Thema: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler
Diskutiere im Allgemeines Forum über WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler. Hallo ich studiere Medienwissenschaften in Halle Saale und möchte dieses Semester einen Dokumentarfilm drehen. Thema des Ganzen wird Onlinesucht sein. Ich weiß, dass das jetzt gleich viele von euch abschreckt. Aber ich weise hier gleich daraufhin: Wir wollen darstellen und nicht bloßstellen! Konkret suche ich ...
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Alt 28.06.2011, 00:33   #1
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Ausrufezeichen WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Hallo

ich studiere Medienwissenschaften in Halle Saale und möchte dieses Semester einen Dokumentarfilm drehen.
Thema des Ganzen wird Onlinesucht sein. Ich weiß, dass das jetzt gleich viele von euch abschreckt.

Aber ich weise hier gleich daraufhin: Wir wollen darstellen und nicht bloßstellen!

Konkret suche ich einen WoW-Spieler, der vielleicht
selbst erkannt hat, dass er im Laufe der Zeit eine Sucht nach WoW entwickelt hat. Vielleicht ist er auch schon darüber hinweg und hat das Spielen aufgegeben, trotzdem weiter gemacht oder sein Problem erkannt, hat Hilfe gesucht und spielt heute wieder gemäßigt.

In dem Film wollen wir die Fragen klären, die man sich als Außenstehender stellt, aber auch die Sichtweise des Spielers klären. Wir würden euch gerne in einem Gespräch kennen lernen und besprechen, wozu ihr bereit wärt mit uns zu sprechen.

Da dies ein Uni-Projekt ist, wird es nicht veröffentlicht, also keine Bange.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn ihr den Mut habt um euch bei mir zu melden.

Vielleicht fühlt ihr euch ja auf gewisse Weise angesprochen oder kennt jemanden, der die Antwort auf unsere Fragen geben kann und möchte.

Bitte meldet euch hier bei mir im Forum oder unter anna-sophie.buhler@student.uni-halle.de
Laca ist offline  
Alt 28.06.2011, 00:33  
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Ausrufezeichen AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
__________________
Schäppchen für WoWler
 
Alt 28.06.2011, 10:59   #2
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

So naiv dürfte wohl keiner sein, wenn es schon zwangsläufig ein "Süchtiger" sein muss und kein "Spielbegeisterter" werdet ihr wohl nicht über RTL-Niveau herauskommen. Dafür könnt ihr euch aber viel Mühe sparen, indem ihr im Internet ein bereits vorhandenes Projekt gutenbergt...

Wissenschaft sollte eigentlich Ergebnisoffen sein!!!
Plopf ist offline  
Alt 28.06.2011, 11:06   #3
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Die wenigstens Onlinesüchtigen die Ich kenne spielen WoW. Meistens sind das eher Leute die, die ganze Zeit in Foren oder bei Facebook rumhängen.

Das ist so als mache man eine Doku über Drogensucht und konzentriert sich nur auf Koksabhänige oder Alkoholiker.

Wenn es natürlich explizit um World of Warcraft gehen soll wäre das was anderes.
Yoshi87 ist offline  
Alt 28.06.2011, 11:28   #4
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Beitrag AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

1. Es soll explizit um World of Warcraft gehen.

2. Es gibt ohne Zweifel Spieler, die sich auch selbst die Frage stellen, inwiefern sie sich selbst als gefährdet sehen (gib mal bei Stichwortsuche "Sucht" ein und du wirst den ein oder anderen finden, der durchaus ein Problem hat und dies auch erkennt. Mir ist klar, dass das eher die Ausnahme als die Regel ist, aber sie ist vorhanden.

3. Ich finde die Diskussion um RTL-Niveau ist total deplatziert. Hier geht es um ein studentisches Projekt, bei dem wir was lernen wollen und niemanden bloßstellen.

4. Ich habe ja geschrieben, dass sich die melden sollen, die sich angesprochen fühlen. Ihr seid es ja dann wohl eher nicht, aber es gibt dennoch einige Spieler, die sich mit der Zeit im World of Warcraft Universum verloren haben.

5. Nennt es von mir aus MMORPG-Sucht/Abhängigkeit.

Ich hoffe dennoch, das sich der ein oder andere findet, der sich wirklich angesprochen fühlt.
Laca ist offline  
Alt 28.06.2011, 11:45   #5
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Zitat:
Zitat von Laca Beitrag anzeigen
3. Ich finde die Diskussion um RTL-Niveau ist total deplatziert. Hier geht es um ein studentisches Projekt, bei dem wir was lernen wollen und niemanden bloßstellen.
Dann genügt auch bitte akademischen Standarts: Lasst Gegenstimmen zu Wort kommen, stellt ergebnisoffene Fragen an mehrere Personen, grenzt den Personenkreis nicht so extrem ein (auf alle, die WoW spielen, süchtig sind, von der Sache Wind bekommen und sich zusätzlich zum mitmachen bereiterklären). Macht lieber einen Fragebogen mit 10-20 ergebnisoffenen Fragen (Wieviel Stunden spielst du täglich? Was ist deine Motivation dafür?); solche Fragebögen kommen hier im Forum allgemein besser an als solche Aufrufe, wo mir kein Fall bekannt ist, dass sich jemand gemeldet hätte. Aber bitte bitte bitte bedient nicht einfach nur ein Klischee.
Plopf ist offline  
Alt 28.06.2011, 16:22   #6
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Als jemand der sich schon mit allerlei Studien befasst hat - wenn ihr seriös wirken wollt ist es sehr ungeschickt EINE Person heranzuziehen. Da braucht ihr mindestens 10 Personen und das sollten Personen UNTERSCHIEDLICHER Verhaltensweisen sein - einer der wirklich WoW SÜCHTIG ist und darüber sein reales Leben vergisst kann da durchaus dabei sein aber diese Spieler sind selten. Ist ja auch nicht jeder der im Gasthaus n Bier trinkt Alkoholiker.
Und dann sollten auch normale Spieler vorkommen und zu Wort kommen - ich bin Selbstständig Erwerbstätig habe eine Frau, 3 Kinder 2 Hunde und ein kleines Häuschen und Spiele viel WoW - ich hab meine Frau sogar über Diablo 2 kennen gelernt. Im Grunde spiele ich viel aber ich habe weder meinen Job noch meine Familie oder Gesundheit dafür riskiert. Wieviel ich spiele? ca. 20 Stunden die Woche kommt druaf an wieviel zeit uns Kinder und Job lassen, manchmal gibts Wochen da komm ich (meine Frau spielt auch) nichtmal zum einloggen weil so viel los ist und wenn die Kinder bei der Oma sind und wir mal Zeit haben gehen wir zwar schon Abends schön Essen und dergleichen aber dann spielen wir auch mal 40 Stunden die Woche oder mehr ^^

Die einen dümpeln halt ihre 20 Stunden die Woche vorm Fernseher rum und gucken RTL, andere Saufen und randalieren, andere lesen Bücher, andere spielen WoW. Oder kombinierens. ich lese auch unheimlich gern und habe auch als Notbremse falls wer ausfällt bei Faust mitgewirkt an nem Theater - also wenn wer ausgefallen wäre kam aber nicht so weit ^^
Man kanns sogar direkter kombinieren - während ich meine Skills hochjage - erste Hilfe, Kochkunst, Schneiderei etc. kann ich wunderbar nebenher lesen oder Haushalt machen. Selbst beim Angeln oder Verzaubern kann man nebenher manches machen. Und wenn man die Gruppe ärgern will kann man auch während Raids einiges nebenher machen aber das ist äusserst gemein den anderen gegenüber und man braucht sich nicht wundern wenn einen keiner mehr Mitnehmen will ^^ Wenn man Tank ist gehts schon leichter sich nebenher auf andere Dinge zu konzentrieren obwohl jemand der es richtig gut macht auch ned dazu kommt seine Umgebung grossartig zu beachten

Ich finds halt Schlimm wenn man Leute so in Schubladen steckt. ich hab n IQ von 141 - für den einen bin ich jetzt ein genie, für den Anderen ein Angeber für den Nächsten ein Trottel. Und die meiner Meinung nach wirklich intelligenten werden ihre Meinung vom IQ nicht beeinflussen lassen weil INTELLIGENZ sowieso nicht mit nem einfachen Test erfasst werden kann. Bildung schon eher ja.^^ und trotzdem hab ich keinen akademischen Titel weil es mir zu blöd war mich nach dem Studium mit Kollegen um meine Theorien zu Streiten und alles rechtfertigen zu müssen oder es durch den Dreck ziehen zu lassen da behalt ich meine Ideen lieber für mich und befreundete Physiker die das alles dann, sofern es ihnen zusagt, vor Kollegen zerpflücken lassen dürfen. Ich halt auch nix von Fussnoten - wenn meine Meinung sich nur auf die Ideen anderer stützt kann ich gleich abschreiben und so tun als wärs von mir. Naja...

Jedenfalls sollten gegenstimmen Platz finden. Neben dem "Suchti" die es in WoW ja wirklich gibt - aber in WEIT geringerer Ausprägung als viele Meinen - sollten auch normale Leute die WOW spielen oder WoW Begeisterte zu Wort kommen und dann sollten alle Sichtweisen einander gegenübergestellt werden. Dass der Suchti ein krankes Verhältnis hat zum Spiel ist ja klar - aber deswegen sind nicht alle WoW Spieler Suchtis wie es gern DARGESTELLT wird (sagtest du ja ^^) oder wie mein Mathelehrer am Gym gern sagte "Alle Hirsche sind Säugetiere aber nicht alle Säugetiere sind Hirsche...obwohl wenn ich mir euch so ansehe sind hier auch einige Hirsche in der Klasse"

Und in einem WoW Forum von Suchtis zu sprechen ist ebenfalls ungeschickt. ich hab mit damals 19 gemerkt, dass mein Spielekonsum das gesunde Maß übersteigt - ich bin zwar damals noch fleissig zur Arbeit gegangen (psychiatrischer Pfleger) und auch meine damalige Beziehung hat nicht drunter gelitten (damals haben meineEx und ich zusammen Guild Wars gespielt als es frisch rauskam) aber ich ging in die Breite. Was hab ich gemacht? Mir ne PS2 gekauft n Hometrainer dazu und beim spielen gestrampelt und war schnell wieder auf 70 kilo unten ^^

Ich spiele sehr gern und verbringe viel Zeit damit. Aber süchtig? Nein. Und das wird auch für die allermeisten Spieler gelten - viel zeit frisst WoW wirklich. Tun Bücher auch ich weiss wovon ich rede ^^ hab mir schon ne 3000 seitige Arbeit von nem Dr.Dr.Dr. durchgelesen wovon 200 Seiten Glossar waren...
Und nach dem medizinischen Aspekt - solange keiner drunter leidet - also weder man selbst noch das Umfeld - besteht kein Handlungsbedarf. Und eine "DOKU" die um EINEN SUCHTI kreist ist keine Doku und nicht seriös. Ausser man nennt sie dann "Das leben des XYZ" und macht draus ne Biographie. Aber wenns Thema MMORPG und Sucht ist find ichd as äusserst unprofessionell. Wie gesagt sucht euch mehrere Spieler mit verschiedensten realen Hintergründen und Spielverhalten und macht aus all denen eine Doku, dann könnt ihr es auch würdig darstellen.

Da kann man auch sagen es birgt eine Gefahr zur Sucht - streng genommen kann man anch fast allem süchtig werden und wenn wir Sex verbieten weil Einzelne süchtig danach sind sterben wir aus ^^ - aber die allermeisten Spieler sind ganz normale Leute mit einem Zeitintensiven Hobby. Und auch das stimmt bei vielen nicht, es gibt ja auch noch die Gelegenheitsspieler die "mal so" zocken wenn sie grad Lust haben und ganz unregelmässig spielen. Mal ne Stunde hier, dann 30 Minuten dort, dann 2 Monate gar nicht, dafür dann wieder ein ganzes Wochenende am Stück...

im grunde stimme ich mit den Vorrednern überein die sagten, dass Wissenschaft Ergebnisoffen sein sollte und das sage ich als "fast" Wissenschafter mit einem Bekannten im Cern, war ja selber 3 Jahre lang in der Schweiz ^^ Jedenfalls ists keine Forschung mehr wenn ihr die Ergebnisse die ihr schon im Kopf habt nur beweisen wollt, denn Erklärungen für irgendwelche Annahmen findet man immer - Zahllose Statistiken und die Ernährungswissenschaft beweisen das wunderbar. Ihr könntet auch Wahllos 10 zufällige Spieler rauspflücken und dann Auswerten wer welches Spielverhalten und Leben hat und dann ne Doku draus machen mit offenem Ergebnis - nur müsstet ihr erstmal 10 Leute finden die Zufälig rausgekramt werden und mitmachen - und dann sind 10 Leute auch überhaup nicht Aussagekräftig. Grade bei WoW mit Millionen Spielern. Man kann sich ja auch nicht 10 Bayern vom Stammtisch krallen und feststellen "Aha alle Deutschen sind besoffen und tragen Trachtenkleidung"

Geändert von Estar (28.06.2011 um 16:56 Uhr)
Estar ist offline  
Alt 28.06.2011, 16:39   #7
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Avatar von surun
 
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

estar bester beitrag den ich je auf einem forum gelesen hab
surun ist offline  
Alt 28.06.2011, 17:04   #8
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Avatar von alucard125

... ist erwartungsvoll
 
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Estar..ein Post wie ein Finishmove!!! DAS sollten sie mal bei RTL bringen
alucard125 ist offline  
Alt 28.06.2011, 18:15   #9
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Avatar von Spyro218

... ist fantasievoll
 
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Ich selbst habe einen akademischen Hintergrund und kann mich Estar nur anschließen. Das Projekt ist sehr fragwürdig:

1) Wenn es sich um eine Doku über WOW-Sucht im Speziellen handelt, ist es allein schon mehr als statistisch unrepräsentativ sich nur EINEN Spieler herauszupicken. Erst recht, wenn es sich um einen Spieler mit Suchtproblem handelt, MÜSSEN auch "normale" Spieler zur Gegendarstellung herangezogen werden.

2) Wenn es sich um eine Doku über ONLINE-Sucht handelt anhand derer Folgen und Risiken diskutiert werden sollen, ist es seltsam, dass dieses Thema nur auf WoW reduziert wird.

Sorry, aber so wie Dein Projekt aufgebaut ist, hat es absolut NICHTS mit Wissenschaft zu tun! Du belegst damit allenfalls eine falsche, von Dir für dieses Projekt angenommene Theorie (vielleicht sogar gewollt?) oder gängige Vorurteile.
Wissenschaft sollte Fakten und Sachverhalte NEUTRAL wiederspiegeln (z.B. x% sind süchtig), damit sich die Gesellschaft eine Meinung über ein Thema bilden kann, und nicht selbst Meinungsbildner spielen (indem die Realität bewusst verzerrt dargestellt wird)! So hab ich es zumindest an der Uni gelehrt bekommen.
Spyro218 ist offline  
Alt 28.06.2011, 20:21   #10
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AW: WICHTIG! Wir suchen offene und mutige WOW-Spieler

Erstmal vielen Dank für das Lob - ich setz gern noch eins drauf.

Zum einen habe ich vergessen dass Laca MEDIENwissenschaften studiert. Medien die etwas "darstellen" sind ja eigentlich darauf ausgerichtet Meinungen zu bilden - schönerer Ausdruck für Propaganda die Meinungen von Zusehern so verbiegt dass sie der Absicht des Herstellers entspricht. Man kann mit einzelen kurzen Momentaufnahmen einer Situation den tatsächlichen Sachverhalt ins komplette Gegenteil verdrehen. Ebenso kann man das mit geschickter Blickwinkeldarstellung ihr kennt sicher das Foto von der Seite wo ein Dozent vor 3 leeren Tischen der ersten Reihe und einem einzelnen Zuhörer sitzt - armer Kerl. Ein 2. Foto aus der hinteren Reihe zeigt ein ganz anderes Bild der selben Situation - ab Reihe 2 ist der Saal nämlich brechend voll. Der Blickwinkel verändert das Ganze komplett.
Bei den Ernährungswissenschaften hab ich so oft miterlebt wie der Blickwinkel die Meinung völlig verändern kann das ich es aufgegeben habe mich damit zu befassen. Da weiss man wirklich nicht mehr welche Meinung man haben soll. Wissenschaftlich betrachtet haben die Nimm 2 Bonbons nämlich mehr Vitamingehalt als die meisten "Bio"äpfel und Bananen die man zu kaufen bekommt wegen kompletter Auslaugung der Böden und dazu kommt oft Schwermetallbelastung weil die "Bio"sachen gerne mal direkt neben der Autobahn gepflanzt werden (da muss man gar nich erst spritzen) etc. aber ich schweife völlig ab...

Was ich sagen will, MEDIEN sind ja nicht grade dafür berühmt eine Sache Neutral darzustellen, da wird viel lieber Propaganda im Sinne des Sponsors gemacht. Wenn du ein Institut dafür bezahlst, dass sie sagen die Hamburger bei MC Donalds seien gesund finden die Beweise dafür und machens Publik auch wenn sichs ganz leicht entkräften lässt. Für die Werbung reichts dass ein Institut das sagt. Ich lese auch keine zeitung mehr und Nachrichten tu ich mir auch nicht mehr an. Wenn man was wahres finden will muss man sich aus diversen möglichst UNABHÄNGIGEN Quellen schlau machen. Oder man geht ins Kabarett da kriegt man die Wahrheit auch oft ganz nett serviert, hat auch nochw as humorvolles, obwohl man je nach Kabarettist schon informiert sein muss um mitzukommen bei seinen Witzen.

Jedenfalls muss ich aufgrund des bisher Gesagten annehmen, dass es hier nicht um eine wissenschaftliche Darstellung zur Information der Leute geht sondern um ein bewusstes DARSTELLEN (anderes Wort für Schauspielern, so tun als ob - Schauspieler sind ja auch Darsteller) also Verzerren einer Situation - in dem Fall WoW - im Sinne der Macher. Eventuell ein Uniprof dessen Sohn / Tochter (Für die Medien - ja es gibt auch weibliche Spieler) seiner Meinung nach zu viel spielt und der ihm / ihr jetzt ne Studie um die Ohren hauen will ^^
Dass sowas nicht der Öffentlichkeit zugemutet wird kann man nur hoffen aber in Zeiten des Internets nicht versprechen. Ist bei Spielen ehs chon Schlimm genug verschrien. Da siecht ein WoW Suchti vor sich dahin und schon sind die Millionen Anderen auch so und WoW gehört Verboten weil es Leute zu Zombies macht...nach der Logik müsst man Fernsehen auch verbieten. und Alkohol - und der tötet sogar mehrere Tausend Menschen jährlich! An WoW ist meines Wissens noch keiner gestorben, nichtmal die Suchtis wobei die Alkohol und Nikotinsuchtis durchaus gerne mal den Löffel abgeben. Und wer jammert WoW sei so teuer...Für das Geld mit dem ich 3 Monate WoW spielen kann, können Alkoholiker nichtmal einen Abend lang auskommen und Raucher keine Woche ^^

Noch eine kurze Kritik - wenn ihr "die Fragen die man sich als Aussenstehender stellt" beantwortet haben wollt - stellt doch die Fragen ins Forum, dann bekommt ihr sicher eine Menge Antworten unterschiedlichster Spieler, dann könnt ihr damit sogar statistisch und wissenschaftlich was Anfangen.

Und - Laca - du widersprichst dir selbst wenn du sagst "1. Es soll explizit um WoW gehen" und "5. nennt es MMORPG Sucht" denn bei 5. müsstest du Guild Wars, Ultima Online, Neverwinter Nights, Herr der Ringe Online, Archlord und andere, nicht so Bekannte mit einbeziehen. ich selbst habe zum Beispiel wesentlich mehr Zeit in Guild Wars verbraten als in WoW. Inzwischen hängt mir GW zum Hals raus und ich spiele wieder WoW.

Und die meisten "Online" süchtigen sind wie schon gesagt wurde in Facebook, Chatrooms und diversen Chatprogrammen zu finden. Ich kenne - über ein Browsergame Ritterheere (Da hab ich auch einige Zeit verbraten^^) einige Leute deren Freundeskreis NUR aus ICQ Nummern besteht. Wobei ich selbst zugeben muss, dass ich die meisten meiner Bekanntschaften auch Online mache weil ich einfach keine Orte ind er Umgebung kenne wo ich Leute treffen kann die mich interessieren und da ich vom PC aus Arbeite komm ich wenig raus - abgesehen von Schulveranstaltungen wo ich bei den lehrern grade wieder kotzen könnte ^^ Dennoch sind viele dieser Onlinebekanntschaften - auch über GW und Diablo 2 sehr reale Freunde geworden. Nicht nur meine Ehefrau sondenr auch ein guter Freund der (als ich ihn kennen lernte) 600 Kilometer und jetzt nur noch 60 von mir entfernt wohnt mit dem ich mich regelmässig treffe. Und ich kann so auch mit alten Freunden in Kontakt bleiben die jetzt weiter weg wohnen - etwa in der Schweiz oder Österreich

Ich will eifrigen Studenten aber nicht ans Bein pissen - ihr sollt aber auch was lernen und wenn ich ganz ehrlich sein soll kenne ich WEIT mehr Akademiker welche jeden Realitätsbezug verloren haben als WoW Spieler die den Boden unter den Füssen verloren und ich kenne von beiden Gruppen so einige auch in beiden gruppen aus der eigenen Verwandtschaft.

Ich beginne also meine Darstellung: - wie es bei euch aussehen KÖNNTE:

1. Angaben zur Person - Alter, Name, Einkommen, Schulabschluss, Geschlecht, Herkunft, Beruf, Familienstand, Kinder, psychische Erkrankungen und so weiter - mach ich jetzt keine Angaben =P bzw. ein paar hab ichs chon grob gemacht. Aber auch wenn ich weiss dass es für die Statistik wichtig ist...ich find Fragen nach Einkommen oder Schulabschluss sowas von bescheuert...Man kann auch als hochintelligenter Mensch - oder GERADE deswegen ein ganz einfaches Leben führen mit Hauptschulabschluss und als Tankwart wenn man das möchte - und warum nicht? Querdenker gibts gerne mal und nicht jeder will reich und berühmt sein. Ja sowas solls geben ^^ und acuh genies die gar keinen Schulabschluss haben - die werden nur leider oft nicht so bekannt.
Rein Statistisch gehör ich mit Einkommen und Abitur eher in die "Ach sind bloss Idioten" Ecke der Statistik aber ich empfinde mich sehr oft als gebildeter und Intelligenter als viele Akademiker und Wissenschafter - wenn ich mal mit Lehrern spreche oder mir anhöre was manche Freunde über ihre akademischen kollegen erzählen...oder die Freunde selber so von sich geben...Ich habe weit klügere Menschen auf dem Bauernhof getroffen - nicht so gebildet aber weit intelligenter. kennt ihr den? Chef zum Praktikanten "Fegen sie mal den Boden" "Aber ich bin Akademiker!" "Achso entschuldigung. ich zeige ihnen gleich wie man das macht."
Und viele Akademiker sind so "gebildet" dass sie ihren Dozenten jede Geschichte ohne zu Hinterfrgaen abkaufen und die grössten Märchen blind glauben wie im finstersten Mittelalter. Mal ehrlich - euer Dozent, wenn er nicht zu den wirklich guten 10% gehört, erzählt euch vermutlich Zeug das seit 10 jahren überholt ist. Auf dem Gymnasium könnt ihr froh sein wenn es nicht schon vor 30 Jahren überholt war ^^ Und auf niedrigeren Schulen bekommt ihr sowieso die so vereinfachte Deppenversion dass es vorn und hinten ned stimmt. Wenn ich mir anhöre was mein Cousin so am Gym erzählt bekommt könnt ich mir die Haare raufen. Es ist heute sowieso unmöglich geworden überall gebildet und auf dem Laufenden zu sein - es ist schon schwer genug das auf dem eigenen Fachgebiet zu schaffen. Und wenn man ganz nach Oben zu den Koryphäen geht ist wieder alles Bullshit weil die sich auch nicht einig werden was nu stimmt und was nicht und sich gegenseitig zerfetzen und jeder ne eigene Theorie hat - man beweist eine Theorie auch nie weil man sie beweisen will (das wär unseriös) sondern weil man die Theorie eines anderen mit allen Mitteln widerlegen will und dann zugeben muss das mans nicht schafft - ist etwas vereinfacht aber im Grunde stimmt das so.

2. (Wenn ihr n einfachen Test für die Statistik wollt nehmt ja und nein antworten. Wenn ihr ein genaueres Ergebnis für ne Doku wollt müsst ihr ausführlichere Antwortmöglichkeiten zulassen) Warum spielst du WoW / MMORPGs - wobei man hier schon trennen müsste zwischen den Einzelnen MMORPGs ich hab zum Beispiel aus nem anderen grund GW gespielt als WoW daher für alles ne eigene Antwort.

GW: Ich habe angefangen Guild Wars zu spielen als es ganz frisch rauskam. Davor hatte ich lange Diablo 2 gespielt und dort viele Freunde gefunden - einer davon meine heutige Ehefrau mit der ich 3 Kinder habe. Diablo 2 spielte ich ursprünglich aus Freude am RPG und der Freude auf die Fortsetzung von Diablo 1 (obwohl cihs gemein fand das mein Krieger eifnach zu Diablo umfunktioniert wurde bzw. Dem Wanderer) und begann es als Multiplayer spiel zu spielen als ich Lust bekam auf Hölle zu spielen und mich mit anderen zu messen. Daraus wurde dann eine Gilde, Freundschaften und man half sich gegenseitig, war gesellig...und für jemanden wie michd er Discos hasst und gesellschaftliche Floskeln eine echte Alternative. Irgendwann wurde mir Diablo 2 langweilig und GW kam raus. Da ich ja schon in Diablo 2 wusste, dass manche zu GW wechseln wollen wenns rauskommt und ich selber auch sehr angetan war von dem womit GW geworben hat kaufte ich mit meiner damaligen Freundin zusammen GW - sie hatte vorher auch Diablo 2 gespielt.

Wie ich bei Guild Wars blieb - für jemanden der mit einem NES begonnen hat und noch die Uraltspiele von Amiga kennt war Diablo 2 schon sehr gelungen aber Guild Wars war - boah ^^
Grafisch eine Meisterleistung (grafisch find ichs immer noch besser als WoW) wunderschöne malerische Landschaften (das frühe Ascalon, die Kristallwüste, die Steingipfel, und was es mir besonders angetan hat - das Jademeer) eine sehr bewegende Musik (die hör ich immer wieder gern, sehr guter Komponist) und eine fesselnde Story die berührt. Wirklich berührt, das hatte ich zuletzt bei Lufia 2 aka Estpolis 2 (in der Neufassung) für den SNES. Da konnte man mitfühlen, weinen und zürnen ^^ Bei der Factions Erweiterung hab ich das erste mal gemerkt wie ich mich in ein Lager pressen lasse wenn ich von einer Sache überzeugt bin und die Schützen will und da alles virtuell ist kann mans ja ungehemmt aus"leben" War auch eine sehr interessante Erfahrung nebenbei bemerkt. Dann kamen über GW natürlich auch Freunde hinzu, ich gründete eine Gilde und als ich dann echte PvP Erfolge hatte und meine ausgedachten Builds von den grossen Gilden übernommen wurden war ich so motiviert weiterzumachen dass ich mich wirklich gehen lassen habe - erwähnte Periode wo ich in die Breite ging. Da wr ich der Suchtgefahr nahe aber wie gesagt nicht so nahe, dass ich Guild Wars nicht mal n Tag oder mehrere hätte stehen lassen können.

Zu WoW kam ich als mir Guild Wars anfing zum Halse rauszuhängen. Irgendwann kennt man alle Orte, Gegner, Builds und hat alle Klassen gespielt und seinem Mainchar alles besorgt was es so gibt und es wird Öde. Man hilft nur noch der Gilde weiterzukommen und dann kam für mich der Todesstoß - der Ansturm der "Deppen" - geistige Kleinkinder mit übelster Sprache die flamen und die ganze Atmo kaputt machen und bei Missionen nur "rushen" wollen und sich dabei selber umbringen weil sie keine Ahnung haben wod as geht und wo nicht. GWEN hat zwar nochmal GW ein wenig aufleben lassen und mein herz berührt mit dem CHarr Heimatland und Gwens Geschichte aber das hielt nicht sehr lange an.
Ich suchte mir also ein neues Spiel - ne Zeit lang NWN - und dann gab ich WoW (wieder - hatte es mit BC ja shcon mal ausprobiert aber da nur die Testversion bzw. Zeit und fand GW dann doch besser) eine neue Chance.

Und es hat michd ann doch recht erwischt. Die Story die ich am Anfang etwas seicht fand gewann unheimlich an Tiefe als ich mich mal richtig eingelesen habe (Ingame kommt die wirklich recht kurz wenn man die Warcraft Serie nicht gespielt hat) und während ich die Landschaften die ich in der tetstzeit gesehen hatte zwar schön aber nicht besonders fand hat sich dann gezeigt, dass ich doch orte fand die ich atemberaubend fand - Dalaran, der See mit den fliegenden Inseln bei Shattrath dessen name ich gerade vergessen habe, der Himmel beim Nethersturm, die Kristallbäume bei Dalaran, die Mondlichtung, manche Unterwasserstadt / Ruine, der Ma...Zentaurendungeon in Desolace...und auch anders beeindruckende Orte - Kreativ wie ich finde - etwa der Kral der Klingenhauer mit der Dornendecke, oder die Höhle im Brachland...die Spieler wissen wohl was ich meine mit dem Druidendungeon (bin zu faul auch noch den namen zu suchen ^^) und Musik...Donnerfels, ogrimmar, Silbermond, Immersangwälder, Dalaran, Darnassus...gibt schon sehr schöne Stücke und Orte da.

Zu Freunden oder einer Gilde bin ich in WoW noch nicht gekommen und wenn ich schaue wieviel zeit ich mit 3 Kindern habe wirds wohl auch nicht so weit kommen ^^ Zumal ich wenn, dann gerne RP spiele (ich spiel auch Pen n paper - Anfangs DSA, dann Shadowrun mittlerweile nur noch World of Darkness und da Vampires, Werewolf und bevorzugt Mage) und selbst auf RP servern nicht mehr allzuviel RP läuft.

Derzeit bleibe ich in WoW weil ich mir immer wieder gern manche Orte anschaue, die Welt erkunde und wie man sagt "chille" Der konsum ist nach der Anfangsphase wo ich meinen Charakter auf Max Levle bringen wollte und dann als ich noch einen Char mit meiner Frau anfing aber schon wieder um einiges gesunken und beläuft sich jetzt auf ca. 10 Stunden die Woche wo ich Abends noch durchs nächtlcihe Silbermond oder Dalaran renne oder mit meiner Frau queste und noch einmal an der tollen Story teilhabe. Ich hab auch einige Chars nur erstellt um die Immersangwald - Geisterlande Quests nochmal zu machen weil ich die toll fand ^^

So für den Rest warte ich auf den öffentlichen Fragebogen

Noch ein Edit weil manche das vermutlich nicht ganz verstehen werden mit dem Tankwart oder Bauern - wer Weise ist versteht, dass die Suche nach geld und Macht vieles macht - Burnout, Alkoholabhängig etc aber nicht glücklich - ein einfaches simples Leben führt viel öfter zum Glück als Reichtum und Prestige

Geändert von Estar (28.06.2011 um 21:20 Uhr)
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