Thema: Die Geschichte von Warcraft
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Die Geschichte von Warcraft. 1. Kapitel: Mythos Die Titanen und die Entstehung des Universums Niemand weiß genau, wie das Universum seinen Anfang nahm. Manche glauben an die Theorie, nach der eine ungeheure kosmische Explosion die unendliche Vielzahl der Welten in das Große Dunkel geschleudert hat – Welten, die eines ...
Du bist noch kein Mitglied?
Mitglieder sehen keine störende Werbung und können alle Funktionen des Forums nutzen. Die Registrierung ist kostenlos und es ist keine Bestätigung deiner E-Mail Adresse erforderlich! Schließe dich rund 260.000 Mitgliedern an und sei Teil des größten, deutschen World of Warcraft Forums!
Alt 23.09.2010, 14:25   #1
Level 3
 
Avatar von TheFail

... ist abenteuerlustig
 
 
Beiträge: 6

Die Geschichte von Warcraft

1. Kapitel: Mythos

Die Titanen und die Entstehung des Universums

Niemand weiß genau, wie das Universum seinen Anfang nahm. Manche glauben an die Theorie, nach der eine ungeheure kosmische Explosion die unendliche Vielzahl der Welten in das Große Dunkel geschleudert hat – Welten, die eines Tages Lebensformen von wundersamer und schrecklicher Vielfalt tragen sollten. Andere glauben, dass das Universum von einer einzigen allmächtigen Wesenheit geschaffen wurde. Der exakte Ursprung des chaotischen Universums ist unklar, aber sicher ist, dass ein Volk mächtiger Wesen entstand, das für Stabilität in den verschiedenen Welten sorgte und den Lebewesen, die in seine Fußstapfen traten, eine sichere Zukunft gewährleistete.


Sargeras und der Verrat

Mit der Zeit fanden dämonische Wesenheiten aus der wirbelnden Nether-Welt ihren Weg in die Welt der Titanen und das Pantheon gab seinem größten Krieger Sargeras den Auftrag, das Reich an vorderster Front zu verteidigen. Sargeras, ein edler Riese aus gegossener Bronze, erledigte seine Pflichten zahllose Jahrtausende lang. Er suchte und vernichtete diese Dämonen, wo immer er sie finden konnte. Im Laufe der Äonen begegnete Sargeras zwei mächtigen Dämonenvölkern, die beide danach trachteten, Macht und Vorherrschaft über das materielle Universum zu erlangen.

Die Eredar, ein heimtückisches Volk teuflischer Zauberhexer, nutzten ihre Hexenmeistermagien dazu, eine Anzahl von Welten zu erobern und zu versklaven. Die eingeborenen Völker dieser Welten mutierten durch die bösen Mächte der Eredar und wurden selbst zu Dämonen. Sargeras’ fast grenzenlose Macht reichte zwar aus, um die schändlichen Eredar zu besiegen, doch die Verderbnis und das alles verschlingende Böse dieser Kreaturen beunruhigten ihn zutiefst. Da der große Titan unfähig war, dieses Maß an Verworfenheit und Bösartigkeit zu verstehen, verfiel er langsam in eine tiefe Depression. Doch trotz seines zunehmenden Unbehagens befreite Sargeras das Universum von den Hexenmeistern, indem er sie in einem Winkel der wirbelnden Nether-Welt einsperrte.

Während seine Verwirrung und sein Elend schlimmer wurden, war Sargeras gezwungen, sich mit einer anderen Gruppe auseinander zu setzen, die darauf aus war, die Ordnung der Titanen zu stören: die Nathrezim. Dieses finstere Volk vampirischer Dämonen (auch als Schreckensfürsten bekannt) eroberte eine Anzahl bewohnter Welten, indem sie von ihren Bewohnern Besitz ergriffen und sie dem Schatten zuführten. Die hinterhältigen, ränkeschmiedenden Schreckensfürsten hetzten ganze Nationen gegeneinander auf, indem sie durch ihre Manipulationen gedankenlosen Hass und Misstrauen erzeugten. Sargeras besiegte die Nathrezim mühelos,
doch ihre Verderbnis beeinflusste ihn zutiefst.

Der edle Sargeras wurde mit der Verzweiflung und den Zweifeln nicht mehr fertig, die seine Sinne überwältigten. Er verlor nicht nur den Glauben an seine Mission, sondern auch an die Vision der Titanen von einem geordneten Universum. Schließlich kam er zu der Überzeugung, dass allein schon die Vorstellung von Ordnung töricht und Chaos sowie Verworfenheit die einzigen absoluten Konstanten im dunklen, einsamen Universum seien. Seine Titanenbrüder versuchten, ihn von seinem Irrtum zu überzeugen und die Wogen seiner aufgepeitschten Emotionen zu glätten, doch tat er ihre optimistischen Überzeugungen als selbstbetrügerischen Irrglauben ab. Sargeras sagte sich für immer von ihnen los und machte sich auf die Suche nach seinem eigenen Platz im Universum. Das Pantheon bedauerte sein Fortgehen zwar, doch konnten sich die Titanen nicht vorstellen, wie weit ihr verirrter Bruder tatsächlich gehen würde.

Als Sargeras’ Wahnsinn den letzten Rest seiner wackeren Gesinnung verdrängt hatte, glaubte er, dass die Titanen selbst für das Scheitern der Schöpfung verantwortlich wären. Er beschloss, ihr Werk im gesamten Universum ungeschehen zu machen und eine unaufhaltbare Armee aufzustellen, die das materielle Universum in Brand stecken sollte.

Sogar Sargeras’ titanische Gestalt veränderte sich angesichts der Verderbnis, die sein einst edles Herz verseuchte. Seine Augen, Haare und Bart gingen in Flammen auf, seine metallische, bronzene Haut platzte und brachte einen ewigen Brennofen aus sengendem Hass zum Vorschein.

In seiner Wut zerschmetterte Sargeras die Gefängnisse der Eredar und Nathrezim und befreite die abscheulichen Dämonen. Die verschlagenen Kreaturen verneigten sich vor der grenzenlosen Wut des dunklen Titanen und schworen, ihm in jeder erdenklichen bösartigen Form behilflich zu sein. Aus den Reihen der mächtigen Eredar wählte Sargeras zwei Helden aus, die seine Dämonenarmee der Zerstörung anführen sollten. Kil’jaeden der Betrüger wurde auserkoren, die dunkelsten Völker im Universum zu suchen und für Sargeras’ Reihen zu rekrutieren. Der zweite Held, Archimonde der Entweiher, sollte Sargeras’ riesige Armeen in den Kampf gegen alle führen, die sich dem Willen des Titanen widersetzten.

Kil’jaeden machte als Erstes die vampirischen Schreckensfürsten zu willfährigen Sklaven seiner schrecklichen Macht. Die Schreckensfürsten dienten im ganzen Universum als seine persönlichen Agenten und fanden Gefallen daran, für ihren Meister primitive Völker zu finden, zu verderben und in die eigenen Reihen aufzunehmen. Der Erste unter den Schreckensfürsten war Tichondrius der Verfinsterer. Tichondrius diente Kil’jaeden als perfekter Soldat und willigte ein, Sargeras’ brennende Willenskraft in die finstersten Winkel des Universums zu bringen.

Der mächtige Archimonde schickte auch eigene Agenten aus. In der Hoffnung, eine Elitetruppe zu bilden, die die Schöpfung allen Lebens zunichte machen konnte, wandte sich Archimonde an die abgrundtief bösen Schmerzensfürsten und deren barbarischen Anführer Mannoroth den Zerstörer.

Als Sargeras sah, dass seine Armeen aufgestellt und bereit waren, seinen Befehlen zu folgen, führte er seine wilden Truppen in die Weite des Großen Dunkels. Seine wachsende Armee nannte er die Brennende Legion. Bis auf den heutigen Tag ist nicht bekannt, wie viele Welten auf ihrem unheiligen Kreuzzug durch das Universum verzehrt und niedergebrannt wurden.



Die Alten Götter und die Formung von Azeroth

Die Titanen bemerkten offenbar nichts von Sargeras’ Absicht, ihre zahllosen Werke zu vernichten, und zogen weiter von Welt zu Welt, um ihnen Form und Ordnung zu geben, wie es ihnen rechtens erschien. Auf ihrer Reise stießen sie auf eine kleine Welt, die ihre Bewohner später Azeroth nennen sollten. Als die Titanen über das urzeitliche Land zogen, begegnete ihnen eine Anzahl feindseliger Elementargeistwesen. Diese Elementargeister, die ein Volk unvorstellbar böser Wesen verehrten, das nur die Alten Götter genannt wurde, schworen einen Eid, dass sie die Titanen vertreiben und ihre Welt vor der metallenen Berührung der Invasoren behüten würden.

Beunruhigt angesichts des bösen Charakters der Alten Götter, erklärte das Pantheon den Elementargeistern und ihren dunklen Meistern den Krieg. Die Armeen der Alten Götter wurden von den mächtigsten Offizieren der Elementargeister befehligt: Ragnaros der Feuerfürst, Therazane die Steinmutter, Al’Akir der Windfürst und Neptulon der Gezeitenjäger. Ihre chaotischen Streitkräfte lieferten sich auf der ganzen Welt Gefechte mit den kolossalen Titanen. Zwar waren die Elementargeister viel mächtiger, als Sterbliche es sich ausmalen können, dennoch vermochten ihre vereinten Streitkräfte die mächtigen Titanen nicht aufzuhalten. Einer nach dem anderen fielen die Fürsten der Elementargeister und ihre Kriegsmacht löste sich auf.

Das Pantheon zerschmetterte die Zitadellen der Alten Götter und kettete die vier bösen Gottheiten tief unter der Oberfläche der Welt an. Da die Macht der Alten Götter die Elementargeister nicht mehr in der materiellen Welt verankerte, wurden sie auf eine abgrundtiefe Ebene verbannt, wo sie in alle Ewigkeit unter sich bleiben sollten. Nach dem Verschwinden der Elementargeister beruhigte sich die Natur und eine Zeit der friedlichen Harmonie brach an. Als die Titanen sahen, dass die Gefahr gebannt war, machten sie sich an die Arbeit.

Die Titanen gaben einer Anzahl von Völkern die Fähigkeit, ihnen bei der Neugestaltung der Welt zu helfen. Damit die unauslotbaren Höhlen unter der Erde gegraben werden konnten, erschufen die Titanen die zwergenähnlichen Irdenen aus magischem, lebendem Stein. Um Meere auszuheben und Land vom Meeresboden aufsteigen zu lassen, schufen die Titanen die gigantischen, aber sanftmütigen Meeresriesen. Viele Äonen lang bewegten und formten die Titanen die Erde, bis zuletzt ein einziger perfekter Kontinent übrig blieb. Im Zentrum dieses Kontinents schufen die Titanen einen See flimmernder Energien. Der See, den sie Brunnen der Ewigkeit nannten, sollte der Quell des Lebens dieser Welt sein. Seine kraftvollen Energien sollten die Gebeine der Welt nähren und dem Leben ermöglichen, im fruchtbaren Boden des Landes Wurzeln zu schlagen. Mit der Zeit gediehen Pflanzen, Bäume, Monster und Kreaturen jedweder Art auf dem urzeitlichen Kontinent. Als die Dämmerung am letzten Tage ihrer Arbeit anbrach, nannten die Titanen den Kontinent Kalimdor: „Land des ewigen Sternenlichts“.
Die Titanen, kolossale Götter mit metallisch schimmernder Haut aus den Weiten des Kosmos, erkundeten das neu entstandene Universum und machten sich auf den Welten, die sie fanden, an die Arbeit. Sie gestalteten ihre Welten, indem sie riesige Gebirge aufwarfen und gewaltige Meere aushoben. Sie atmeten Firmamente und tosende Atmosphären aus. Und das alles als Teil ihres unbegreiflichen Planes, Ordnung aus dem Chaos zu erschaffen. Sie verliehen sogar primitiven Völkern die Macht, ihre Arbeit zu tun und die Integrität ihrer jeweiligen Welt zu erhalten.

Die Titanen, die von einer Elitegruppe regiert wurden, die man Pantheon nannte, brachten im ersten Zeitalter der Schöpfung Ordnung zu hundert Millionen, über das gesamte Große Dunkle Jenseits verstreuten Welten. Das gütige Pantheon, das die geordneten Welten beschützen wollte, war stets auf der Hut vor drohenden Angriffen der bösen, extradimensionalen Wesen der wirbelnden Nether-Welt. Die Nether-Welt, eine astrale Dimension chaotischer Magie, die die Myriaden Welten des Universums verbindet, war die Heimat einer unendlichen Zahl von hinterhältigen dämonischen Wesen – die das Leben zerstören und die Energien des lebenden Universums verschlingen wollten. Die Titanen konnten sich das Böse oder Hinterhältige in keiner Form vorstellen und suchten nach einer Möglichkeit, die konstante Bedrohung durch die Dämonen zu beenden.

©http://www.wow-europe.com/de/info/story/chapter1.html
TheFail ist offline  


Ähnliche Themen zu „Die Geschichte von Warcraft”
  • [Guide] Die Geschichte von WoW
    Für alle die sie noch nicht kennen, ein Guide über die WoW Geschichte. Diesmal sogar von mir selbst zusammengetragen... GESCHICHTLICHER...
  • Error #134
    Hallo zusammen. Ich muß gleich erst einmal sagen das ich komplett neuer WOW Spieler bin(bzw veruche einer zu werden). Folgendes Problem:...
  • Die Geschichte von Warcraft
    Also ich fange mal so an: Ich weis das es in diesem Forum schon öffterst ansätze gemacht wurden um die Geschichte von Warcraft zu erklären da ich...
  • Die Geschichte der World of Warcraft
    Leider nur in Englisch aber vileicht gibts ja einen dessen Englischkentnisse gut genug sind um das zu übersetzen Quelle: http://www.worldofwar.net...
  • Die Geschichte der Welt
    dukem war so freundlich fuer den Rest von uns die Geschichte der Welt zu uebersetzen.