Thema: Buzzer erzählt....
Diskutiere im Der Dorfkrug Forum über Buzzer erzählt..... Hi ich schreibe des öfteren Kurzgeschichten oder kurze Texte. Diese will ich euch nicht vorenthalten. Würde mich über Kommentare und kritik freuen. Alle sind schon etwas älter. Die meisten Geschichten sind im Stile von Charels Bukowski. Sie sind auch etwas rabbiat aber das ist absicht. ...
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Alt 08.08.2007, 12:18   #1
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Buzzer erzählt....

Hi ich schreibe des öfteren Kurzgeschichten oder kurze Texte. Diese will ich euch nicht vorenthalten.

Würde mich über Kommentare und kritik freuen. Alle sind schon etwas älter.

Die meisten Geschichten sind im Stile von Charels Bukowski. Sie sind auch etwas rabbiat aber das ist absicht.

Über Rechtschreibfehler brauchen wir nicht diskutieren. Diese sind einfach vorhanden und bleiben auch dort

Ich weis das einige schlechte Sachen dabei sind aber mich stört das nicht ich schreibe was mir einfällt.

Habe für keine der geschichten mehr als 20 minuten gebraucht. Und das merkt man halt auch.

#1 Hauptsache weg!
Zitat:
Hauptsache weg!

Ich stand vor ihm. Er hielt sich die blutende Nase und presste seine Augen vor Schmerzen zusammen. Ich hatte nicht lange nachgedacht und ihm ohne Vorwarnung mit der rechten Faust ins Gesicht geschlagen. Er war genauso Überrascht wie ich.

Vor Zehn Minuten hatten wir uns noch köstlich über den besoffenen Kerl am anderen Ende der Theke amüsiert. Er saß jeden Abend in der selben Kneipe, am selben Tresen, auf dem selben Stuhl. Nur sein Gemütszustand änderte sich ab und an. Manchmal erzählte er stolz allen die es nicht hören wollten wie viele Frauen er schon hatte. Am andern Tag sagte er gar nichts und trank ein Bier nach dem andern. Heute schlief er und sabberte Filmreif in die Erdnussschale.

Mein Freund lief zu den Toiletten um sich ein Stück Klopapier für seine noch immer Tropfende Nase zu holen. Mittlerweile hatte sich eine Menschenmenge um mich gebildet alle Starrten mich an. Ich stand wie versteinert da. Ich konnte es einfach nicht fassen. Der Schock saß tief. Der Wirt kam angerannt und wischte mit einem Mob die Blutflecken vom Boden. Die Menschentraube scheuchte er damit auseinander.

Einer nach dem anderen setzte sich wieder und trank weiter. So langsam gingen die Gespräche wieder los und wurden auch gleich darauf zu dem gewohnten, ohrenbetäubenden Rauschen. Ich bekam von alledem nichts mit.

Ich musste die ganze Zeit daran denken was mein Freund mir gerade offenbart hatte.
Er schlief mit meiner Frau. Und das schon seit drei Jahren. In mir kam Eckel und Wut auf. Ich musste mir die Beiden unweigerlich in unserem Bett, das wir uns erst vor 5 Jahren gekauft hatten, vorstellen. Ja klar hatte ich wenig Zeit für sie, ständig auf Montage, und wenn ich heimkam wollte ich auch mal ein wenig meine Ruhe haben.
Aber ich tat das doch alles nur für sie. Damit wir uns unseren gewohnten Lebensstandart, auch weiterhin, leisten konnten.
Ich musste Kotzen. Die letzten fünf Bier und die Currywurst, vom Imbiss um die Ecke, verteilten sich blitzschnell auf dem ganzen Boden. Wieder kam der Wirt angerannt diesmal sah er sehr verärgert aus.
Er packte mich und schob mich raus vor die Tür.

Die Nacht war sternenklar und eiskalt. Ich fror, doch ich wollte nicht noch einmal hinein um meine Jacke zu holen. Ich lief zur nächsten Bushalte stelle und kauerte mich auf die Bank. Was sollte ich nun bloß tun? Nach Hause konnte ich nicht. Ich schaute den vorbeifahrenden Autos nach. Nach 10 Minuten hielt ein Bus, ich stieg ein und wir fuhren los. Wohin wusste ich nicht, es war mir auch egal, Hauptsache weg.
#2 Eigene Sprache
Zitat:
Du beschwerst dich ich interessiere mich nicht für dich.
Glaub mir das tu ich.
Nur muss ich zu einem Leben das so eng mit meinem verschmolzen ist,
keine Fragen stellen,
ich versteh es von allein.
Ich möchte mich nicht den ganzen tag mit der Beschaffung,
von Informationen über dich beschäftigen,
ich sitze lieber hier und genieße das du bei mir bist.
Nicht die
Sachen die ich über dich weiß sind hinterher wichtig,
es sind die Momente die ich mit dir hatte die zählen.
Du sagst ich bin kalt?
Ich kann meine Gefühle nicht richtig zeigen?
Ich spreche eine andere Sprache als du.
Du,
verstehst sie nicht.
Ich hab noch immer meine Gefühle ausgelebt,
in meiner eigenen Sprache.
Wenn ich nachts aufwache,
und wieder einmal geträumt habe dich zu verlieren,
dann spüre ich den Schmerz, die Leere die ich ohne dich hätte.
Es ist unerträglich.
Ich schau zu dir rüber,
wie du friedlich neben mir liegst und schläfst.
Deine Friedlichkeit gibt mir dann Halt.
Du gibst mir immer Halt.
Schlaf gut. Ich liebe dich!
#3 Dicke Luft
Zitat:
Als ich aufwachte brauchte ich einen Moment um mich zu orientieren. Ich fand mich in einem kärglichen Krankenzimmer mit 3 Betten wieder. Neben mir lag ein alter Mann der schnarchte. Das andere Bett war leer und sah unbenutzt aus. Erst jetzt bemerkte ich die höllischen Schmerzen in meinem Kopf. Auch sonst tat mir alles weh. Mein linker Arm war eingegipst. Der Fernseher lief und der Nachrichtensprecher sagte mit monotoner Stimme <<Der Iran will an seinem Atomprogramm festhalten, Europa und die USA drohen mit Sanktionen.>> Ich suchte die Fernbedienung um das elendige gesabber, das ja doch keinen Menschen interessierte abzuschalten. Leider konnte ich sie nicht finden.

Wie war ich eigentlich hier hergekommen? Meine Erinnerungen waren stark verschwommen ich konnte mich nur noch daran erinnern dass ich in meiner Stammkneipe ein Bier nach dem anderen bestellte. Ich hatte mich mit Christel gestritten und fluchtartig das Haus verlassen. Sie lag mir wieder in den Ohren ich solle endlich mal meinen Arsch hochbekommen und mir Arbeit suchen. Die Ausrede, ich hätte morgen ein Vorstellungsgespräch, durchschaute sie auf Anhieb und fing auch gleich an mit Gegenständen aus dem Hausinventar nach mir zu werfen. Darauf hin rannte ich aus der Tür und machte mich auf den Weg in meine Stammkneipe. Eine kleine Spelunke im Keller eines Mietshauses. Kaum 500 Meter von meiner Wohnung entfernt. Es war dunkel und die Rauschwaden lies kaum ein Atmen zu. Wenn man von draußen kam war der Geruch unerträglich es stank nach Alkohol und Urin. Doch man gewöhnte sich schnell daran. Ich konnte hier anschreiben lassen und das Bier war billig. Außerdem war ich schnell hier wenn daheim mal wieder dicke Luft war.

Eine Schwester kam herein und sagte <<Herr Schimanski sie sind ja wach, sehr gut dann kann der Chefarzt Sie gleich untersuchen.>> Dann verließ sie das Zimmer wieder.

So langsam kamen meine Erinnerungen wieder. Ich hatte wohl ein paar Bier zuviel und als mich ein schmächtiger Mann ansprach ob ich ihm Feuer hätte gingen wohl die Pferd mit mir durch. Ich griff nach dem schweren Glasaschenbecher und zog ihm diesen über den kahlen Kopf. Der kleine Mann ging sofort zu Boden. Ohne dass ein Augenblick verging trommelten auf mich schon etliche Fäuste ein. Ich kippte vom Hocker und spürte nur noch die Stiefeltritte der anderen Gäste. Das nächste an das ich mich erinnern konnte war dieses Krankenzimmer.

Der Chefarzt kam herein und leuchtete mir mit einer Taschenlampe in die Augen. Er faselte noch was von Bettruhe und verließ das Zimmer wieder. Endlich fand ich die Fernbedienung und schaltete den Fernseher aus. Ich drehte mich qualvoll auf die Seite und versuchte zu schlafen.
#4 Fußmarsch und Promille
Zitat:
Fußmarsch und Promille

Was für eine Nacht. Wir hatten zu dritt sicher eine Flasche Korn, zwei Kisten Bier und jede Menge andere Mix-Getränke getrunken. Ich konnte mich mit mühen auf den Beinen halten und meinem Freund ging es nicht besser.
Die Wirkung des Kokains lies langsam nach. Ich hatte das starke Bedürfnis noch eine line zu ziehen. Jedoch liefen wir seit ca. einer Stunde mitten im Nirgendwo eine Straße lang, es war ca. 4 Uhr morgens und stockfinster. Das Thermometer musste sicher minus fünf Grad anzeigen. Es war Anfang Dezember und wir wollten nur noch in den nächsten Ort kommen um von dort mit dem ersten Zug nach Hause, ins warme Bett, zu fahren. Ich hatte noch ca. ein Gramm Kokain bei mir, doch ich wollte es aufheben. Zudem war es erst eine halbe stunde her, das ich die letzte line gezogen hatte. Ich versuchte immer mindestens eine Stunde dazwischen zu halten.

Aber schon nach einer halben stunde fing in mir der Kampf an. Ich versuchte mich selbst mit fadenscheinigen Argumenten zu überzeugen. Meistens klappte es auch. Ich gab mich aber auch schon damit zu frieden wenn ich nur eine Minute vorher anfing. So war es ein Sieg für beide „Seiten“.

Wir kamen an eine Kreuzung, sie war leer und verlassen, man hätte sicher kilometerweit sehen können hier auf dem flachen Land, wenn es nicht so dunkel gewesen wäre. Am Horizont sah man die Lichter des Ortes in den wir wollten.

Ich beneidete unseren gemeinsamen Freund der nun sicher friedlich in seinem Bett schlummerte.

Wieder entflammte eine heftige Diskussion in meinem Kopf wann es doch endlich soweit sei für die nächste line. Ich sah dem ganzen eher unbeteiligt von außen zu, ich hatte es satt. Seit Monaten richtete sich mein leben nur nach dieser Sucht. Ja, ich sah es ein, doch ich hatte einfach keine Lust etwas dagegen zu tun.

Wir wurden jäh vom Blaulicht eines Streifenwagens in unseren Gedanken unterbrochen. Mein Freund schaffte es gerade noch sein Tütchen mit Graß in die Büsche zu werfen. Ich vergas mein Briefchen mit dem Koks. Der Streifenwagen hielt neben uns und zwei Beamte stiegen aus. Wir sagten guten Abend und die Beamten grüßten uns zurück.

Dann verlangten sie die Ausweise. In diesem Moment viel mir das Briefchen wieder ein ich hatte es in meiner Hosentasche. Ich wurde nervös lies es mir aber nicht anmerken.
Die Beamten leuchteten uns mit ihren Taschenlampen in die Augen und fragten dann ob wir etwas getrunken hätten. Wir nickten. Das Blaulicht machte mich total verrückt, konnten die es nicht abschalten? Dann fragten sie wohin wir wollten, und wir erklärten ihnen den Plan mit dem Bahnhof im nächsten Ort.

Der eine Beamte öffnete den Kofferraum und sagte <<Wir müssen bei ihnen beiden einen Alkoholtest durchführen. Sollten sie mehr als 0,3 Promille haben nehmen wir sie mit und sie werden die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.>> Ich überlegte kurz ob diese Idee nicht sogar gut währe, es war nämlich verdammt kalt heute Nacht.
Mein Freund war als erster dran er musste in das Gerät pusten bis der Pfeifton ertönte. Der andere Beamte sprach mich an <<Sie können sich ja denken das sie aufgrund ihres Körperbaus wesentlich mehr Promille haben werden als ihr Freund. Er ist ja viel kräftiger gebaut als sie.>> Es piepste. Der Beamte schrieb 0,3 Promille auf.
Nun war ich an der Reihe. Der Polizist wechselte noch das Mundstück und dann musste ich blasen. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor bis der Pfeifton ertönten. Als es soweit war schaute mich der Beamte ungläubig an und zeigte mir das Display. 0,0 Promille ich konnte es selber nicht glauben.

Die Beamten sagten uns noch wir sollen vorsichtig sein und fuhren dann wieder davon. Als sie weg waren mussten wir beide losbrüllen. Mit einem Schlag löste sich unsere Anspannung.

Später fanden wir heraus dass es wohl an dem Fußmarsch und der kalten Luft gelegen haben muss, dass in unseren Lungen nur noch so wenig Alkohol nachzuweisen war. Wir liefen weiter bis zum nächsten Ort und warteten dort auf den Zug.
#5 Fieberthermometer sind fürn Arsch
Zitat:
Fieberthermometer sind fürn Arsch!

Ich stand im Badezimmer und wühlte im Spiegelschrank rum. Sahra rief aus dem Schlafzimmer mit
kratziger Stimme: <<Tom es ist ganz rechts oben in dem lila Korb>> Dort war ein lila Korb doch
darin befand sich kein Fieberthermometer, ich suchte weiter.

Eigentlich sind Fieberthermometer schon etwas abstraktes, ich meine wie kommen Mütter auf die
Idee das man es als Kind toll findet dieses Teil in den Arsch geschoben zu bekommen? Man kann
genauso im Mund oder unter den Achseln messen. Wahrscheinlich ist dies ein mieser Trick der
Mütter, uns mit diesen Peinlichkeiten an sie zu binden, FÜR IMMER! Und sollte man es als schlechtes
Kind mal versuchen sich abzunabeln dann kommen solche Situationen in denen man mit 25 seine
Freundin Sonntags zum essen mit ins elterliche Heim nimmt, und dort neben Rotkohl, Klösen und
Braten brüh warm, <<Als Kind hab ich ihm immer den Fieberthermometer in den Arsch gesteckt>>,
aufgetischt bekommt.

<<TOM WO BLEIBST DU?>> wieder krakehlte sie aus dem Schlafzimmer. <<Ja Ja, ich komm ja
schon>> Ich reichte Ihr das Thermometer. Sie sah schlimm aus. Seit drei Tagen plagte sie diese
Grippe und seit dem plagte sie mich. Riechen tat sie auch nicht besonders gut. Unglaublich das ein
Mensch nach drei tagen ohne Dusche mehr nach Urin als nach Schweiß stinken konnte. Ich hielt es
nicht mehr aus und ging in die Küche um mir die letzte Flasche Whisky aus dem Kühlschrank zu
holen.

Unsere Wohnung war nicht gerade groß aber es reichte gerade um sie einen Moment zu vergessen
und ihren Gestank aus der Nase zu bekommen. Da röhrte es wieder aus dem schlafzimmer:<<39
Grad>> und dann das übliche Gejammer wie schlecht es ihr doch gehe. Ich konnte es nicht mehr
hören. Wir waren jetzt 3 Jahre zusammen und das letzte Jahr war nur noch Routine und eine Tortur
für meine Nerven. Am Anfang liebten wir uns oder besser gesagt wir waren verliebt wir hatten
ständig Sex und verstanden uns prächtig. Zeitweise kamen wir tagelang nicht aus dem Bett
höchstens zum scheißen und essen.

Dass ich sie seit einem halben Jahr mit der Kellnerin, von der Bar um die Ecke, betrog wusste sie
nicht aber ich denke sie vermutete es. Die Kellnerin, Margret war ihr Name, war nicht besonders
hübsch und intelligent war sie auch nicht aber es war etwas neues und aufregendes, das allein
genügte mir.

Ich überlegte kurz ob ich noch runter in die Bar gehen sollte. Doch ich verwarf die Idee als mich
Sahra aus dem Schlafzimmer anraunzte ich solle endlich ins Bett kommen. Ich trank mein Glas leer
und legte mich zu ihr. Auf meiner Seite lag das Thermometer und ich überlegte wo sie wohl
gemessen hatte. Ich legte es auf den Nachtisch und machte das Licht aus. Sie schnaufte wie ein
Wahlross in der Balz. Ich holte mir einen runter und versuchte zu schlafen.
#6 Gedicht: Ich mach Schluß Version 1
Zitat:
Ich mach Schluß

Ich mach Schluß,
ich kann deine Visage nicht mehr sehn,
du machst mich krank,
mit deinen Lügen und deinem Egoismus,
du frisst mich innerlich auf
dein Gejammer und Gemecker nerven mich,
ich liebe dich nicht mehr.
Ich mach Schluß!
Denn ohne mich bin ich besser dran.
Ich halte es mit mir nicht mehr aus.
Ich mach Schluß.
Mit mir!
Buzzer ist offline  
Alt 08.08.2007, 12:18  
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AW: Buzzer erzählt....

Hast du schon im Lösungsbuch nachgelesen? Eventuell hilft dir das ja weiter...
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Schäppchen für WoWler
 
Alt 08.08.2007, 12:19   #2
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#7 Gedicht ich mach Schluß Version 2
Zitat:
Ich mach Schluß V#2

Ich mach Schluß,
ich kann dein Gesicht nicht mehr sehn,
die leeren, nichtssagenden Augen,
der gelangweilte Ausdruck.

Ich mach Schluß!

Du machst mich krank,
deine Lügen und deine Egoismus,
zerstören mich.
Dein Gejammer nervt mich,
dein Gemecker dröhnt in meinen Ohren.

Ich mach Schluß!

Ich liebe dich nicht mehr,
jegliches Positive Gefühl ist verflogen,
ohne Wiederkehr.

Ich mach Schluß!

Du flehst mich an,
dir noch eine Chance zu geben.
Doch ich kann nicht,
Ich kann dir den Schmerz nicht vergeben.

Ich mach Schluß!

Denn ohne mich bin ich besser dran.

Ich mach Schluß!

Ich halte es mit mir nicht mehr aus.
Ich mach Schluß.

Mit mir!
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Alt 08.08.2007, 12:26   #3
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Der Stil an sich ist rabbiat und direkt, jedoch sehr wirkungsvoll. Auf die Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik geh ich nicht ein^^

Ich schreibe nebenbei auch Kurzgeschichten (früher zwar mehr als heute) und ich liebe diese Art Geschichten zu schreiben. Man merkt, dass du nicht länger als 20 Minuten für eine solche Geschichte brauchst. Die Storys sind aus dem Leben gegriffen, nachdenklich und ein wenig satirisch. Kurze Sätze und so formuliert, wie sie gerade in deinem Kopf sind. Hättest du länger als 20 Minuten dran zu schreiben, sieht eine Geschichte vollkommen anders aus.

Ich finde die Storys super
Hättest du was dagegen, wenn ich heute Abend einige meiner Geschichten auch hier reinposten würde?
elcagon ist offline  
Alt 08.08.2007, 12:28   #4
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nein poste ruhig dazu bin auf deine geschichten gespannt
Buzzer ist offline  
Alt 08.08.2007, 12:30   #5
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ok danke
dann werd ich das Abends noch machen
elcagon ist offline  
Alt 08.08.2007, 12:59   #6
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#8 Warten auf den Tod
Habe ich eben geschrieben. Ich kann irgendwie nur schreiben wenn ich miese Laune habe. heute ist wieder so ein Tag.

Zitat:
Wieder mal so ein Tag ich saß morgens um 6 in der U-Bahn auf dem Weg zur Arbeit. Jeden Tag saßen mir andere Menschen gegenüber, und doch war es immer das Selbe. Das Selbe dämmrige Licht die Selben leeren Gesichter.

Vor mir saß ein offensichtlich Obdachloser mit geschlossenen Augen, er schlief wohl. Man konnte ihn bis hier rüber riechen. Ein mix aus kaltem Rauch und Alkohol. Neben ihm saß eine ältere Dame die sich sichtlich ekelte. Sie schaute immer wieder angewidert zu dem Obdachlosen rüber und rümpfte die Nase. Aber keiner beachtete sie, es schien sie zu frustrieren.

Jeden morgen verbrachte ich eine halbe Stunde in dieser U-Bahn. Immer die Linie 5. Meine Arbeitsstelle lag mitten in der Stadt, in einer alten Fabrik. Ich war für die Wartung der Maschinen zuständig. Hier ein Tröpchen Öl da eine Rolle auswechseln. Jeden tag neue Probleme mit denen ich mich rumschlagen musste, und doch immer der selbe Trott. Ich wohnte mit meiner Frau etwas außerhalb der Stadt in einer der heruntergekommen Vororte. Hier stand ein Hochausblock neben dem andern. Das Geschrei im Haus war 24 Stunden am Tag groß, regelmäßig nach 10 Uhr hörte man wie der Nachbar von gegenüber im Suff seine Frau schlug. Das ging schon 5 Jahre so, aber wenn man sie darauf ansprach blockte sie ab, in letzter Zeit sprach sie mit niemanden mehr.

Auf dem Spielplatz vor dem Haus spielten die Kinder schon jetzt „Gangster“ sie bildeten „Gangs“ um ihren Vorbildern, den älteren Kids, nachzueifern. Diese trugen mit 14 schon mindestens ein Messer oder ab und an eine Kanone bei sich. Man versuchte diesen Kindern, die schon lange keine mehr waren, aus dem Weg zu gehen. Nicht selten wurden Anwohner Nachts von ihnen überfallen. Es war schlimm. Vor einem Monat wurde ein Rentner aus dem 15ten Stock, Nachts vor dem Haus bei einem Überfall erschossen. Die Polizei ermittelte kurz und legte den Fall dann zu den Akten, Befragungen brachte eh nichts, da niemand, aus Angst vor Repressalien, etwas sagte. Keiner sprach gerne mit der Polizei. Diese hatte sich auch schon lange aus unserm Viertel zurückgezogen.

Der Obdachlose mir gegenüber, rülpste laut, und es fing noch mehr an zu stinken. Die ältere Dame stand empört auf und fluchte vor sich hin. Sie stieg bei der nächsten Station aus. Ich fragte mich ob es ihre Haltestelle war oder ob sie einfach aus Ekel ausgestiegen war.

Nach kurzer Zeit kam auch meine Station. Ich stieg aus und ging zur Arbeit. Morgen würde ich wieder in der U-Bahn-Linie 5 sitzen. Am nächsten Tag auch und die Tage danach. Das leben ist eine Warteschlange auf den Tod. Ich stand schon lange an.
Bitte tut mir auch den gefallen und sagt etwas zu den einzelnen Geschichten. THX
Buzzer ist offline  
Alt 08.08.2007, 13:38   #7
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... ist abenteuerlustig
 
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Sich den Ärger von der Seele zu schreiben bringt echt viel!

Leider weiss man meistens später garnichtmehr so genau, wie man eigentlich draufgekommen ist, mich würde z.B. interessieren, wie Story Nr.1 ausgeht und ob es überhaupt ein Ende gibt ... aber ich glaube, wenn man jetzt daran weitermachen würde, wär es eine Verfälschung des Originals.

Bei Nr.6 und 7 hoff ich jetztmal, dass es nicht ganz so bierernst gemeint ist(war), wies rüberkommt,

auf jeden Fall cooler Lesestoff
Chak ist offline  
Alt 08.08.2007, 14:25   #8
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Zitat:
Zitat von Chak Beitrag anzeigen
Sich den Ärger von der Seele zu schreiben bringt echt viel!

Leider weiss man meistens später garnichtmehr so genau, wie man eigentlich draufgekommen ist, mich würde z.B. interessieren, wie Story Nr.1 ausgeht und ob es überhaupt ein Ende gibt ... aber ich glaube, wenn man jetzt daran weitermachen würde, wär es eine Verfälschung des Originals.

Bei Nr.6 und 7 hoff ich jetztmal, dass es nicht ganz so bierernst gemeint ist(war), wies rüberkommt,

auf jeden Fall cooler Lesestoff
Geschichte 1 ist reine phantasie und hat in keinem Stück etwas mit meinem leben zu tun Sie hat mit absich kein ende und auch in meinem kopf gibt es keines. Es ist einfach ein Ausschnitt aus einem leben der genauso aprupt aufhört wie er begonnen hat das ist auch absicht.

Nr 6 und 7 sind aus mieser Laune heraus entsstanden. Und sollen den hass gegen einen selbst den man manchmal empfindet ausdrücken. Wichtig war mir hierbei das gefühl zu erzeugen es gehe um eine beziehung zwischen mann und frau und ums schluß machen. Wobei am Schluß die wende kommt das man mit sich selbst unzufrieden ist.

Danke für deine Kritik hast eine BW dafür bekommen
Buzzer ist offline  
Alt 08.08.2007, 23:41   #9
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@Buzzer:
Schon mal daran gedacht das beruflich zu machen? ich find das echt gut!
Hast du Schulabschluss? Denn wenn ja, würde ich das ernsthaft in betracht ziehen.
Sarethone ist offline  
Alt 09.08.2007, 09:15   #10
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Zitat:
Zitat von Sarethone Beitrag anzeigen
@Buzzer:
Schon mal daran gedacht das beruflich zu machen? ich find das echt gut!
Hast du Schulabschluss? Denn wenn ja, würde ich das ernsthaft in betracht ziehen.
Nein kommt bei mir nichtr in Frage. Mir fehlt sehr viel für so einen beruf.

1. Rechtschreibung das werd ich wohl nie wieder richtig lernen.
2. Formulierungen und Wörter mein Wortschatz ist nicht gerade der größte. Um das zu verbessern müsste ich mal mehr lesen, mach ich aber garnicht gerne.
3. Schulabschluss habe ich natürlich. mittlere Reife mit Fachberecih Wirtschaft.
4. Das ist der wichtigste Grund mir fällt nicht gerade oft etwas ein, meistens wenns mir schlecht geht oder ich besoffen bin, und für einen beruf immer hackebreit und mies drauf zu sein ist wohl nicht das wahre

Ich würde gerne comedy schreiben, also für Standupcomadyens oder selbst auf der bühne stehen aber dafür fehlt mir talent Ich kann zwar gut witzige sprüche raushauen aber eben nur spontan, ein ganzes Programm kann man daraus nicht gestalten
Buzzer ist offline  


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