Thema: Steet 2
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Steet 2. Drei Tage in Eisenschmiede Ich hatte es mir in einem schweren Holzstuhl bequem gemacht und wartete. Genau gegenüber des Auktionshauses wollten wir uns treffen, besser hier als im Wald hatte er gesagt. Wo viel Schafe umherirren, fällt ein Wolf weniger auf als unter seinesgleichen. Ich ...
Du bist noch kein Mitglied?
Mitglieder sehen keine störende Werbung und können alle Funktionen des Forums nutzen. Die Registrierung ist kostenlos und es ist keine Bestätigung deiner E-Mail Adresse erforderlich! Schließe dich rund 260.000 Mitgliedern an und sei Teil des größten, deutschen World of Warcraft Forums!
Alt 17.10.2011, 14:10   #1
Level 5
 
Avatar von Steet
 
Fraktion: Allianz
Realm: Die Aldor
Rasse: Zwerge
Klasse: Jäger
 
Beiträge: 13

Steet 2

Drei Tage in Eisenschmiede

Ich hatte es mir in einem schweren Holzstuhl bequem gemacht und wartete.
Genau gegenüber des Auktionshauses wollten wir uns treffen, besser hier als im Wald hatte er gesagt. Wo viel Schafe umherirren, fällt ein Wolf weniger auf als unter seinesgleichen.
Ich wartete schon seit dem Morgen auf Balthasad, den Abgesandten des Bischofs
und schnitzte mir zum Zeitvertreib Pfeile aus Ebenholz,
welches ich zuvor von einem Langohr gegen Erze eingetauscht hatte. Auch Barney spürte meine Unruhe. Drei Tage war ich hierher gereist, nur um zu erfahren warum sie mich suchten. Ich hasste den Kreuzzug, er war mir lästig geworden, zu viele Fragen, zu viele Aufsehens wegen unwichtigen Dingen.
Langsam wurde ich ungeduldig. Jemand näherte sich der Tür, Barney mein treuer Gefährte knurrte. "Haltet euren Bären im Zaum" zischte jemand ärgerlich, "Und nehmt eure Füße vom Tisch, ihr seid in den heiligen Hallen von Eisenschmiede".

Barney richtete sich vor unserem Besucher zu seiner vollen Größe auf. er überragte den Zwerg in Leinengewändern um das Doppelte.
"Ihr solltet euch lieber kurz fassen und euch hier nicht aufspielen, Barney und ich sind schon den ganzen Tag hier in euren Hallen ohne den freien Himmel über uns zu sehen. Das Essen aus dem Gasthaus kann nicht wirklich als solches bezeichnet werden und das Bier ist auch nicht mehr als eine bittere Plörre."
Der Zwerg starrte mich wortlos an.

"Nun sagt schon, was will euer Bischof von mir? Meine Tage als Söldner des scharlachroten Kreuzzuges sind schon lange vergangen"
"Barney, troll dich, lass den Priester sprechen".
"Ihr seid unsere letzte Rettung Thibaz, hört mich an"
Ich lehnte mich zurück und kraulte Barney am Kopf.

Balthasad rückte näher an mich heran, und sprach sehr leise, fast flüsterte er: "Steet, erinnert ihr euch noch an die Zeiten in Kharanos?"

Ich erstarrte, mein Blick wurde eisig.
Kharanos, Heimat und eisige Hölle zugleich. Bilder und Wortfetzen kamen mir in den Sinn, aus der Zeit, als ich mein Elternhaus verließ um in Azeroth ein wahrer Jägersmann zu werden.


Kharanos

Ich war gerade erst angekommen in Kharanos und hatte mich im Gästehaus einquartiert als die Schlotternächte begannen. Das war ein lustiges Treiben, Bier, Weib und Gesang, das war ganz nach meinem Geschmack. Ich feierte mit den Dorfbewohnern die ganze Nacht und hatte am nächsten Mittag einen ganz schönen Schädel auf, wenn ihr wisst was ich meine. Ich war schon lange unterwegs , fast 10 Monate und hatte eine Menge Aufträge für die Dorfbewohner, aber was ich jetzt vor dem Gasthaus sah, hatte ich noch nicht gesehen. Ein riesiger Bär, mitten in Kharanos und keiner der Bewohner floh.
Ich muss noch rauschig sein,
dachte ich bei mir, als mich ein Zwerg in prächtiger Kettenrüstung ansprach: "Entspannt euch junger Jäger, Beatrix tut nichts, die will nur spielen." Nachdem ich mich beruhigt hatte, setzte ich mich mit Barney dem Jäger ins Gasthaus auf einen Humpen Donnerbier.
" Ihr habt keinen Begleiter?" Er lachte. Ich sah ihn ungläubig an.
"Folgt mir Thibaz, ich werde euch zum erfahrensten Jäger des Dorfes bringen.
Er wird euch lehren ein Tier zu zähmen und Seite an Seite mit ihm zu kämpfen."


Grif Wildherz

Als wir aus dem Gasthaus ins Freie traten, zeigte Barney auf einen Zwerg, der auf der anderen Straßenseite auf einer leichten Anhöhe stand.
"Dort steht Grif Wildherz, er ist der erfahrenste Jäger hier in Kharanos und wird dir bestimmt weiterhelfen. Ich muss jetzt weiter, wir gehen in den Geschmolzenen Kern mit ein paar Freunden".
"Habt Dank, ich werde mich an ihn wenden, aber was zum Henker der Geschmolzene Kern?"
Barney lachte. "Das ist eines der gefährlichsten Gebiete in Azeroth, Höhlen, voll mit Monstern und heiß brodelnder Lava!"
Seine Augen glänzten und er zeigte mir seine prächtige Zweihandaxt "Aber dort gibt es auch solche Schätze zu holen und Gold viel Gold, also lohnt es sich manches mal doch"
Er klopfte mir auf die Schulter "Ihr werdet selbst einmal dort hingehen, aber das liegt noch in ferner Zukunft" "Und geht niemals alleine dorthin, das wäre euer sicherer Tod"
Ich bedankte mich nochmal bevor er auf seinen Reitwidder stieg und ging auf Grif Wildherz zu.


Die Bestie

„Ich habe euch schon erwartet Steet, eure Taten eilen euch voraus“
“Na dann will ich mal hoffen das es nur die Guten sind.“
„Ihr seid mir ein rechter Zwerg und ich denke ihr seid jetzt bereit euch euren Begleiter zu holen, aber vergesst nicht, er sucht euch aus nicht ihr ihn! Um herauszufinden welcher Begleiter zu euch passt, macht folgendes. Ich gebe euch hier etwas von meinem magischem Tierfutter und ihr versucht damit eine der wilden Bestien da draußen zum Freund zu gewinnen. Ihr werdet sehr schnell merken, welche davon euch gut gesinnt ist und welche nicht.

Ich machte mich auf dem Weg vor das Dorf, denn die dort herum streifenden Eber waren sehr stark und ihre Hauer waren lang und spitz. Als ich einen erblickte legte ich das Futter aus und wartete.
Der Eber kam in meine Richtung und beschnupperte das Futter. Er sah mich an und ging an mir vorbei, das Futter ließ erstehen. Einige 100 Meter weiter sah ich ein wunderschönes junges Schneeleopardenweibchen. Die Katzen sollen ja wahre Killer sein mit ihren scharfen Krallen. Ich pirschte mich vorsichtig heran. Aber da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Katzen waren nicht nur wahre Meister darin sich lautlos an ihre Beute heran zu schleichen, sie hatten auch einen ausgeprägten Geruchssinn. Ich war ca. 150 Meter von ihr entfernt als Sie ruckartig den Kopf in meine Richtung drehte. Ein heiseres Knurren war zu hören und schon spurtete sie auf mich los.
Jetzt hieß es, die Beine in die Hand nehmen. Sie kam immer näher, noch ein paar Meter und ich hatte es fast bis zur Straße geschafft. Da wischte Sie nach mir. Ihre Pranken durchtrennten den Riemen meines Munitionsbeutels, er fiel in den Schnee.
Noch ein paar Meter. Nur noch ein paar Meter, bis ich die auf den Straßen patrouillierenden Wachen auf mich aufmerksam machen konnte.
Da tauchte plötzlich vor mir ein riesiger Schatten auf, der mich um das doppelte meiner Größe überragte.


Lauf Steet, lauf!

Eine große schwarze Tatze raste auf mich zu. Bevor ich reagieren konnte wischte dieser Hüne rechts an mir vorbei und traf die Schneeleopardin empfindlich an der Schnauze. Sie jaulte schrill auf und suchte das jäh das Weite.
Na prima. Erst die Leopardin und jetzt ein riesiger schwarzer Bär, ich kam heute wirklich vom Regen in die Traufe. Der Bär knurrte und trottete auf mich zu. Sein Körper bäumte sich auf, ich wusste jetzt ist es um mich geschehen. Er sprang auf mich zu und begrub mich schier unter seinem wuchtigen Körper.

Ich war wie zu einer Steingestalt erstarrt, da fing der Bär auf einmal an mir über das Gesicht zu lecken. Er vergrub seine riesige Schnauze in meiner Tasche und fraß gierig die letzten Krümel des Futters das ich von dem Jägerlehrer bekommen hatte. Als die Tasche leer war, setzte er sich neben mich und schmiegte seinen Kopf gegen meinen Bauch.
Hossa! Ich verstand. Das sollte mein Begleiter sein. Ein schwarzer Bär, groß, stark und immer bereit gleich ganze Horden von Gegnern zu beschäftigen seinen mächtigen Pranken.

Erleichtert und auch ein wenig stolz ging ich zurück zu Grif Wildherz und präsentierte ihm meinen Weggefährten.
„Ein Bär hat euch erwählt, das ist gut sehr gut. Ein würdiger Gefährte für einen Zwerg.
Wir werden uns bestimmt noch wiedersehen. Habt ihr schon einen Namen für ihn?“


Eine schwere Geburt

"Einen Namen? Ich denke ich werde ihn Barney nennen, nach dem Jäger der mich zu euch brachte.
Das scheint mir ein guter Name für ihn zu sein."
Der Bär brummte tief und zufrieden.
"Habt Dank für euren Ratschlag. Nun werde ich mich aufmachen zum Loch Modan.
Ich habe gehört dort in Thelsamar soll es ein ausgezeichnetes Gasthaus geben". Essen war nämlich neben dem Trinken und natürlich der Jagd meine Lieblingsbeschäftigung.
Gesagt, getan, ich zahlte noch schnell meine Zeche hier im Gasthaus hier vor Ort und machte mich in Begleitung von Barney auf den Weg zum Loch Modan.

Wir wanderten den ganzen Tag durch hohe Berge und tiefe Täler. Natürlich wären wir schneller voran gekommen wenn ich und Barney nicht so viele Pausen gemacht hätten, aber der Tag war zu schön um durch die wunderschöne Bergwelt Dun Morogh´s zu eilen als wäre uns die Horde auf den Fersen, außerdem mussten wir beide ja auch essen
und ich sage euch ein Bär hat viel und oft Hunger und wir Zwerge ja sowieso.
Barney und ich passten wunderbar zusammen, er hatte ebenso viel Appetit wie ich, lag gerne faul in der Sonne und ließ sich die selbige auf den Pelz brennen und was fast das wichtigste war, er redete nicht.
Ich kann euch sagen, das war sehr angenehm wenn wir auf Schusters Rappen unterwegs waren.
Gegen Abend kamen wir am Loch an, die Wachfeuer brannten schon und es waren eine Menge Wachen unterwegs.

"Hey, ihr da!" Eine Wache sprach uns an.
"Was kann ich für euch tun ?" "Wenn euch euer Leben lieb ist und ihr euren Bären Morgen noch an einem Stück haben wollt, kehrt schnell ins Gasthaus ein" Barney knurrte und hielt seinen Kopf schräg. Ich kraulte ihn am Kopf
"Ihr könnt euren Bären vor dem Gasthaus bei unserer Stallmeisterin Lina Ofenglut abgeben.
Sie wird sich gut um ihn kümmern". "Gut, wir sind für heute auch genug gewandert.
Aber sagt mir warum ist es Nachts so gefährlich hier? Ich habe viele Wachen gesehen, die hier umherstreifen.
"Die verdammten Troggs kommen Nachts zu nah an Thelsamar heran. Wir müssen vorsichtig sein.
"Troggs? Wer oder was ist das?"
"Das soll heute nicht eure Sorge sein. Ruhe wohl Jäger"
"Euch noch eine troggfreie Nacht Wächter". Beim Barte Uthers, da war was faul im Staate Dun Morogh, der Wachmann hatte mich zu knapp gehalten.
Aber Morgen war auch noch ein Tag...


Der Nebel kommt

Ich trat hinaus auf die Straße, denn die Zwerge in Thelsamar wurden unruhig. Ich fühlte mich gefangen in diesem Kasten. Unter freiem Himmel war ich zuhause.
Im Osten war eine Nebelwand zu sehen, untypisch für diese Jahreszeit. Aber was war das? Die Nebelwand bewegte sich, sie bewegte sich direkt auf Thelsamar zu. Es wurde kalt, sehr kalt. Barney grollte, irgendwas war hier ganz und gar nicht in Ordnung. Am Boden bildeten sich Eiskristalle, in der Luft um mich herum war Schnee? Niemals gab es hier so heftigen Schneefall. Da hatte mich die Nebelwand umschlossen. Ich war müde, so müde, musste mich hinsetzen. Barney, wo bist du... . Ich muss...

Geändert von Steet (17.10.2011 um 15:32 Uhr)
Steet ist offline  
Alt 17.10.2011, 14:10  
Anzeige
 
 

AW: Steet 2

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
__________________
Schäppchen für WoWler
 


Ähnliche Themen zu „Steet 2”
  • Steet
    Eisenschmiede Ich hatte es mir in einem schweren Holzstuhl bequem gemacht und wartete. Genau gegenüber des Auktionshauses wollten wir uns...
  • Linkliste der besten Geschichten
    Huhu :-) So, ich hab mir mal gedacht, vielleicht sollte man die besten Geschichten mal hier alle verlinken :-) Da es ja wirklich viele gibt und...