......zumindest bis zu unserem Sieg! Stimmt das?“
„Ja Sir! Es gab dort Drachenreiter....sogar jede Menge!“
„Und wo habt ihr nochmal eure verstorbene Frau kennen gelernt? Also Karlyn´s Mutter?“
„Hier in Ironforge......wieso fragt ihr?“, Arnvald wurde plötzlich unruhig.
„Lügt mich nicht an! Ich weiß genau, dass ihr sie auf unserem Feldzug getroffen habt!“
„na gut.....ich gebe es zu, sie wurde von uns gefangen genommen, aber ich habe sie befreit und danach bin ich aus der Armee ausgetreten!“
„Ich wusste es......es gibt also doch noch einen Drachenreiter.....und das ist DEIN SOHN, Arnvald! Ich hoffe du bist dir darüber im Klaren?“
„Ja Sir!“
„Aber zum Glück, hast du ihn gut erzogen und er würde Ironforge mit seinem Leben verteidigen! Und genau das können wir uns zunutze machen! Krankenschwester, hat er noch irgendetwas gesagt?“
„Ja, dass Deathwing ihn töten will, weil er ihn angeblich in der Zukunft stürzten wird!“
„Natürlich!! Deathwing ist ein guter Magier und kennt die Zukunft! Er hat immer Recht, darum sollte der Worg ihn auch töten.....jetzt ergibt alles einen Sinn! Aber wir haben nicht viel Zeit! Madryk, sie sind Lehrer, sie kennen sich mit der Geschichte aus, sie müssen alle Bücher aus der Bibliothek heraus suchen, die es über die Drachenreiter gibt! Denn wir müssen ihn ausbilden und dann wird er unter der Flagge von Ironforge bis zum Tode kämpfen! Und zwar bis zum Tode unserer Feinde!“
Grushnack ist offline  
Alt 29.12.2010, 17:38   #3
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AW: Blood of War

gute story aber halt nicht mein geschmak
Gondoga ist offline  
Alt 03.01.2011, 04:13   #4
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AW: Blood of War

Die nächstn zwei kapitl san do.
san jetzt eher a bissl informativ angehaucht, und trotzdem hab i versucht, sehr gut zu schreibn, auch wenn des an manchn situationen sehr schwer is!

Kaptiel 4

„Und? Was haben sie herausgefunden?“
„Nunja, doch sehr viel und eigentlich nichts!“
„Was meinen sie damit?“
„Naja, ich habe relativ viel über die Geschichte der Drachenreiter und deren Ausbildung gefunden! Doch vieles scheint falsch zu sein……..in dem einem Buch steht, das etwas richtig ist und in einem anderem steht, dass das falsch ist!“
„Und was weist du ganz sicher?“
„Nunja, Drachenreiter reiten auf Drachen……logischerweise! Aber ich habe noch etwas anderes herausgefunden: Wenn der Drachenreiter seinen Drachen nicht findet bevor er schlüpft, dann stirbt der Drache und der Reiter!“
„Wie meinst du das?“
„Immer wenn ein Drachenreiter seine Fähigkeiten entdeckt, in manchen Büchern heißt es, wenn er seine Klinge in blauen Flammen aufgehen lässt, entsteht irgendwo ein Drachen Ei. Aber ich weis nicht WO dieses Ei auftaucht…….und ein Drache schlüpft nach 3-5 Monaten. Wenn wir uns nicht beeilen, stirbt Karlyn!“
„Na gut, wir suchen zuerst in der Brennenden Steppe!“
„Nein, nein, nein! Karlyn muss das Ei alleine finden, ansonsten schlüpft der Drache nicht!“
„Aber er ist doch Ohnmächtig!“
„Ich weiß und genau da liegt unser Problem!“
„Dann müssen wir ihn aufwecken….kommt mit!“
„MOMENT! Ich habe noch mehr gefunden, über die Ausbildung!“
„Dann aber schnell!“
„Hier liegt unser nächstes Problem. Ein Drachenreiter wird in einer Schule ausgebildet!“
„Auf welcher Schule?“
„Das weiß niemand, ich weiß nur, dass man die Schule, den Palast der Flammen nennt!“
„Und wie kommt er dahin?“
„Angeblich wird er abgeholt, sobald er seinen Drachen hat!“
„Von wem?“
„Sogenannten Schwestern des Himmels! Niemand weiß warum sie sich so nennen, vermutlich weil man die Drachen auch die Herren des Himmels nennt! Auf jeden Fall, holen sie ihn ab und unterrichten ihn dann!“
„Eine FRAU? Er soll von einer Frau ausgebildet werden? Das ist unerhört, das geht doch nicht…..eine Frau gehört in die Küche, oder ins Bett! Aber nicht in eine Schule, als Lehrerinn!“
„Da irrt ihr euch, Sir! Bei uns Zwergen ist es zwar üblich, dass die Frauen die Hausarbeit übernehmen, aber in anderen Aufzeichnungen, steht, dass andere Völker ihre Frauen gleichberechtigt behandeln! Natürlich können wir das nicht bestätigen, da die Truppen von Deathwing uns von den anderen Völkern der Allianz abtrennen!“
„Hmmmmm, ich bin trotzdem nicht damit einverstanden!“
„Aber jetzt kommt das schlimme: Die Ausbildung dauert bis zu 1000 Jahre!“
„WAS???????????? So lange lebt nicht mal ein Zwerg, und die meisten Drachenreiter waren Menschen, die lächerliche 100 bis maximal 200 Jahre alt werden……..wie geht das?“
„Nunja, anscheinend liegt über der Schule ein Bann. Alle Schüler und Lehrer altern in 25 Jahren genauso viel wie wir in 1 Jahr! Nur so, können die Reiter die Prüfung bestehen, die sie am Ende bestehen müssen!“
„Na gut, dafür überlegen wir uns noch was, jetzt müssen wir ihn erst mal aufwecken!“

Der Lehrer und der Kriegsminister gingen aus der Bibliothek heraus und in Richtung Krankenstation.
„Und wo sollte er zuerst suchen?“
„Weiß ich nicht…..vielleicht in der Brennenden Steppe, das sagte ich ja schon, da dort früher sehr viele Drachen geboren wurden!“

Als sie gerade in die Krankenstation hineingingen, kam plötzlich ein sehr starker, sehr warmer Wind auf! Er war nicht nur warm sondern sogar sehr heiß.
Und er war so stark, dass er den Lehrer in seiner leichten Kleidung, fast umgestoßen hätte.
„Was geht hier vor? Wir sind in einem Berg! Hier geht doch kein Wind!“, schrie der Minister gegen den Wind dem Lehrer zu.
Der Lehrer öffnete den Mund, doch es kamen keine Worte heraus, der schaute nur auf die Gestalt die aus dem Lavagraben herauskam.
Von ihrem Körper tropfte Lava und ihre roten Haare brannten leicht, doch das schien sie nicht zu stören.
„Wo ist der Junge?“, sagte plötzlich eine Stimme, die von überall und nirgends kam.
Der Lehrer wusste, dass es die Frau gesagt hatte, obwohl sie nicht den Mund geöffnet hatte.

Plötzlich hörte man eine zweite andere Stimme: „Ist er da drinnen?“
Neben der ersten Frau stieg eine zweite Frau die Treppe herauf.
Sie sah anders aus als die erste.
Sie war ein bisschen größer und hatte braune Haare.

Dann ertönte eine dritte Stimme: „Gebt ihn uns!“
Doch die Frau, der die Stimme gehört stieg nicht aus der Lava sondern erschien einfach so.
Aus der Luft heraus.
Die beiden Zwerge konnten vor Staunen den Mund nicht schließen.

Kapitel 5

Nachdem der erste Schrecken überwunden war, zog der Kriegsminister seine Axt und fragte: „Wer seid ihr? Was wollt ihr? Und warum kommt ihr aus der Lava heraus?“
Alle drei Frauen sagten gleichzeitig: „Wir sind die Schwestern des Himmels! Wir sind hier um den Drachensohn zu holen und mit uns zu nehmen!“
„Drachensohn?“
„Der, der die Drachen beherrscht und mit ihnen kämpft!“
„Achso, ihr meint den Drachenreiter!“
„Es ist egal wie man ihn nennt! Es ist nur wichtig das er mit uns kommen muss!“
„Ohne Drache?“
„Natürlich! Seinen Drachen bekommt er von uns! Es ist unsere Aufgabe ihn zu finden, genauso wie seinen Drachen!“
„Nun gut, er liegt im dritten Stock! Ist aber Ohnmächtig!“
„Das macht nichts!“, sagte die rothaarige Frau und die drei gingen in den dritten Stock.
Sie stellen sich um Karlyn´s Bett und hoben ihre Arme.
Plötzlich stöhnte Karlyn und öffnete seine Augen.
„Guten Morgen, Drachensohn!“, sagte eine der Frauen, plötzlich mit einer viel menschlicheren und freundlicheren Stimme.
„Wer…..wer seid ihr?“
„Wir sind die Schwestern des Himmels!“
„Wir sind hier um dir zu helfen!“
„Du musst mit uns kommen, um zu lernen und zu studieren!“
„Und wenn ich nicht will?“
„Dann wirst du sterben!“
„WAS?“
„Deine Fähigkeiten, werden dich solange quälen, bis dein Körper es nicht mehr aus hält und einfach aufhört zu funktionieren!“
„Na gut, wenn es unbedingt sein muss! Ich habe ja eigentlich keine andere Wahl, oder?“
„Nicht wirklich! Nun gut, hier leg den hier um!“
„Was ist das?“
„Ein Hals Ring!“
„WAS? Nein, niemals, ich lege sicher keinen Hals Ring an, das könnt ihr vergessen!“
„Nun gut, wir haben drei Tage dich zu überzeugen, heute ist der erste Tag!“
„Und wie wollt ihr mich überzeugen?“
„Der Hals Ring schützt dich! Ohne ihn stirbst du, genauso wie wenn du hier bleibst!“
„Trotzdem lege ich keinen an!“
„Bist du sicher?“
„Ja!“
„nun gut….ich verstehe!“, sagte die rothaarige Traurig und holte ein Messer heraus.
Schnell griff Karlyn zu seiner Axt die, wie in jedem zwergischem Krankenhaus gleich neben dem Bett steht.
Doch es war unnötig, denn das Messer fuhr nur in den Körper der rothaarigen.
„Was tut ihr denn da?“
„Ich muss es tun…..ich habe…..versagt……“, sagte die rothaarige leise, während sie langsam zu Boden sackt.
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Alt 06.01.2011, 04:08   #5
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AW: Blood of War

Und hier ist der nächste Teil!
Achja, wer es bemerkt hat, die Zeitspanne wurde von 50 Jahren auf 300 jahre geändert, wegen der Logik!

Kapitel 6

„Was……..warum…..wieso hat sie das getan?, fragte Karlyn fassungslos.
„So sind unsere Gesetz! Sie hat versagt, und dich nicht überzeugen können, darum musste sie sich umbringen!“
„Aber…….“
„Wir haben keine Zeit für Fragen, wir müssen uns eine Unterkunft suchen!“
Mit diesen Worten gingen die beiden Schwestern hinaus.
Die eine nahm die Leiche der toten Schwester und ging mit der anderen hinaus.

Sobald die Schwestern aus dem Zimmer herausgegangen waren, kamen Karlyn‘s Lehrer, sein Vater und der Kriegsminister ins Zimmer.
„Und? Wie ist es gelaufen? Was haben sie gesagt?“
„Sie wollten, dass ich mitkomme! Ich habe abgelehnt!“

„WAS?“, sagten alle Drei gleichzeitig.
„Sie wollten, dass ich einen Hals Ring anlege! Deshalb habe ich abgelehnt!“
„Aber…….aber, du musst doch mit ihnen mitkommen!“, meinte der Lehrer, „sonst stirbst du!“
„Noch ist nichts verloren…….ich habe noch 2 Tage um es mir zu überlegen!“
„Dann überlege gut!“
„Achja und noch was, die eine Schwester hat einen Dolch gezogen und ihn sich selber in die Brust gerammt!“
„WAS?????“, fragten wieder alle drei gleichzeitig.
„Sie hat anscheinend versagt, deshalb musste sie sterben, nach den Gesetzen der Schwestern!“
„Die sind doch Wahnsinnig!“, meinte Karlyn´s Vater, „und mit denen soll MEIN SOHN mitkommen??“
„Er muss…….er muss überleben und schnell lernen damit er unser Volk unterstützen kann! Schließlich ist das die Pflicht von jedem Zwerg!“, meinte der Minister.
„Keine Sorge, ich werde es mir überlegen, aber es ist immer noch MEINE Entscheidung, nicht eure! Und außerdem steht in unseren Gesetzen, dass jeder Zwerg bis zum Tode kämpfen soll, bevor er sich in Ketten legen lässt!“
„Schon, aber du lässt dich nicht in Ketten legen! Der Hals Ring hilft dir doch, wir haben das durch die Tür gehört!“
„Naja……geht jetzt bitte, ich bin müde und muss schlafen!“
Die drei Zwerge nickten und gingen aus dem Zimmer.

Die zwei Schwestern gingen aus dem Krankenhaus heraus und suchten eine Unterkunft.
Während sie durch die Straße gingen, schauten sie alle Zwerge seltsam an, da die eine Schwester immer noch die Leiche der toten Schwester trug.

Nach langer Suche, fanden sie schließlich eine gute Unterkunft.
Sobald sie in ihrem Zimmer waren, legte die eine Schwester die Leiche auf den Boden und meine: „Wir müssen sie irgendwo begraben!“
„Stimmt. Gehen wir vor diese Stadt, da hab ich einen Friedhof gesehen!“
Die eine Schwester nahm wieder die Leiche und sie gingen zum Friedhof um die tote Frau zu begraben.
Nachdem sie damit fertig waren und wieder auf ihrem Zimmer waren meinte die eine: „Ich hoffe er nimmt morgen an!“
„Das glaub ich nicht! Du kennst ja die Begründung von morgen und außerdem ist dieser Reiter anders als die anderen!“
„Stimmt, normalerweise erkennen wir ihre Macht wenn sie 2, oder 3 Jahre alt sind!“
„Dann können die Eltern aber auch nicht wiedersprechen! Schließlich wollen sie ja nicht, dass ihre Kinder sterben! Dann müssen wir ihnen auch nicht vom Hals Ring erzählen, aber der Reiter hier, kann schon die Entscheidung selber treffen!“
„Ich weiß……und der Junge ist wohl fest entschlossen keinen Hals Ring anzulegen!“
„Naja, wir werden sehen!“

Kapitel 7

~nächster Tag~
„So! Was ist der nächste Vorteil vom Hals Ring?“, fragte Karlyn am nächsten Tag die Schwestern.
„Wir brauchen den Hals Ring um dich zu Kontrollieren!“
„WAS? Was ist denn das für ein Vorteil! Ist doch eher ein Nachteil für mich!“
„Du irrst dich! Es ist ein Vorteil für dich, denn dadurch kannst du dich nicht zu weit vom Palast entfernen und bleibst somit in einer Sicheren Reichweite!“
„Hmmmm……..na gut, das ist ein guter Grund!“
„Und? Kommst du nun mit uns?“
„Ja!“
„Wirklich?“, fragten beide Schwestern glücklich.
„Ich habe die ganze Nacht darüber nachgedacht! Ich habe ja eigentlich keine andere Wahl, denn sonst sterbe ich ja, außerdem würde nur noch eine Schwester, oder wie ihr euch nennt sterben und drittens will ich ein stolzer Krieger von Ironforge werden und das kann ich nicht, wenn ich jetzt sterbe!“
„Nun dann, packe bitte deine Sachen und komm spätestens Morgen zu uns, damit wir aufbrechen können!“
„Morgen schon?“
„Ja, desto früher wir losgehen, desto früher sind wir beim Palast!“

Mit diesen Worten verließen die beiden Schwestern das Krankenzimmer und gingen zurück zu ihrer Unterkunft!

Währenddessen, versuchte Karlyn aufzustehen und sich anzuziehen.
Interessanterweise, tat ihm nichts mehr weh.
„Was haben diese Frauen wohl mit mir gemacht?“
Als er sich fertig angezogen hatte, ging er aus dem Krankenhaus heraus, wo schon sein Lehrer, sein Vater und der Kriegsminister warteten.
„Und?“
„Wir brechen morgen auf!“
„Gott sei Dank! Ich hätte es nicht ausgehalten wenn du gestorben wärst! So sehe ich dich zwar nicht mehr, aber immerhin bist du dann am Leben!“, meinte Kalryn´s Vater glücklich.
„Karlyn? Hast du einen Augenblick Zeit?“, fragte der Kriegsminister.
„Klar! Was gibt’s denn?“
„Nunja, dein Lehrer und ich haben vor ein, zwei Stunden etwas im Archiv gefunden, was wir dir gerne zeigen würden! Komm!“
Gemeinsam gingen die drei in das Archiv von Ironforge.
Karlyn´s Lehrer brachte die anderen beiden Zwerge zu einer großen Eisentür.
Der Minister sperrte die Tür mit einem Schlüssel, der aussah wie eine Axt auf und alle drei betraten den Raum hinter der Türe.
Der Raum war riesig, und hoch noch dazu.
In der Mitte des Raumes stand auf einem Sockel, eine Rüstung.
Es war eine großartige Rüstung.
Sie hatte an vielen Stellen Diamanten eingesetzt und bestand aus Elementium, dem härtesten, Widerstands fähigstem und trotzdem leichtestem Metall, dass man kannte.
Doch es war sehr selten und es gibt kaum Rüstungen die damit geschmiedet wurden.
Die Schulterstücke der Rüstung sahen aus wie Drachenköpfe und waren ebenfalls mit Diamanten besetzt.
Das was Karlyn aber wirklich zum Staunen brachte, war die Axt die daneben auf einer Halterung lag.
Sie bestand ebenfalls aus Elementium und der Griff bestand aus Dachen Holz.
Das war fast noch seltener als Elementium und fast genauso hart.
Sie hatte zwei Elemtiumblätter und in den Griff war das Wort „durgarn“ eingeritzt, was übersetzt „Drache“ heißt.
Am Kopf der Axt hat man einen mit Gold überzogenen Totenkopf fixiert und in den Augenhöhlen hat man Diamanten fixiert.

„Das ist deine Rüstung!“, erklärte der Kriegsminister Karlyn, der mit offenem Mund auf die Rüstung und die Axt schaute.
„WAS?“, fragte dieser plötzlich.
„Ließ mal was auf dem Sockel steht!“
„Moment, hier steht: Dies ist die Rüstung von Valaim. Dem letzten Drachenreiter von Ironforge!“
„Valeim lebte vor über 600 Jahren und war einer der letzten Drachenreiter! Jetzt bist du da, und das heißt, das diese Rüstung dir gehört!“
Karlyn konnte vor Staunen den Mund gar nicht mehr zu machen.
„Na los. Probiere sie an, Junge!“
Schnell stürmte Karlyn auf die Rüstung zu und nahm sie vorsichtig von ihrer Halterung.
Ein Teil nach dem anderen zog er an und nahm am Ende noch die Axt.
„Sie ist ganz leicht!“, meinte Karlyn erstaunt.
„Logisch! Elementium wiegt nicht mehr als Leinenstoff. Ist aber härter als jedes andere Metall und kann sogar Magie abblocken!“
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Alt 06.01.2011, 04:30   #6
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AW: Blood of War

hab den roman schon kopiert^^
hab meinen namen schon darunter gesetz und zu verschieden verlägen gesendet^^

haha ne spaß
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Alt 09.01.2011, 02:42   #7
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AW: Blood of War

So!
Endlich sind Kapitel 8 & 9 da! Kapitel 8 ist zwar ein bisschen kürzer geraten, aber dafür ist kapitel 9 auch länger als normal!
Die nächsten sind bereits in Arbeit, kommen vermutlich heute oder morgen!



Kapitel 8



„WoW! Sie passt perfekt! War Valaim etwa genauso groß wie ich?“
„Nein, die Rüstung besitzt magische Kräfte und passt sich dem Träger an, solange dieser ein Drachenreiter ist! Sie besitzt auch viele versteckte Kräfte, von denen wir nichts wissen und die nur ein Drachenreiter entfesseln kann!“
„Nun gut, dann mache ich mich mal auf den Weg! Ich muss noch packen!“
„Moment, wir haben noch etwas für dich! Einen Widder, damit du nicht mit einem Pferd reiten musst! Er steht vor deinem Haus, wir haben ihn dort festgebunden!“
„WoW! Danke. Ich danke ihnen vielmals, Sir!“
Mit diesen Worten bedankte sich Karlyn bei den beiden Zwergen und machte sich auf den Heimweg.

Auf dem Heimweg konnte er kaum aufhören zu grinsen, da ihn alle staunen anschauten, da er eine Rüstung trug, die noch prächtiger war als die vom König von Ironforge.
Als er vor seinem Haus angekommen war, sah er einen großen Widder mit einer Kriegsrüstung.
„Unglaublich!“, dachte Karlyn und ging in sein Haus um zu packen.

Am nächsten Morgen stand Karlyn ganz früh auf um sich noch rechtzeitig von allen verabschieden zu können.
Schnell zog er sich seine neue Rüstung an, nahm die Axt, nahm sich seinen Widderrucksack, den er am vorherigen Abend noch gepackt hatte und rannte aus dem Haus heraus.
Vor seinem Haus hatte sich bereits eine Menschenmasse angesammelt die alle dem neuen Drachenreiter von Ironforge viel Glück wünschen wollten.
Es waren nicht nur Zwerge sondern auch Menschen, Elfen und andere Wesen.
Als er mitten im Verabschieden war kam plötzlich ein Wind auf und durch die Menge bahnten sich zwei Frauen einen Weg.
„Können wir jetzt gehen?“, fragte die eine Karlyn.
„Klar! AUF WIEDERSEHN EUCH ALLEN!“, schrie Karlyn noch ein letztes Mal mit Tränen in den Augen und stieg dann auf seinen Widder um gemeinsam mit den Schwestern aus Ironforge zu reiten.
„Und worauf reitet ihr?“, fragte Karlyn die Schwestern als sie am Fuße vom Ironforge Berg standen.
Die beiden Schwestern lächelten und stießen einen schrillen Pfiff aus.
Plötzlich kamen von irgendwo her zwei Pferd heran galoppiert.
Doch es war kein normales Pferd.
Es war ganz rot und seine Mähne bestand aus Feuer.
„Was…..was ist das?“
„Ein Feuerpferd! Das schnellste Wesen zu Land!“, meinte die eine Schwester und beide Frauen stiegen auf.
Damit begann ihre große Reise zum Palast der Flammen!

Kapitel 9

„Erzähl uns doch etwas über dich, Reiter!“, sagte plötzlich die eine Schwester als sie so vor sich hin ritten.
„Nunja, mein Name ist Karlyn und ich bin ein stolzer Krieger von Ironforge! Und jetzt seid ihr dran!“
Die rothaarige Schwester schaute lächelnd zu ihm hinüber und meinte dann: „Also, mein Name ist Sinsia! Ich bin 28 Jahre alt und das ist mein erster Auftrag! Ich hole also zum ersten Mal einen Drachenreiter ab!“
„Und ich heiße Karlena! Ich bin 53 Jahre alt und du bist mein zweiter Drachenreiter den ich abhole!“, meinte die brünette! Und jetzt erzähl uns noch ein bisschen mehr über dich! Was machst du gerne? Hast du einen Beruf? Du weißt schon, solche Sachen!“
„Ich weiß zwar nicht was es euch angeht, aber bitte! Ich bin bis vor kurzem Schüler an der Kriegerschule in Ironforge gewesen! Kurz bevor ihr gekommen seid, habe ich meine Abschlussprüfung gemacht und habe anscheinend nur wegen dieser Drachenreitersache überlebt! Nun zu der anderen Frage, ich mag eigentlich relativ viele Dinge, doch am liebsten trainiere ich das kämpfen damit ich eines Tages an den Fronten gemeinsam mit Helden unserer Zeit kämpfen kann!“, schwärmte Karlyn.
„Achja, ich habe noch eine Frage!“, meinte Karlyn, „Wie lange dauert die Ausbildung!“
„Leider sehr lange! Mindestens 300 Jahre, die meisten brauchen aber 500 und es gibt welche die bis zu 1000 Jahre brauchen!“, erklärte ihm Sinsia.
„WAS? Aber…..wie soll ich so lange leben?“
„über den Palast wurde beim Bau ein Bann gelegt, alles dort drinnen altert langsamer! Somit kannst du locker 1000 Jahre leben und trotzdem so ausschauen wie ein Junge!“
„Ach, jetzt verstehe ich! Deshalb seht ihr beide so jung aus!“
„Stimmt! Sinsia ist erst mit 15 in den Palast gekommen, deshalb sieht sie auch aus wie 18! Ich hingegen bin im Palast seit ich 12 bin! Und wie alt sehe ich für dich aus?“
„So 30!“
„Na bitte….dabei bin ich schon über 50!“
„Und was genau werdet ihr mir beibringen?“
„Nunja, wir werden dir das kämpfen beibringen……“
„MOMENT! Die Zwerge sind ein Kriegervolk! Und keiner kann besser kämpfen als wir! Wie wollt ihr mir mehr beibringen als die zwergischen Kriegsschulen?“
„Nunja, Drachenkrieger kämpfen mit Magie! Diese müssen wir dir beibringen!“
„Das heißt ich werde zu einem Roben tragenden Magier ausgebildet?“
„Aber nein!“, meinte Sinsia und lachte leicht, „du lernst den Umgang mit Magie, aber kämpfen wirst du mit deiner Axt! Die Magie wird lediglich durch deine Axt fließen! Sie unterstützt dich also beim Kämpfen!“
Karlyn nickte und fragte dann: „Und wo reiten wir hin?“
„In die brennende Steppe! Schließlich müssen wir noch deinen Drachen abholen!“
„Und wie werde ich dann genau ausgebildet?“
„Nunja, alle Schüler müssen sich hocharbeiten! Sie beginnen mit einem Anfängerkurs, also wie man mit Schwertern und Äxten umgeht und wie sich eine Rüstung anfühlt……“
„Moment! Muss ich das etwa auch machen?“
„Natürlich! Alle Anfänger müssen das machen!“
„Aber ich bin ein Zwerg! Ich lerne seit meiner Geburt das kämpfen und wäre fast an die Front gezogen! Und ihr wollt, dass ich mit Anfängern kämpfe??“
„Natürlich musst du bedenken, dass die meisten Lehrlinge, die wir abholen zwischen 7 und 10 Jahre alt sind!“
„Na und? Ich bin schon 18 Jahre alt! Lerne sein fast 15 Jahren das kämpfen und ich soll mit 10 jährigen kämpfen???“
„Nein, nein, nein! Es gibt Schüler, die zuerst die Magie lernen, und dann erst kämpfen! Diese sind ungefähr in deinem Alter und mit denen wirst du üben!“
„Also, ich soll mit Leuten kämpfen die noch nie mit einer Axt oder einem Schwert gekämpft haben?“
„Genau!“
„Ok……..jetzt weiß ich es! Die Schwestern sind Wahnsinnig!“
„Also Moment mal……“
„Ich, ein Zwerg, der schon fast sein Leben lang das kämpfen übt soll jetzt wieder von ganz von vorne anfangen?“
„Ganz genau!“
„Ach….ist doch egal, ich werde vermutlich eh die ersten paar Stufen überspringen!“
„Junger Mann……ähm, Zwerg! Rede nicht in so einem Ton mit uns oder irgendeiner anderen Schwester, ist das klar?“
„Hört mal zu! Ich bin nur aus einem einzigen Grund mitgekommen: ich will als Drachenreiter für Ironforge kämpfen! Ich sehe mich allerdings mit diesem Hals Ring, als eine Art Sklave! Und ihr, Schwestern! Ihr seid meine Feinde, nur damit wir uns verstehen!“
„Aber……“
„Kein Aber! Reiten wir endlich in die brennende Steppe, holen meinen Drachen und gehen dann in diesen seltsamen Palast!“

Die nächsten paar Stunden vergingen, ohne dass jemand etwas sagte.
Karlyn fand das angenehm. Er mochte die Stille.
Plötzlich raschelte etwas im Gebüsch und mehrere Männer, alle mit Lumpen bekleidet griffen sie an!
„Na los! Bringt mir ihre Köpfe und ihr Gold!“, sagte von der gegenüberliegenden Straßenseite ein stämmiger Mann.
Er hatte eine Narbe die ihm quer durchs Gesicht ging und in seiner Hand hielt er einen großen Streitkolben, an dessen Spitze Blut klebt.
Schnell wie ein Blitz war Karlyn am Boden und hatte seine Axt gezogen.
Wie von Geisterhand gesteuert fuhr die Axt durch den ersten Räuber, wie durch Butter.
Karlyn teilte den Mann in Zwei und rannte gleich zum nächsten der eine der Schwestern bedrängt.
Plötzlich gab es eine große Explosion und ein brennender Mann flog mehrere Meter nach hinten.
Sinsia wurde von drei Männern umzingelt.
Der eine meinte: „Wir werden viel Spaß mit dir haben, Kleine!“
„Das werden wir noch sehen!“, schrie Karlyn und sprang auf einen der Männer.
Seine Axt fuhr durch Knochen, Fleisch und Innerrein wie durch Butter und Karlyn tötete einen Räuber nach dem andern.
Nach einem nicht allzu langen Kampf waren alle Räuber tot und nur noch der Räuberhauptmann lebte.
Karlyn war über und über mit Blut bedeckt und hatte nicht mal einen Kratzer.
„Jetzt bist du dran, Narbengesicht!“, meinte Karlyn fröhlich und stürmte auf den Mann zu.
Er erwischte ihn mit seiner Axt am Oberarm und der Mann schrie auf.
Er taumelte ein bisschen und griff dann aber wieder an.
Geschickt wich Karlyn aus und schlug zu.
Innerhalb von Sekunden durchtrennte die Axt die Rippen und das Herz.
Der Mann schloss und öffnete den Mund, als wollte er noch etwas sagen, doch es kam nur Blut aus seinem Mund heraus.
Erleichtert atmete Karlyn aus als er plötzlich einen Frauenschrei hörte.
Schnell drehte er sich um und sah, dass Schwester Karlena von einem Pfeil getroffen wurde.
Der Pfeil hatte ihre Lunge durchbohrt und es war klar, dass sein gleich sterben würde.
„Nein! Ihr dürft nicht sterben! Bitte……!“, schrie Sinsia verzweifelt.
Karlyn rannte an ihr vorbei und sprang ins Gebüsch.
Nach kurzem Suchen, hatte er den Schützen gefunden.
„Hab ich dich!“, sagte Karlyn mit einem Lächeln auf den Lippen und Schlug zu, und nochmal und nochmal.
Das Blut spritze nur so, doch Karlyn konnte nicht genug kriegen.
Er hieb immer wieder zu, bis von dem Schützen nur noch kleine Stücke übrig waren.

Blutbedeckt kam er aus dem Gebüsch heraus und sah, wie sich Sinsia weinend über Schwester Karlena totem Körper beugte.
Mit gleichgültigem Blick stellte sich Karlyn neben sie und sagte nur kurz: „Tut mir Leid!“
„Wir…..wir müssen sie begraben!“, meinte Sinsia, als Karlyn gerade weg gehen wollte.
„Na gut!“, meinte Karlyn grimmig und nahm sich die Axt eines Räubers.
„Billig…..“, schnaubte Karlyn und bog die Blätter der Axt zu einer Schaufelspitze um.
Dann machte er sich an das ausheben des Grabes.
Nach einer Stunde war er endlich fertig und sie konnten Schwester Karlena begraben.
Nachdem Sinsia ihr alles Gute im Reich der Toten gewunschen hatte, machten sie sich wieder auf den Weg.
Bis zum Abend konnte Sinsia allerdings nicht aufhören zu weinen.
Immer wenn sie dachte, sie müsse sich jetzt zusammenreißen und aufhören zu weinen, kamen neue Tränen.
Bis sie plötzlich Karlyn packte und zornig meinte: „Hört mir jetzt genau zu. Schwester Karlena ist tot! Es tut mir auch leid, doch wir machen den Umstand nicht besser, wenn wir die ganze Zeit nur weinen! Karlena hätte gewollt, dass wir den Drachen finden! Und dafür müssen sie sich jetzt zusammenreißen! Alles klar?“
„Ja…!“, meinte Sinsia mit einer leicht bibbernden Stimme.


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Alt 17.01.2011, 23:52   #8
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AW: Blood of War

tschuldigung, dass die nächsten zwei kapitel so lange gedauert haben!

Achja, und wenn ihr schon die schlechteste Ever meint, dann sagt mir pls warum, dann kann ich das ausbessern, gibt ja edit funktion!


Kapitel 10


~In der Brennenden Steppe~

„Endlich sind wir da!“, meinte Sinsia glücklich.
„Und wo ist jetzt der Drache?“
„Na wo wohl, im Blackrock natürlich!“
„Und habt ihr schon einen Plan wie wir dort hineinkommen? Seitdem Deathwing ausgebrochen ist, bewachen seine Anhänger den Blackrock!“
„Wirklich? Seit wann, als ich das letzte Mal hier war, konnte man noch leicht in das Drachennest hinein!“
„Deatwing ist vor 18 Jahren ausgebrochen, genau an dem Tag, an dem ich geboren bin! Und seit 15 Jahren halten seine Anhänger jetzt den Blackrock!“
„Dann müssen wir uns wohl durchkämpfen!“
„WAS? Seid ihr wahnsinnig geworden?“
„Karlyn, du bist doch ein stolzer Krieger! Und mit der Macht der Drachenreiter kannst du das locker schaffen!“
„Versteh ich das jetzt richtig, dass du mir nicht hilfst?“
„Erstens, hast du mich nicht zu duzen….“
„Und zweitens?“
„Und zweitens, kann ich bei den Anhängern von Deathwing mit meiner Magie nicht viel ausrichten! Sämtliche Lakaien von ihm tragen einen Anhänger, der sie gegen Magie immun macht!“
„Na gut, dann man los!“, meinte Karlyn und ritt mit seinem Widder in Richtung Blackrock.

Als er zum Eingang kam, blockierten ihm die Wachen den Weg.
Sie hatten schlichte Schwarze Rüstungen an und eine Stangenwaffe als Waffe.
„HALT!“, rief ihm eine der Wachen zu.
Karlyn hielt vor den Wachen an und fragte: „Warum? Warum darf ich denn nicht hinein?“
„Weil der große Lord es so befohlen hat!“
„Tja…..dann haben wir wohl ein Problem, weil ich MUSS da rein!“
„Probiert es ruhig, ihr werdet…….“
Der Soldat konnte seinen Satz nichtmehr vollenden, denn bevor er damit fertig war, hatte ihm Karlyn seine Axt schon in die Schulter geschlagen.
Die Axt fuhr durch alles.
Durch Knochen, Fleisch und Organen.
Bis hin zum Herz.
Der Soldat machte ein gurgelndes Geräusch und sank zu Boden!
Blitzschnell stach der andere Soldat mit seiner Waffe zu.
Die Spitze der Klinge zerbrach an der Rüstung und Karlyn hieb mit seiner Axt auf den Schädel des Wächters ein.
Schnell stieg Karlyn wieder auf seinen Widder auf und ritt weiter in den Blackrock hinein.
Offenbar schien es die anderen Soldaten nicht zu stören, dass sich Karlyn im Blackrock befand.
Karlyn vermutete, dass die Wachen einfach glaubten, die Wächter am Tor hätten ihn passieren lassen.
Als er im Kern des Blackrock´s war, fragte er sich, wohin er eigentlich musste.
„Ich muss ins Drachennest, soviel ist klar! Und Deatwings Lakaien werden es sicher nicht zerstört haben! Vermutlich liegt es in Nefarian´s Hort! Zumindest in dem, was von ihm übrig ist! Schließlich ist Nefarian schon lange Tod und sein Hort wurde vernichtet!“
Also ritt Karlyn zu Nefarians Hort.
Er war leicht zu finden, jedoch das hineinkommen war nicht so leicht.
Vor dem Eingang standen mindestens ein Dutzend Wachen.
Sie waren allerdings besser bewaffnet, als die Wächter am Eingang.
Als er sich ihnen näherte rief ihm einer zu: „HALT! Du darfst hier nicht passieren, es ist zu gefährlich! Hinter diesem Tor liegt das berühmte Drachennest von Azeroth! Niemand darf ihn betreten!“
Karlyn legte seine Hand auf die Axt und meinte ruhig: „Ich muss aber da durch! Sofort!“
„Das können wir nicht zulassen!“
„Dann haben wir wohl ein Problem!“, meinte Karlyn und sprang mit erhobener Axt von seinem Widder.
Der erste Wächter fiel, bevor die Wachen überhaupt registrieren konnten, was gerade geschah.
Der zweite wurde gleich darauf von Karlyn´s Axt gespalten.
Als die Wachen endlich bemerkten, was geschah, formierten sie sich neu und stellten sich im Kreis um Karlyn herum auf.
„Lass die Waffe fallen, Zwerg! Oder es wird dir noch leidtun!“
Karlyn antwortete erst gar nicht, sondern hieb auf die nächstgelegene Wache ein.
Er traf sie ihm Fuß. Die Wache bückte sich vor Schmerzen und Karlyn hieb ihr den Kopf ab.
„Kommt nur her!“, meinte Karlyn mit einem Grinsen auf dem Gesicht, „niemand legt sich ungestraft mit einem Zwerg an!“
Zwei Wächter kamen auf ihn zu.
Karlyn duckte sich, schnitt dem einem den Bauch auf und schlug dem anderen die Axt in die Brust.
Innerrein, Blut und Köpfe fielen in den nächsten Minuten in Massen auf den Boden.
Karlyn konnte nicht aufhören……er war in einem Blutrausch, wie er es sich nie vorstellen hätte können. Die Axt wurde wir durch Geisterhand gesteuert, ebenso wie seine Schritte.
Blitzschnell hieb er mal hier hin, mal da hin. Gekonnt wich er einer Attacke aus und hieb dem Angreifer den Arm ab.
Nach wenigen Minuten lagen sämtliche Wachen tot am Boden herum.

Karlyn stapfte langsam durch die Blutlachen in Richtung Tür.
Langsam öffnete er sie und ging hindurch.
Was er dahinter sah verschlug ihm den Atem.
Nach einem kurzen Gang, kam eine riesige Halle.
Auf dem Boden und an Spalten in den Wänden waren große Nester fixiert.
In einigen lagen große Eier und in manchen saßen riesige Drachen.
In der Luft flogen einige kleine Drachen herum.
„So, und wie erkenne ich jetzt, welcher meiner ist? Und vor allem, wie kriege ich ihn hier raus, ohne gefressen zu werden?“, dachte Karlyn.
Plötzlich kam ein kleiner Drachen auf ihn zugeschossen und landete auf ihm.
Karlyn flog ein paar Meter nach hinten und landete auf dem Boden.
Das Drachenbaby saß auf ihm und leckte ihm übers Gesicht.
„So…….dann bist du….wohl mein Drache?“, meinte Karlyn und lächelte.
Der Drache schaute ihn mit großen Augen an und nickte dann.
„Verstehst du mich etwa?“, frage Karlyn und wieder nickte der Drache.
„Wow………….!“, meinte Karlyn staunend.
„Na dann…..komm mit!“, sagte er und hielt dem kleinen Drachen die Hand hin, damit er ihm auf den Rücken klettern konnte.
Der Drache hüpfte freudig auf seinen Rücken und hielt sich dort mit seinen Krallen fest.
Der Drache war sehr leicht für seine Größe, denn er war fast schon so groß wie Karlyn´s Oberkörper.

Kapitel 11

Beim Rausgehen schenkten ihm die Wachen genauso wenig Aufmerksamkeit wie beim Reingehen.
Er ritt auf seinem Widder aus dem Blackrock heraus und zu der Stelle wo Schwester Sinsia schon auf ihn wartete.
„So…..hier ist er! Hoffe ich zumindest!“, meinte Karlyn als er vor ihr stand und hob den Drachen von seiner Schulter.
Dieser setzte sich brav neben seine Beine und rieb seinen Kopf an Karlyn´s Bein.
„Das musst du mir sagen!“
„ICH?“
„Natürlich! Es ist ja dein Drache……..spürst du eine gewisse Anziehung zwischen euch? Dann ist es dein Drache!“
Karlyn entspannte sich und schaute sich den Drachen genau an.
Plötzlich kam es ihm vor, als würde er den Drachen schon seit seiner Geburt kennen.
Und dann hörte er eine Stimme in seinem Kopf……..es war zwar nur eine leise Stimme, doch sie war da.
„Karlyn……….Karlyn!“, sagte die Stimme leise.
In Gedanken antwortete Karlyn: „Wer spricht da?“
„Ich bin es!“
„Der Drache?“
„Genau! Jeder Drachenreiter kann mit seinem Drachen kommunizieren!“
„Woher weißt du das?“
„Von anderen Drachen!“
Plötzlich machte Karlyn die Augen auf und sah, dass es Nacht geworden war.
„Wie…..wie lange war ich weg?“
„5 Stunden!“
„WAS??“
„Naja, du hast das erste Mal deine Magie entdeckt, dass dauert nun Mal!“
Der Drache saß immer noch brav neben Karlyn und schaute ihn mit großen Augen an!
„Er braucht einen Namen!“, sagte die Schwester.
„Ich finde Nestragon nicht schlecht!“
Der Drache hüpfte freudig auf und ab.
„Ihm scheint der Name auch zu gefallen!“, meinte Sinsia lächelnd.

„Und wo gehen wir jetzt hin?“
„Jetzt müssen wir zum Palast! Aber um dorthin zu kommen müssen wir durch den ‘‘Deadwing Pass‘‘ und gleich danach kommen wir zu einem Portal!“
„Meinst du das Dark Portal? Das in die Scherbenwelt?“
„Aber nein! Der Palast der Flammen liegt ganz wo anders! Es ist auch kein normales Portal. Es erscheint nur wenn eine Schwester des Himmels oder ein Drachenreiter in seine Nähe kommt! Ansonsten ist es an einem unbekannten Ort!“
„Und damit kommen wir zu diesem Palast? Und wo liegt der?“
„Na wo wohl! In der Luft!“
„ECHT? Er fliegt also?“
„Nicht nur der Palast, ein ganzer Kontinent! Über uns! Weit über uns fliegt ein Kontinent in der Luft und genau da müssen wir hin!“
„Toll! Ein fliegender Kontinent!“
„So, jetzt müssen wir aber erst mal schlafen!“
„Na gut!“, meinte Karlyn und ging in das Zelt, welches Sinsia in seiner Abwesenheit aufgebaut hatte!
Nestragon ging ihm hinterher und legte sich neben das Fell, welches Sinsia für ihn auf den Boden gelegt hatte.
Karlyn schnaubte, nahm das Fell weg und formte daraus eine Art Korb!
Dann legte er es auf den Boden und Nestragon legte sich hinein.
„Sinsia hat wohl immer noch nicht kapiert, dass ich es gewohnt bin, auf hartem Boden zu schlafen……bin ja schließlich kein feiner Baumschmuser!“

~der nächste Tag~

Gähnend ging Sinsia aus ihrem Zelt heraus und sah schon, wie Karlyn über einem Lagerfeuer ein Kaninchen briet.
Nestragon hüpfte aufgeregt um das Feuer herum und konnte es kaum erwarten, endlich etwas zu Essen zu bekommen!

„Hier!“, meinte Karlyn und gab Nestragon ein großes Stück Fleisch.
Dieser stürzte sich sofort darauf als wenn es sein letztes Mahl wäre.
„Wir sollten dann bald aufbrechen!“, meinte Karlyn zu Sinsia, während sie sich etwas vom Fleisch nahm.
„JETZT SCHON? Die Sonne ist doch noch nicht Mal richtig aufgegangen!“
„Na und? Desto früher wir losgehen, desto früher bin ich diesen Ring los!“
„Dieser Ring, nennt sich Rileros!“
„Rileros?“
„ja………das ist ein Begriff für einen magischen Bändiger! Also jemand, der Magie im Zaun hält!“
„Verstehe!“
„Na gut, dann werde ich mich mal fertig machen!“
„Ähm Schwester! Warten sie noch kurz!“
„ja?“
„Was ist die dritte Funktion des Rileros?“
„Ähm……nunja, der Rileros ist dazu da……um…..dir Schmerzen zuzufügen!“
„WAS??????“
„Wenn du dich daneben benimmst, oder etwas Schlimmes machst, müssen wir dich doch bestrafen, oder?“
„Und das macht ihr mit dem Rileros?“
„Genau!!“
„Aber ich muss euch warnen! Ich werde so etwas nicht lange dulden! Wenn mir jemand Schmerzen zufügt, füge ich ihm Schmerzen zu!“
„Das kommt nur auf dich an!“
„Na gut……jetzt machen sie sich fertig! Ich breche in zwanzig Minuten auf, was sie dann machen ist mir ziemlich egal!“
„jaja! Ich geh ja schon!“

Zwanzig Minuten später war Sinsia fertig und stieg auf ihr Pferd.
„Wie lange wohl die Rückreise dauert!“, fragte sich Sinsia leise, während sie so vor sich hin ritt.
„Mindestens 2 Tage! Wenn nicht mehr!“
„Ähm……woher weißt du das?“
„Kriegsschule! Schließlich müssen wir uns ja auch Taktiken ausdenken und das geht nur mit Wissen über die verschiedenen Gebiete von den östlichen Königreichen, Kalimdor, Nordend und der Scherbenwelt!“
„Na gut, dann also noch zwei Tage, dann sind wir im Deadwing Pass!“

Geändert von Grushnack (17.01.2011 um 23:57 Uhr)
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Alt 21.01.2011, 21:48   #9
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AW: Blood of War

Und hier sind die nächsten zwei Kapitel!
In den nächsten Stunden folgen vermutlich weitere zwei Kapitel!
Much fun beim Lesen!

Kapitel 12

Die folgenden zwei Tage verliefen eigentlich ziemlich ereignislos.
Ab und zu trafen sie auf Räuber, doch diese hatten keine Chance gegen Karlyn´s Axt!
Am Abend des zweiten Tages, schlugen sie ihr Lager genau vor dem Eingang in den Deadwing Pass auf.
Während Sinsia ein Feuer machte, jagte Karlyn ein paar Widder, die man in den Klippen beim Deadwing Pass sehr gut jagen kann!
Als er zurück kam war das Lager bereits aufgeschlagen und das Feuer entfacht.
Karlyn spieß einen Teil von einem Widder auf eine Eisenstange auf und fixierte sie über der Feuerstelle.
„Und wie genau wird das jetzt ablaufen? Ich meine wenn wir im Palast sind!“, fragte Karlyn.
„Nunja, zuerst wird es wohl ein großes Fest geben, schließlich gab es schon lange keine neuen Reiter mehr! Danach kannst du dir aussuchen ob du zuerst das Kämpfen lernen willst, oder lieber lernen willst, wie man mit Magie umgeht!“
„Ich nehme das Kämpfen ist doch klar! Aber wie funktioniert eigentlich diese Magie der Drachenreiter?“
„Nunja, zu einem wird die Magie durch die Waffe und den Drachen geleitet und zum anderen durch Dämonen!“
„DÄMONEN????? Jetzt soll ich auch noch zum Hexenmeister gemacht werden, oder wie?“
„Nicht direkt! Dämonen benutzten wir für Aufträge und zum Schutz! Es gibt hierbei verschiedene Dämonen und verschiedene Dämonenkategorien! Zum Beispiel gibt es ganz unten Kobolde und Wichtel! Darüber kommen dann simple Dämonen wie ein Höllenhund oder Voidwalker! Danach kommen die normalen Dämonen, diese sind in 4 Kategorien eingeteilt! Kommst du noch mit?“
Karlyn schaute zwar ein bisschen verwirrt drein, nickte aber!
„Nun gut, die normalen Dämonen werden auch Dschinn oder Geister genannt! Darüber gibt es noch die Dämonen Lords und noch ein paar mächtige Dämonen Lords die alle rein theoretisch eine eigene Dämonengruppe bilden!“
„Und die soll ich dann beschwören?“
„Nunja, die meisten beschränken sich auf einfache Dämonen wie, Dschinn der 2 Stufe! Mehr schaffen die meisten nicht, manche schaffen aber schon schwache Dämonen Lords und ein paar Reiter schaffen es große und starke Dämonen Lords zu unterwerfen! Doch du musst aufpassen! Einen Dämon zu versklaven ist nicht so einfach! Solltest du einen Fehler in der Beschwörung machen, kann er sich schon aus seiner Gefangenschaft befreien und wird dich danach töten! Denke immer daran! Achja und die meisten Dämonen können auch menschliche Gestalt annehmen um andere Menschen oder Wesen zu täuschen!“
„Aha!!“, meinte Karlyn verwirrt, „und wie wird jetzt nochmal das Kampftraining ausschauen?“
„Ganz einfach, du wirst das Kämpfen lernen!“
„ABER ICH KANN SCHON KÄMPFEN!!!!!“
„Dann wirst du es nochmal lernen! So sind nun Mal die Regeln!“
Karlyn knurrte und nahm sich ein Stück vom Widderfleisch.
„Und danach darf ich mir eine Robe anziehen und mit einem Zauberstab herumtanzen, oder wie?“
„Wenn du meinst……..ich fürchte ich kann dich nicht davon überzeugen, dass Magier nicht gleich Magier ist!“
„Ihr redet Unsinn, Schwester! Aber wie genau kommen wir jetzt zum Palast?“
„Nunja, sobald wir die Stelle mit dem Portal erreicht haben, werden zwei Portale erscheinen, beide führen uns zum Palast, doch das eine Portal, setzt uns genau vor dem Palast ab und das andere setzt uns einige Kilometer weit weg vom Palast ab!“
„Na gut……dann bis morgen! Ich geh schon schlafen, schließlich muss ich mich morgen zwischen zwei Toren entscheiden!“

Am nächsten Morgen stand Karlyn, wie immer früher auf als Sinsia.
Also packte er schon Mal seine Sachen und kochte sich ein Frühstück.
Gemütlich setzte sich Karlyn ans Feuer und genoss die Stille.
Jedes Mal wenn er mit Sinsia unterwegs war schaute sie ihn an……und lächelt dabei immer.
„Wie kann jemand rund um die Uhr lächeln? Vermutlich lächelt sie sogar beim Schlafen!“, überlegte Karlyn!
„Morgen!“, sagte plötzlich eine Stimme hinter ihm.
Er drehte sich nicht um sondern brummte nur etwas, das wie ein „Morgen“ klang.
Sinsia setzte sich neben ihn und strahlte ihn an.
„Was?“, fragte Karlyn genervt.
„Ich bin nur so glücklich, dass wir endlich zum Palast kommen! Du wirst sehen, es wird dir dort gefallen!“
„Wieso sollte das? Ich bin ein Gefangener……….oder besser gesagt ein Sklave! Nur Sklaven tragen Hals Ringe!“
„Ich fürchte ich kann dich nicht davon überzeugen, dass du falsch liegst!“
„Stimmt…..weil ich richtig liege!“
Sinsia seufzte und machte sich daran ihre Sachen zu packen.

Ein eisiger Wind pfiff durch die Klippen während sie hindurch ritten!
„Ich werde das Gefühl nicht los, dass uns jemand beobachtet!“, meinte Karlyn zu Sinsia.
„Ich kenne das Gefühl! Ich bin auch beim Weg zu dir hier durchgeritten! Der Pass wird nicht umsonst „Deadwing Pass“ genannt! Hier leben die Toten! Und die beobachten dich!“
„Komm…..beeilen wir uns! Ich will so schnell wie möglich aus diesem verfluchten Pass heraus!“
Mit diesen Worten gab er seinem Widder die Sporen und galoppierte davon.
Sinsia machte das gleiche mit ihrem Pferd und ritt ihm hinterher.

Es dauerte nicht lange, dann kamen sie zu einer Klippe mit einem kleinen Pfad nach unten.
Rund herum um die Klippe befanden sich spitze Berge und weitere Abgründe.
„Ist das hier der Ort?“
„Nein……..“, meinte Sinsia abwesend.
Sie schaute den kleinen Weg entlang und Karlyn sah, dass sich ihr Augen weiteten und sie leicht zu zittern begann!
„Sinsia…..was ist denn los?“, fragte Karlyn besorgt.
„D…D…Da!“, meinte Sinsia nur und deutete auf den Weg.

Kapitel 13

Nun sah Karlyn es auch.
Auf der Mitte des Weges stand ein Mann! In seiner Hand hielt er ein Schwert und er trug eine golden glänzende Rüstung.
Plötzlich kam der Mann näher.
Ohne seine Beine zu bewegen kam er immer näher.
Als er nur wenige Meter von Karlyn und Sinsia entfernt war stoppte er.
„Was willst du?“, fragte Karlyn ihn zornig, offenbar hatte er keine Angst vor dem Mann, im Vergleich zu Sinsia!
„Mit dir kämpfen!“, meinte dieser ruhig, „Ich habe gehört Zwerge wären die besten Kämpfer! Nunja, ich bin im Deadwing Pass der beste Krieger und da du dich nun hier befindest fordere ich dich zum Duell!“
„Willst du wirklich schon sterben, Junge?“, fragte Karlyn ihn, immer noch ruhig.
„Ich wurde geboren um zu sterben!“
„Jaja……rede keinen poetischen Blödsinn…..sprich lieber dein letztes Gebet!“
„Karlyn warte dieser junge Mann ist…“
„Ruhe…..!“, sagte Karlyn harsch zu Sinsia und zog seine Axt.
Die Elementium – Klinge glänzte schwarz und vibrierte leicht.
Der junge Mann verbeugte sich kurz und richtete dann sein Schwert in Richtung Karlyn.

Blitzschnell griff der Mann an.
Er hieb auf Karlyn ein doch dieser blockt den Angriff ab und schlug mit der Axt zu.
Der Mann wich aus doch die Klinge traf ihn am Arm.
Das Elementium fuhr durch die Rüstung und schnitt den Mann am Arm auf.
Dieser startete wütend einen Gegenangriff und versuchte durch stechen mit dem Schwert Karlyn zu treffen.
Doch dieser blockte jeden einzelnen Angriff ab.
Und für jeden Schlag den der junge Mann ausführte bekam er zwei zurück.
„Gib jetzt auf Junge……..oder ich kann für nichts mehr garantieren!“, meinte Karlyn zornig.
Doch das Reden lenkte ihn ab und der junge traf ihn in die Schulter.
Die Klinge prallte zwar an der Rüstung ab, doch er hieb gleich nochmal ein zweites zu und traf genau zwischen das Schulterstück der Rüstung und den Oberarmschutz.
Karlyn wurde immer wütender und ein roter Mantel des Zorns legte sich über seine Gedanken.
TÖTEN…..das war es was er wollte.
Mit enormer Wucht hieb Karlyn auf den Jungen ein.
Dieser hatte Schwierigkeiten sein Schwert festzuhalten, da Karlyn mit ganzer Kraft auf ihn einschlug.
Plötzlich schlug er dem Mann das Schwert aus der Hand und hieb kurz darauf nochmal zu.
Er traf den Jungen in der Schulter und die Klinge der Axt durchtrennte das Schlüsselbein.
Der Junge schrie auf und sackte zu Boden.
Das weiße Hemd, welches er unter der Rüstung trug färbte sich langsam rot.
„Wieso? Wieso wolltest du mit mir kämpfen?“, fragte Karlyn während er langsam auf ihn zuging.
„Der letzte Zwerg……der hier durchging……tötete meinen….Großvater! Er trug die….gleiche Rüstung wie…du! Ich habe trainiert…..um ihn zu rächen……genauso wie es mein…..Vater auch getan hat!“
„Tja, das ist schade für dich! Aber gegen einen Zwerg kann man ihm Nahkampf nicht gewinnen!“
„Nun gut, dann töte ich dich……halt mit Magie!“
Karlyn schaute ihn fragen an, doch schon spürte er einen enormen Wind aufkommen und Blitze schossen aus den blutigen Händen des Mannes.
Die Blitzte trafen die Rüstung und tanzten darauf herum.
Karlyn spürte ein leichtes Kribbeln doch keine Schmerzen.
Langsam ging er auf den Jungen zu, denn er konnte sich nicht schneller bewegen! Es war als ginge er durch ein Moor oder sehr tiefen Schnee!
„Was……wieso stirbst du nicht?“, rief der Junge verzweifelt.
Karlyn antwortete erst gar nicht sondern schlug nur mit seiner Axt zu.
Schnell durchtrennte die Klinge den Hals des Jungen und der Kopf fiel zu Boden.
Kurz bevor er am Boden aufschlug hörte er den Jungen noch etwas sagen: „Verflucht seist du….Karlyn!“
Der aufgerichtete Körper erschlaffte und kippte zur Seite während aus seinem Halsansatz Blut spritzte.

Sinsia war unterdessen von ihrem Pferd gestiegen und saß nun mit großen Augen am Boden!
Sie hatte Tränen in den Augen und sah ängstlich zu Karlyn hinüber.
„Warum? Warum hast du ihn getötet?“
„Er hat mich herausgefordert!“, sagte Karlyn, als wäre es das natürlichste auf der ganzen Welt.
Er ging zu seinem Widder und nahm sich eine Flasche mit Wasser.
Schnell wusch er sich das Blut vom Körper und gab dann den Rest Nestragon zu trinken der die ganze Zeit still auf Karlyn´s Taschen gewartet hatte.
Karlyn streichelte ihn schnell und stieg dann wieder auf seinen Widder.
Sinsia saß immer noch völlig aufgelöst am Boden und weinte.
„Steigt ihr jetzt endlich auf euer Pferd? Wir müssen weiter!“
„UND IHN HIER LIEGEN LASSEN??“
„Er wollte es so!“
„Aber……aber……“ Sie konnte den Satz nicht vollenden, da sie von Weinkrämpfen geschüttelt wurde.
„Kein Aber!“
„Aber wieso konnte er dir mit Magie nichts anhaben?“
„Das liegt an meiner Rüstung! Elementium macht immun gegen Magie! Es tut zwar ein bisschen weh, kann mich aber nicht töten!“
„Oh nein……du wirst uns alle töten!“
„Was meinst du?“
„Du bist ein besserer Kämpfer als alle unsere Wachen und bist immun gegen unsere Magie! Und du willst den Hals Ring loswerden und ich bin mir sicher, dass du dafür töten würdest!“
„Sinsia! Hör mir zu…..ich werde mich vermutlich eines Tages vom Hals Ring befreien und ja ich werde jeden töten der mir in die Quere kommt, aber wenn du mir dabei hilfst den Ring loszuwerden, dann verschone ich dich und jeden anderen auch der mir hilft und mir keine Schmerzen mit dem Ring zufügt!“
„Ach….jetzt zwingst du mich dir zu helfen!“, sagte Sinsia etwas ruhiger.
„Wenn du meinst! Und jetzt steige auf dein Pferd und komm mit!“
„Was ist mit dem Jungen?“
„Er ist hier gut aufgehoben! Bald wird sein Geist seinen Körper wieder bewohnen und als Untoter zurückkehren!“, meinte Karlyn und grinste.
„Woher willst du das wissen?“
„Wir sind hier auf einem Pass der Toten! Hier lebt alles!“
Sinsia schaute ihn, immer noch mit glasigen Augen an und stieg dann auf ihr Pferd.
Langsam ritt sie los und schon bald galoppierten die beiden wieder dahin.


Derzeitiger Wörterstand: 10.196 Wörter

Der nächste Teil ist da!
Much Fun damit!!


Kapitel 14


Nach einiger Zeit kamen sie wieder zu einer Klippe, doch dieses Mal gab es keinen Weg woanders hin.
Überall um sie herum befanden sich Abhänge oder spitzte und hohe Felsen.
„Hier ist es!“, verkündete Sinsia fröhlich.
„Wo?“
„Warte einen Moment!“

Plötzlich begann die Erde zu beben und der Boden spaltete sich.
Langsam tauchten zwei Portale auf.
Das eine bestand aus Obsidium und das andere aus Khorium.
Man konnte dazwischen zwar durchsehen, jedoch war alles dahinter verschwommen.
„Jetzt müssen wir uns entscheiden!“, meinte Sinsia und ging auf eines der Portale zu.
„Was glaubst du Karlyn?“
„Nehmen wir das aus Obsidium!“
„Woher weißt du, dass das Obsidium ist?“
„Ich bin ein Zwerg…..ich weiß alles über Erze, genauso wie ich schmieden kann und kämpfen……das ist es was einen Zwerg ausmacht!“
„Nun gut…..es ist deine Entscheidung!“
Karlyn ging näher an das Portal heran und spürte einen leichten Sog.
Als er noch ein Stück näher ging wurde der Sog stärker und Nestragon versteckte sich hinter Karlyn´s Rücken.
Er knurrte leise und schaute nur leicht hinter der Schulter hervor.
Sinsia ging hinter Karlyn und streichelte Nestragon um ihn zu beruhigen.
Karlyn machte ein paar Schritte mehr und plötzlich begann sich die Welt um Karlyn zu drehen.
Alles verschwamm und Sinsia löste sich auf.
Nestragon schrie auf und klammerte sich an Karlyn´s Rüstung.
Karlyn drehte sich mit dem Sog mit und spürte wie ihm schwarz vor Augen wurde……

Langsam öffnete Karlyn die Augen und spürte Gras in seinem Gesicht.
Es kitzelte und es wehte ihm eine leichte, lauwarme Brise durch die Haare.
„MOMENT! Haare?“, dachte sich Karlyn plötzlich panisch…. „wo ist mein Helm!“
Schnell richtete er sich auf und schaute sich um.
Er lag auf einer Lichtung in mitten eines Waldes.
Es war kein düsterer Wald wie jene Wälder die er kannte.
Es war ein friedlicher Wald.
Vögel zwitscherten, die Bäume bewegten sich leicht im Wind und das Gras war saftig und grün.
Neben Karlyn lagen sein Helm und seine Axt.
Er hob beides erleichtert auf und setzte sich seinen Helm auf.
Seine Axt ließ er allerdings in der Hand da er Schwester Sinsia noch nicht gesehen hatte.

Plötzlich raschelte es hinter ihm und er drehte sich blitzschnell um, da er dachte das sich hinter ihm ein Tiger oder Löwe befand.
Doch es war nur Schwester Sinsia.
„Im anschleichen seid ihr wohl nicht so gut!“, lachte Karlyn und ging zur Schwester die sich in einem Gebüsch verfangen hatte.
„Haha! Sehr witzig! Hilf mir lieber, anstatt hier blöd herumzureden!“
Karlyn packte ihre Hand und zog sie nach oben.
Ihr Kleid riss leicht ein doch Sinsia bemerkte das gar nicht.
„Sie wirkt noch glücklicher als vorher“, stellte Karlyn interessiert fest und schaute Sinsia stirnrunzelnd an.
Diese drehte sich zu ihm und fragte „Was?“
Doch es war kein herablassender Tonfall wie sie es sonst meistens sagte, sie sagte es nett und freundlich.
„Ihr habt noch ein paar Blätter ihm Haar!“
„Ach….ist doch egal, ein bisschen Natur tut jedem gut!“
„Und euer Kleid ist eingerissen!“
„Egal…..das kann man ja wieder richten lassen!“
Karlyn bekam vor Staunen den Mund nicht mehr zu.
Die ganze Reise über hatte sich Sinsia über irgendetwas beschwert und jetzt ist sie plötzlich ganz ruhig.
„Anscheinend haben wir das richtige Portal erwischt….oder? Ihr seht nämlich so glücklich aus!“
„Nein…..wir haben das falsche erwischt! Es hat uns hier in den Wald gebracht, da es hier Gefahren gibt, die schlimmer sind als alles was du dir vorstellen könntest!“
„WoW…..wie nett von dem Portal!“, meinte Karlyn sarkastisch und schulterte die Axt… „können wir dann!“
„Sicher….!“, meinte Sinsia und riss sich aus ihren Gedanken los.
Gemeinsam gingen sie in den Wald hinein.
Sinsia meinte nur sie kenne die richtige Richtung!

Kapitel 15

Nach einigen gefühlten Stunden meinte Karlyn zu Sinsia: „Und was wird uns noch alles begenen?“
„Ich weiß es nicht! Möglicherweise riesige Fleischfressende Pflanzen, schreckliche Monster oder irgendetwas Tödliches!“
„Na toll!“

Wenig später kamen sie auf eine Lichtung.
In der Mitte der Lichtung lag ein Stein und auf diesem Stein saß eine Frau.
Sie schaute die beiden nicht an sondern hielt den Kopf gesenkt!
Soweit Karlyn sah, hatte sie rote Haare und hatte sich das Gesicht angemalt.
Sie trug einen Mantel deshalb konnte er nicht mehr von ihr sehen.
„Hallo Reiter!“, meinte die Frau.
„Oh nein…..!“, meinte Sinsia leise und ging zwei Schritte zurück.
Die Frau stand auf, immer noch den Blick gesenkt und ging zu Karlyn.
„Wieso bist du hier?“
„Weil man mich gezwungen hat!“
„Das glaub ich nicht……du bist aus einem anderen Grund hier!“
Die Frau war zwar um einiges größer als er, trotzdem versuchte sie sich kleiner zu machen, damit er ihr Gesicht nicht sah.
„Damit ich ein Reiter werde!“
„Ahja, aber weißt du……der große Aldra, unser aller Gott hat unseren Priestern gesagt, es wird ein Zwerg kommen und es wird ein Reiter sein und er MUSS die Prüfung der Klingen bestehen damit er weiter darf!“
„Was ist das für eine Prüfung? Und wer ist dieser Aldra? Noch nie von ihm gehört!“
Die Frau antwortete nicht, stattdessen hob sie die Hand und zeige hinter die beiden.
Hinter Sinsia und Karlyn standen mindestens 30 Männer und Frauen in schwarzen Roben und alle hielten ein Schwert in der Hand.

„Was soll das? Wollt ihr mich etwa umbringen?“, fragte Karlyn gelassen.
„Wenn es sein muss!!“
„Ich warne euch……wenn es zum Kampf kommt werde ich keinen verschonen!“, rief er den Kriegern zu.
Doch diese schienen keine Angst vor ihm oder seiner Axt zu haben.
Sie stellten sich alle um ihn im Kreis auf und Sinsia ging aus dem Kreis heraus.
„Hey, wo wollt ihr hin?“, rief ihr Karlyn zu.
„Ich kann und darf dir dabei nicht helfen!“
„Na toll….“, brummte Karlyn und griff verstärkte seinen Griff an der Axt.
„Möge die Prüfung beginnen!“, meinte die Frau die jetzt den Kopf Richtung Himmel hob und etwas in einer anderen Sprache rief.
Die Krieger in den Roben verbeugten sich vor Karlyn und machten sich zum Angriff bereit.
Plötzlich griffen 4 an.
Von allen Seiten kamen sie auf ihn zu.
Sie waren schnell……sehr schnell! Doch nicht schneller als Karlyn´s Axt.
Doch Karlyn war klar, dass nicht er kämpfte, sondern der letzte Drachenreiter von Ironforge.
Zumindest sein Geist steckt noch in der Rüstung.
Karlyn hielt die Axt nur fest.
Blitzschnell kontert er die Angriff und verletzte die vier Krieger gerade so, dass sie nicht sterben würden, aber auch so stark, dass sie nicht mehr kämpfen konnten.
Und schon kamen die nächsten 4.
Dieses Mal erwischte einer Karlyn in der Schulter.
Genau an die Stelle, wo ihn der Junge Schwertkämpfer verletzt hatte.
Karlyn´s Zorn stieg.
Er bemerkte kaum, dass er sich wieder in den Blutrausch begab.
Bei diesen 4 Kriegern, begnügte er sich nicht mit Verletzungen, nein er wollte sie töten!
Schnell wich er einem Angriff aus und trennte in blitzschnell den 1. Wirbel vom Rest der Wirbelsäule.
Der Krieger schrie auf und fiel zu Boden, wissend, dass er bald sterben würde.
Plötzlich hörte er hinter sich etwas Leises rauschen.
Schnell drehte er sich um und sah, dass ein Krieger auf ihn zukam.
Doch der Krieger war ganz still, es musste der vorherige Drachenreiter gewesen sein, der ihn gewarnt hat.
Schnell duckte sich Karlyn und schnitt dem Krieger den Bauch auf.
Innereien klatschten auf den Boden auf, doch Karlyn machte ungestört weiter.
Die nächsten paar Krieger kamen angestürmt.
Sie bewegten sich schon etwas schneller als die davor, offenbar wussten sie, was ihnen sonst blühte, wenn sie zu Langsam waren.
Doch Karlyn war schneller.
Mit einem Schlag durchtrennte er die Köpfe der beiden Krieger.
Deren Körper schlugen auf den Boden auf und Blut spritzte in Massen aus den offenen Adern.
Die nächsten Schwertkämpfer starben genauso schnell, wenn nicht sogar schneller.
Ein paar Schnitte hier ein paar hiebe dar.
Nach relativ kurzer Zeit waren nur mehr Karlyn, Sinsia und die Frau in der Robe da.

Die Frau sank zu Boden und meinte nur: „Ihr seid ein wahrer Reiter! Geht nun bitte weiter und erfüllt eure Pflicht!“
„Ich habe euch gewarnt!“, meinte Karlyn und stieg wieder auf seinen Widder.
Schwester Sinsia stieg ebenfalls auf ihr Pferd und die beiden ritten los.
Während der nächsten Stunde zitterte Sinsia am ganzen Körper.
„Was ist los?“, fragte Karlyn sie.
„Du….du……du hast gerade 30 der besten Schwertkämpfer getötet!“
„So gut waren sie auch nicht!“
„Doch……..einer von ihnen kann 50 unserer Wachen töten ohne sich selber zu verletzten! Doch du….du hast sie getötet wie eine Herde Schafe……!“
„Sie waren halt zu langsam!“, meinte Karlyn.
„Naja….wie du meinst! Lass uns nun zum Palast reiten, ich vermute, dass der Palast ganz in der Nähe liegt!“
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Alt 27.01.2011, 23:06   #10
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AW: Blood of War

Hier sind die nächsten Zwei Kapitel! Sry, dass es so lange gedauert hat!


Kapitel 16

Sinsia hatte Recht und nach gut einer Stunde erreichten sie den Waldrand.
„Wir sind da………das hier ist der Palast der Flammen!“
„Nicht schlecht……aber das dauert ja nochmal mindestens eine Stunde bis wir dort sind…..!“
„Na und? Es ist eine schöne Umgebung!“
Karlyn schaute sich um.
Der Wald befand sich anscheinend auf einem Hügel, da es vor ihnen schräg hinunter ging.
Aus dem Wald kommt ein Fluss heraus, welcher in einen See mündet.
Der Fluss tränt anscheinend die bewaldete Gegend von der Bewohnten Gegen.
Ziemlich nah am Wald und am Fluss befand sich eine riesige Stadt.
Sie war mindestens so groß wie Stormwind, hatte allerdings keine Mauer.
Dahinter ragte ein riesiger Palast in die Höhe.
Die Mauern waren mindestens doppelt so hoch wie die von Stormwind.
Das alles lag im Osten vom Fluss.
Im Westen hingegen gab es nur Weide und dahinter einen dunklen Wald.
„Dort darfst du niemals hinein! Verstanden?“, sagte plötzlich Sinsia scharf, als sie merkte, dass er auf den Wald schaute.
Karlyn nickte und die beiden machten sich auf den Weg in die Stadt, zu der man von der einen Seite des Flusses nur über eine einzige Brücke drüber kommt.

Die Straßen der Stadt waren voller Menschen.
Überall waren Verkäufer und Geschäfte.
Daneben standen Ausrufer und Wachen. Die Wachen blockierten Teile der Wege, weshalb die Menschen nur schwer vorbei kamen.
Trotzdem machten sie alle Platz für Schwester Sinsia und ihn.
Jeder wich vor ihr zurück und verbeugte sich vor ihr.
Die Wachen ließen sie passieren, egal wie sie ging.
Die Menschen flehten um Erlösung und Gesundheit.
Karlyn wusste nicht so ganz was das alles sollte, doch er wollte in so einem Moment der Schwester keine Fragen stellen.
Schwester Sinsia war ganz in ihrem Element.
Sie hatte eine emotionslose Mine aufgesetzt und sagte zwischendurch immer zu den Menschen am Straßenrand: „Der Schöpfer vergibt euch! Das Licht wird euch erlösen!“ und anderer solcher Redewendungen.
Offenbar waren die Menschen in der Stadt sehr gläubig und verließen sich ganz auf ihren Gott!
Es dauerte einige Zeit bis sie den Palast erreicht hatten, da sie nicht galoppieren konnten und die Straßen sehr verwinkelt waren.

Als sie bei der Brücke angekommen waren die über den Burggraben führte versperrten ihnen zwei Wachen den Weg.
„HALT! Wer seid ihr?“, fragte die linke Wache.
„Ich bin Schwester Sinsia.....und ihr wagt es mir den Weg zu versperren? Wer seid ihr überhaupt? Und was ist das für ein Wappen, was ihr auf der Brust tragt?“
„Wir sind Wachen des Imperiums und haben die Aufgabe die Schwestern und die Reiter im Palast zu bewachen!“
„Lass uns lieber durch, Junge! Ich habe keine Zeit zu verlieren, ich will den Hals Ring los werden und wenn du uns nicht durchlässt muss ich durch dich durchgehen.
Karlyn fasste an den Griff seiner Axt und spürte wie der Zorn in ihm aufstieg.
„Na gut.....ihr dürft durch! Aber wir werden dem Propheten melden müssen, dass ihr hier wart! Wenn er euch nicht kennt, müssen wir euch töten, Schwester!“
Noch bevor die Wache den Satz fertig gesprochen hatte, hatte Karlyn seine Axt gezogen und hielt sie der Wache vor die Kehle.
„Du wagst es uns zu drohen?“, fragte Karlyn finster.
Die Wache begann leicht zu zittern, als sie merkte, dass die Axt durch die Rüstung durch schnitt.
„Nein.....keines Wegs Herr Zwerg.....bitte gehen sie durch!“
„Geht doch!“, meinte Karlyn und ging durch das Tor zum Palast.

Sinsia führte ihn durch eine große Türe und durch viele verwinkelte Gänge bis hin zu einem großen Saal.
Im Saal standen viele hundert Frauen und dazwischen Jungen in Roben und einfachen Kleidungstücken.
Niemand trug eine Rüstung oder eine Waffe.
Kurz nachdem Sinsia und er den Raum betreten hatten, kamen drei Frauen, Schwestern wie er vermutete auf die beiden zu.
„Schwester Sinsia! Endlich seid ihr zurück!“, meinte die eine glücklich.
„Schwester Aurelies, Schwester Raminella und Schwester Teresa! Ich bin so froh euch zu sehen!“
„Und? Wo ist er?“, meinte Schwester Aurelie.
Sinsia deutete auf Karlyn, „Das ist er!“
„WOW! Ein Zwerg!“, meinte Raminella staunend.
„Und er ist auch schon etwas älter als die anderen!“, meinte Aurelie.
„Wie alt bist du denn?“, fragte Teresa.
„18!“, brummte Karlyn.

„LIEBE SCHWESTERN UND SCHÜLER!“, rief Aurelie plötzlich, „DER NEUE REITER IST EINGETROFFEN!“
Alle im Saal drehten sich zu ihnen um.
Dann begannen sie zu jubeln und zu applaudieren.
Teresa bat sie um Ruhe und meinte dann: „Bitte, begrüßt….wie heißt du eigentlich?“, fragte sie Karlyn.
„Karlyn…“
„Bitte begrüßt mit mir KARLYN!“
Sie winkte ihm und deutete ihm somit, er solle nach vorne kommen.
Er machte ein paar Schritte nach vorne und schon begann die Menge wieder zu jubeln.
Karlyn stelle den Kopf seiner Axt auf den Boden und stützte sich damit ab.
Dann schaute er sich die Menschen nochmal genauer an.
Alle Jungen trugen einen Hals Ring…..genauso wie er.
Die Frauen waren anscheinend alle Schwestern.
Es schien keine Kleidervorschrift zu geben. Die einen trugen rote Roben, andere blaue Hemden, andere wiederum trugen Kleidung die eines Königs würdig war.

Er bemerkte eine Frau die mit strahlendem Lächeln auf ihn zukam.
Sinsia stellte sich neben Karlyn und beobachtete mit ihm, wie das Mädchen auf sie zukam.
Sie brauchte relativ lange, da sie sich durch die Menschenmenge durchdrängen musste.
Als sie schließlich bei den beiden angekommen war verbeugte sie sich vor Schwester Sinsia und sagte höflich: „Ich Grüße euch, Schwester Sinsia! Mein Name ist Novizin Jamila, ich wurde ausgewählt, den neuen Reiter zu beschützen und zu unterrichten!“
„Ich brauche keinen Aufpasser…..ich bin doch kein kleines Kind mehr!“, flüsterte Karlyn, jedoch so leise, dass nur Sinsia es verstand.
Sie lächelte leicht und meinte dann zu Jamila: „Ich glaube ich kenne dich! Es freut mich, dass du dich so gut entwickelt hast und nun bald eine Schwester werden kannst! Ich übergebe dir nun Karlyn, doch ich muss dich noch warnen, er kann manchmal sehr stur sein!“
„HEY!“, beschwerte sich Karlyn.
Sinsia redete einfach weiter und ignorierte seine Bemerkung.
Nach einigen Minuten wendete sich Jamila an ihn und meinte: „Nun denn…. Es freut mich sehr deine Bekanntschaft zu machen, Karlyn! Aber ich muss dir leider deine Axt abnehmen! Waffen sind nur auf den Übungsplätzen erlaubt!“
Sie wollte nach der Axt greifen doch bevor sie den Griff berühren konnte, packte sie Karlyn am Handgelenk und zog sie zu ihm heran.
„Du kriegst meine Axt……wenn ich nicht mehr atme!“
Jamila schaute ihn mit großen Augen an und danach schaute sie zu Sinsia.
Diese schüttelte warnend den Kopf.
„Na gut….reden wir später darüber!“, meinte Jamila „Wir haben ein großes Festessen für dich zubereitet! Komm… ich führe dich in den Speisesaal!“
„Ich habe keinen Hunger…bring mich lieber in mein Zimmer!“

Kapitel 17

Während sie ihn durch die verwinkelten Gänge führte sprach sie kein einziges Wort.
Offenbar hatte er sie mit seinem Tonfall verärgert, aber das war ihm egal.
Nach einer guten viertel Stunde kamen sie endlich bei seinem Zimmer an.
„Bitte schön, hier ist dein Zimmer!“
„Danke…“, brummte er und ging dann in das Zimmer hinein.
Sie folgte ihm, obwohl er versuchte sie aufzuhalten, doch es half nichts, sie ging mit ihm in sein Zimmer.
„Nett!“, meinte Karlyn und schaute sich im Zimmer um.
Es war sehr groß, größer als das ganze Haus seines Vaters.
Gegenüber von der Tür befand sich ein Balkon mit Blick in den Hof und auf die Felder und Berge am Horizont.
In der Mitte des Raumes stand ein großer Tisch. Auf dem Tisch stand eine silberne Schüssel, voll mit Silbermünzen und daneben eine größere, goldene Schüssel, voll mit Goldmünzen.
Selbst wenn er sein Leben lang gearbeitet hätte, nie hätte Karlyn so viel Gold verdient.
„Der Palast zahlt dir alles! Du kannst jederzeit runter in die Stadt gehen und dir was kaufen! Wenn die Schüsseln leer sind, füllen sie sich automatisch wieder nach! Es sind so zu sagen magische Schüsseln!“, erklärte ihm Jamila und grinste.
„Und wo soll ich schlafen?“
„Ruhig….dazu kommen wir noch! An den Wänden stehen Schränke, in manchen kannst du deine Kleidung aufhängen, in den anderen Waffen, Rüstungen oder magische Utensilien sammeln!“
Karlyn ging zu einem Schrank und schaute hinein.
Drinnen lagen viele, prächtige Kleider, alle in seiner Größe.
„Und wo soll ich schlafen?“, wiederholte Karlyn gelangweilt.
„Hier hinten im Eck, hier ist eine Tür, sie führt zum Schlafzimmer!“
Karlyn öffnete die Tür und ging ins Schlafzimmer.
Das Schlafzimmer war nicht ganz so groß wie der andere Raum, aber besaß ebenfalls einen Balkon mit Blick auf ein Meer, oder einen großen See.
Die Hälfte des Raumes war ausgefüllt mit einem großen Bett.
Das Bettgestell war kunstvoll verziert und mit Gold und Diamanten bestückt.

„Hier kannst du schlafen! Und die Tür gegenüber vom Bett führt dich ins Badezimmer! Dort kannst du dich waschen! Die Zimmermädchen werden dafür sorgen, dass du ständig warmes Wasser zu Verfügung hast!“, erklärte ihm Jamila und führte ihn dann wieder zurück in das große Zimmer.
„Die Zimmermädchen werden dir auch jeden Morgen Frühstück bringen und es hier auf den Tisch stellen! Hast du irgendwelche speziellen Wünsche für dein Frühstück? Wenn ja, werde ich es sofort den Zimmermädchen sagen!“
„Ich hätte gerne zwergisches Bier zum Frühstück!“
„WAS? Bier zum Frühstück?“
„Genau!“
„Na gut…..wenn es dein Wunsch ist, sei er dir nicht verwehrt! Dir soll es hier an nichts mangeln! Es wird zwar etwas schwer an das zwergische Bier heran zu kommen, aber ich glaube es gibt eine Zwergen Brauerei ganz in der Nähe!“, überlegte Jamila und ging dann zu einem der Kästen.
„Willst du nicht deine Rüstung ablegen und sie gegen etwas Gemütlicheres tauschen?“
„Ich lege niemals meine Rüstung ab! Und könntet ihr jetzt bitte gehen? Ich bin müde!“
„Aber….“
„Kein Aber!“, sagte Karlyn streng und packte sie dann am Arm „gute Nacht, Jamila!“
Mit diesen Worten öffnete er die Türe, stieß sie nach draußen und schlug die Türe zu.
Er wartete einen Moment lang und schaute dann am Gang nach…..niemand war zu sehen.
Dann schloss er die Tür wieder und ging auf den Balkon.
Er betrachtete die riesige Stadt und schaute auf die Hügel und die Felder.

Plötzlich klopfte es an seiner Tür.
„Vielleicht geht sie wieder wenn ich nicht antworte….“, überlegte Karlyn.
Dann klopfte es wieder, dieses Mal allerdings etwas stärker.
Dann hörte er plötzlich Sinsia´s Stimme: „Lass mich rein Karlyn! Bitte!“
Langsam ging er zur Türe und öffnete diese, „Was wollt ihr?“
„Mit dir reden!“
„Worüber?“
„Über dich und den Palast! Ich habe dir noch nicht alles erzählt!“
„Na gut, was gibt es noch zu wissen?“, meinte Karlyn interessiert und bot der Schwester einen Sessel an.
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